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EKISO - Friedrich-Ebert-Straße zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Karlstraße mit dem Platz vor dem Immermannhof

Die Friedrich-Ebert-Straße erfährt im Bereich zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Karlstraße (1. Abschnitt) eine gesamtheitliche Umgestaltung. Für den weiteren Verlauf von der Karlstraße bis zur Berliner Allee (2. Abschnitt) sind dagegen nur kleinere optimierende Maßnahmen der Beleuchtung, der Überwege und der Ausstattung vorgesehen.

Der 1. Abschnitt der Friedrich-Ebert-Straße (Konrad-Adenauer-Platz bis Karlstraße) und der Vorplatz Immermannhof werden als ‚Tor zur Innenstadt‘ eine gestalterische Einheit bilden und die fußläufige Orientierung in Richtung Innenstadt stärken. Im Straßenraum steht hier die Stärkung des ÖPNV im Vordergrund: Der motorisierte Individualverkehr wird herausgenommen, Busse, Anlieger, Lieferverkehr und Radfahrer dürfen weiterhin diesen Teil der Friedrich-Ebert-Straße nutzen. Die fußläufige Verbindung zwischen Bahnhof und Altstadt wird durch die Verbreiterung der Gehwege und die Neupflanzung einer zweiten Baumreihe entlang der südlichen Häuserfront aufgewertet. Die Haltestellen werden barrierefrei ausgebaut. Parallel zur Straße nehmen lineare Funktionsbänder alle räumlichen Elemente wie Bäume, Wartehallen, Sitzelemente, Fahrradständer, Müllbehälter und eine neue öffentliche WC-Anlage auf. Der Radverkehr wird mit dem Bus-/ Anliefer- und Anliegerverkehr auf der Fahrbahn geführt. Die Radwegeverbindung über die Friedrich-Ebert-Straße bietet zur bestehenden Fahrradstraße Bismarckstraße eine bedarfsgerechte zusätzliche Fahrradwegeverbindung Richtung Innenstadt.

Im 2. Abschnitt der Friedrich-Ebert-Straße von der Karlstraße bis zur Berliner Allee wird durch punktuelle Einzelmaßnahmen vor allem durch Erneuerung des Mobiliars eine gestalterische Vereinheitlichung und Führung erreicht.

Der Platz vor dem Immermannhof an der Kreuzung Friedrich-Ebert Straße und Karlstraße wird durch die wegfallende erhöhte Rasenfläche ein nutzungsoffener, übersichtlicher Platz als Trittstein auf dem Weg zur Innenstadt. Die ebene, mit ornamentalen Intarsien gestaltete Fläche wird mit Judasbäumen bepflanzt, die mit ihrem Wuchs und dem pinkfarbenen Blütenaspekt dem Platz eine charakteristische Aussage geben. Im inneren Platzbereich werden sogenannte Platzintarsien eingesetzt: In ein geflammtes, gespaltenes Pflaster aus Grauwacke werden in Metall gefasste Polygone aus  geschliffenem Bitu-Terrazzo eingestreut. LED-Lichtbänder rahmen die Polygone ein und sorgen für eine attraktive Nachtwirkung. Eine Möglichkeit für Außengastronomie wird geschaffen, die Wertstoffcontainer werden unterirdisch platziert.

Die Straßenbeleuchtung der Friedrich-Ebert Straße wird insgesamt verbessert. Im ersten Abschnitt bis zur Karlstraße sollen zudem die Abstände der bestehenden Seilleuchten im Hinblick auf die neuen Baumstandorte optimiert werden. Auf der gesamten Friedrich-Ebert-Straße werden neue, hellere und energieeffizientere LED-Leuchten an den vorhandenen Seilen eingesetzt.