Bürgerbeteiligung

Die Bürgerbeteiligung ist bei Bau- oder Umbaumaßnahmen ein wichtiger Bestandteil zur Ermittlung von Bedürfnissen, Grundlagen und Grundsatzfragen, um Nutzung, Nutzungsbedarf und die Nutzerinteressen der Bürgerinnen und Bürger herauszufinden. Die Anforderungen an den öffentlichen Raum sind immer ortsspezifisch. Die genaue Ortskenntnis und das Wissen über Aktivitäten und Nutzergruppen, sowie die täglichen Abläufe zu den verschiedenen Tageszeiten haben die Bürgerinnen und Bürger, Anlieger, verschiedene Interessensgruppen, Händler und Interessensverbände.

Die Art und Weise der Bürgerbeteiligung für Planungen im öffentlichen Stadtraum hängt vom Projekt ab und wird jeweils individuell entwickelt. Den Rahmen eines Beteiligungsverfahrens bilden beispielsweise Aktionen, Ideenbörsen, Veranstaltungen mit Expertengesprächen und Fachleuten, oder Ausstellungen mit Varianten der zukünftigen Planung. Informationsveranstaltungen klären über planungsrelevante Rahmenbedingungen und Nutzungsanforderungen auf.

Die Meinungsabgabe läuft beispielsweise über öffentliche Diskussionen, Bürgerinitiativen, ausgelegte Meinungskarten, das Internet oder den Postweg.

Nach einer Bürgerbeteiligung findet eine umfangreiche Auswertung aller Beiträge statt. Auf diese Weise werden Kernpunkte, Hauptanliegen und Tendenzen herausgefunden. Es folgt ein kritischer Abwägungsprozess in dem alle Partikularinteressen den Anforderungen, aus städtebaulicher und stadtplanerischer Sicht, den öffentlichen Interessen gegenüber gestellt werden. Die Vorstellung von Auswertungsergebnissen und Planvorschlägen erfolgt in der Regel in Form einer Abschlusspräsentation.

Hier erhalten Sie Informationen, wenn Bürgerbeteiligungen zu Projekten des öffentlichen Raumes geplant sind.