Sicherheit an Gleisübergängen

Für Fußgänger, Rad- und Autofahrer gilt: An Gleisübergängen ist besondere Vorsicht geboten, damit es nicht zu Unfällen kommt. Denn eine Straßenbahn hat einen viel längeren Bremsweg als ein Pkw. Die wichtigsten Regeln auf einen Blick.

  • Schienenfahrzeuge haben immer Vorfahrt - ob als Zug an einem abgesicherten Gleisübergang oder als Straßenbahn auf einem offenen Gleis.
  • Vor Betreten der Gleisanlagen sollten Sie sicher sein, dass sich keine Bahn nähert.
  • Nehmen Sie wenn möglich mit dem Fahrer Blickkontakt auf, damit dieser erkennt, dass seine Bahn gesehen wird.

Die Stadt Düsseldorf und die Rheinbahn AG arbeiten stets daran, Gleisübergänge noch sicherer zu machen - durch optische, akustische und taktile Elemente.

Allgemein gilt:

Die Bahn hat immer Vorfahrt!

Vor Betreten der Gleisanlagen sollte man sicher sein, dass sich keine Bahn nähert. Mit dem Fahrer möglichst Blickkontakt aufnehmen, damit dieser erkennt, dass seine Bahn gesehen wird. Fußgänger müssen beim Überqueren der Fahrbahn der Straßenbahn Vorrang einräumen.
Werden Straßen- und Stadtbahnen auf besonderem Gleiskörper geführt, ist ebenso der Vorrang der Schienenfahrzeuge zu beachten. Die Überquerungsstellen sind meist durch optische, taktile und akustische Signale gekennzeichnet, um so gleichzeitig durch Ansprache mehrer Sinne auf die besondere Verkehrssituation hinzuweisen. Die Stadt Düsseldorf und die Rheinbahn AG tun viel, um Gleisübergänge sicherer zu machen. Mit welchen Mitteln erfahren Sie im Folgenden:

Optische Signale

 

Warnmarkierung

Im Gleisbereich ist das Verkehrszeichen "Achtung Gefahr" in Kombination mit dem Straßenbahnsymbol markiert.

Haifischzähne

An Überquerungsstellen sind am Übergang vor Betreten des Gleisbereichs schwarz-weiße Bodenplatten im Dreiecksmuster sogenannte Haifischzähne) verlegt. Durch einen deutlichen Schwarz-Weiß-Kontrast ist der Übergang in den Gleisbereich gekennzeichnet.

Beschilderung

Ist die Überquerungsstelle zur Benutzung durch Radfahrer freigegeben, ist im Sichtfeld hinter der Querungsstelle das Verkehrszeichen "Vorfahrt gewähren" und "Straßenbahn-Symbol" montiert.

Gelbes Blinklicht, Doppelblinker

Befindet sich die Querungsstelle im Bereich einer Ampelanlage, wird bei Einfahrt der Bahn ein gelbes Blinklicht als Warnsignal aktiviert. Das Anspringen der Doppelblinker wird von der herannahenden Bahn per Funk so frühzeitig ausgelöst, dass Fußgänger und Radfahrer, noch genügend Zeit haben, den Gleisbereich vor Eintreffen der Bahn zu verlassen. Als Bestätigung für die Funktion der Doppelblinker erhält das Fahrpersonal ein Quittierungssignal. Oft achten Kinder nur auf Zeichen in ihrem Blickfeld auf ihrer Augenhöhe. Deshalb wurden bereits an vielen Gleisüberquerungen zusätzlich Doppelblinker (Tiefsignale) in Augenhöhe der Kinder angebracht. Eine Bahn, die aus der Haltestelle langsam anfährt, aktiviert die Doppelblinker bewusst nicht. Damit soll erreicht werden, dass eine Verwechslung mit einer gleichzeitig aus der Gegenrichtung in die Haltestelle einfahrenden Bahn ausgeschlossen werden kann.

Umlaufgitter

Sie sollen den Zugang zum Gleisbereich sichern, indem nicht direkt darauf zugegangen werden kann.

Akustische Signale

Klingeln, Warnsignal Straßenbahn

Die Fahrer von Stadt- und Straßenbahn haben die Möglichkeit, ein akustisches Warnsignal auszulösen. Dies geschieht bei Gefahrensituationen, aber auch, wenn unklar ist, ob andere Verkehrsteilnehmer in der Nähe der Gleisanlagen den Vorrang der Bahn erkannt haben.

Gong, Warnsignal Ampelanlage

Gemeinsam mit dem Springlicht werden an hochfrequentierten Ampelanlagen auch akustische Warnsignale bei Annäherung der Bahn ausgelöst. Diese verändern ihre Lautstärke je nach Geräuschkulisse des Umfeldes.

Taktile Elemente

Noppensteine oder Rippenplatten sind als "Aufmerksamsstreifen" vor den Gleisübergängen parallel zu den Haifischzähnen verlegt, um so für die, in ihrer Sehkraft stark eingeschränkten Verkehrsteilnehmer einen Bodenindikator für das Erkennen der Querungsstelle bereitzustellen.

Für Sehbehinderte gibt es bei vielen Fußgängerquerungen besondere Hilfestellungen wie etwa taktile Taster, akustisches Auffinde- oder Gehrichtungssignal.