Erika-Mann-Straße - Landeshauptstadt Düsseldorf

Garath 2.0 – Stadtteilentwicklung im Düsseldorfer Süden

Garath 2.0 – Stadtteilentwicklung im Düsseldorfer Süden

Der Stadtteil Garath im Süden der Landeshauptstadt besticht durch seine weitläufigen Grünflächen und architektonischen Besonderheiten. Dazu gehören, neben diversen Grünflächen im Viertel, das rund 316 Hektar große Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe und der Garather Forst. Mit dem Schloss Garath, das gleichzeitig Namensgeber für den Stadtteil ist, und der Sankt Matthäus Kirche von Gottfried Böhm, befinden sich zwei besondere architektonische Sehenswürdigkeiten im Stadtteil.

Die städtebaulichen Planungen reichen bis in die 1950er-Jahre zurück und entstanden als Reaktion auf die Wohnungsnot der Nachkriegszeit. Ziel war es, eine beispielhafte Großwohnsiedlung zu schaffen. Über die Jahre haben sich verschiedene Handlungsbedarfe herausgebildet, die häufig im Zusammenhang mit Großwohnsiedlungen zu beobachten sind.

Um dieser Entwicklung zu begegnen, hat der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf einstimmig am 17. Mai 2023 das integrierte Handlungskonzept "Garath 2.0 - Ein Stadtteil in Bewegung" beschlossen. Das Konzept bildet die Basis zur mittel- und langfristigen Sicherung und Stärkung des Stadtteils Garath.

Barrierefreier Ausbau der Fußwege um die Erika-Mann-Straße

Ein zentraler Bestandteil des Paketes ist die Aufrechterhaltung und Förderung der Aufenthaltsqualität von öffentlichen Plätzen, Grünräumen und Freiflächen in Garath. Der öffentliche Raum soll für alle Bürgerinnen und Bürger nutzbar und attraktiv gestaltet werden.

Dazu gehört die barrierefreie Umgestaltung der Fußwege im Wohnviertel Erika-Mann-Straße (ehemals Wilhelm-Schmidtbonn-Straße). Geplant ist die Neugestaltung zweier zusammenhängender Platzflächen mit einer Gesamtfläche von etwa 550 Quadratmetern und einer Länge von rund 60 Metern.

Um die Aufenthaltsqualität der Plätze zu steigern sowie zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung beizutragen, sollen die Plätze unter Einbeziehung der Anwohnenden neugestaltet werden.

Dazu findet am Mittwoch, 4. Juni 2025, eine Infoveranstaltung für die Anwohner vor Ort statt. Bei dieser Veranstaltung können die Anwohner sich aktiv beteiligen und bei der Gestaltung mitwirken.

Einladung zur Anwohnerbeteiligung

Barrierefreie Umgestaltung der Erika-Mann-Straße. Ihre Meinung ist gefragt!

  • Mittwoch, 4. Juni 2025, 16 bis 18 Uhr
  • Platzfläche – Erika-Mann-Straße, 40595 Düsseldorf

Die Landeshauptstadt Düsseldorf plant, die Wegeverbindungen in der Wohnsiedlung Erika-Mann-Straße barrierefrei mit Rampen auszustatten. In dem Zuge sollen auch die beiden kleinen Platzflächen neugestaltet werden. Alle Anwohner*innen des Wohnviertels Erika-Mann-Straße sind eingeladen, ihre Anliegen, Ideen und Vorschläge in die Planung der Platzflächen einzubringen. Das Quartiersmanagement und die städtischen Vertreter*innen laden Sie herzlich dazu ein. 

Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Download Infoflyer

Hintergrund und Ziel der Planung

Das Planungsgebiet umfasst die Wohnsiedlung Erika-Mann-Straße mit einer Fläche von rund 13.000 Quadratmetern und etwa 41 Wohneinheiten. Die innenliegenden Gebäude des Gebietes sind derzeit ausschließlich über etwa 1,50 Meter breite öffentliche Fußwege erreichbar, die durch Treppen miteinander verbunden sind. Diese sollen künftig barrierefrei ausgebaut werden.

Dazu werden die Treppenanlagen, möglichst ohne Eingriff in die privaten Flächen, durch barrierefreie Rampen ersetzt. Dies ermöglicht den Anwohnenden eine uneingeschränkte Erreichbarkeit ihrer Wohnungen und verbessert die Mobilität für Menschen mit Einschränkungen.

Im Zuge des barrierefreien Ausbaus sollen auch zwei zentral gelegene Platzflächen neugestaltet werden. Die größere Fläche umfasst etwa 300 Quadratmeter. Dort befinden sich sechs erhaltenswerte Bäume. Die kleinere Fläche im südlichen Teil des Wohngebiets misst rund 250 Quadratmeter. Bis auf die Baumstandorte sind beide Flächen derzeit nahezu vollständig versiegelt.

Hinweise, Wünsche und Anregungen der Anwohnenden – zum Beispiel zu Grünflächenanteilen, Nutzungsansprüchen, Mobiliar, Spielgeräten und Bepflanzung – fließen im Anschluss mit in die weitere Planung ein.

Für die Planung der öffentlichen Flächen hat die Stadtverwaltung ein Verkehrsplanungsbüro beauftragt, welches in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Ämtern ein attraktives und barrierefreies Wohnviertel schaffen wird.

Garath erhält seit 2017 Mittel aus dem Städtebauförderprogramm "Sozialer Zusammenhalt", einem Förderprogramm von Bund und Land NRW.