Hintergrund und Ziel der Planung
Das Planungsgebiet umfasst die Wohnsiedlung Erika-Mann-Straße mit einer Fläche von rund 13.000 Quadratmetern und etwa 41 Wohneinheiten. Die innenliegenden Gebäude des Gebietes sind derzeit ausschließlich über etwa 1,50 Meter breite öffentliche Fußwege erreichbar, die durch Treppen miteinander verbunden sind. Diese sollen künftig barrierefrei ausgebaut werden.
Dazu werden die Treppenanlagen, möglichst ohne Eingriff in die privaten Flächen, durch barrierefreie Rampen ersetzt. Dies ermöglicht den Anwohnenden eine uneingeschränkte Erreichbarkeit ihrer Wohnungen und verbessert die Mobilität für Menschen mit Einschränkungen.
Im Zuge des barrierefreien Ausbaus sollen auch zwei zentral gelegene Platzflächen neugestaltet werden. Die größere Fläche umfasst etwa 300 Quadratmeter. Dort befinden sich sechs erhaltenswerte Bäume. Die kleinere Fläche im südlichen Teil des Wohngebiets misst rund 250 Quadratmeter. Bis auf die Baumstandorte sind beide Flächen derzeit nahezu vollständig versiegelt.
Hinweise, Wünsche und Anregungen der Anwohnenden – zum Beispiel zu Grünflächenanteilen, Nutzungsansprüchen, Mobiliar, Spielgeräten und Bepflanzung – fließen im Anschluss mit in die weitere Planung ein.
Für die Planung der öffentlichen Flächen hat die Stadtverwaltung ein Verkehrsplanungsbüro beauftragt, welches in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Ämtern ein attraktives und barrierefreies Wohnviertel schaffen wird.
Garath erhält seit 2017 Mittel aus dem Städtebauförderprogramm "Sozialer Zusammenhalt", einem Förderprogramm von Bund und Land NRW.