Sicherheit durch Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit
"Sicher durch die dunkle Jahreszeit" – so lautet der Titel einer gemeinsamen Aktion der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Polizei und der Verkehrswacht. Vertreter aller Kooperationspartner haben am Dienstag, 28. Oktober 2025, in den Schadow-Arkaden auf die erhöhte Sicherheit durch Sichtbarkeit im Straßenverkehr hingewiesen.
Denn gerade jetzt – mit Beginn der dunklen Jahreszeit – sind die sogenannten "schwächeren Verkehrsteilnehmer", also Passanten sowie Fahrradfahrenden und insbesondere Kinder, aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse besonders gefährdet.
Passanten und Fahrradfahrende sollten helle oder besser noch reflektierende Kleidung tragen, so der Tenor bei den Fachleuten, damit sie bei Dämmerung und Dunkelheit schon aus großer Entfernung zu erkennen sind. Mit einfachen Mitteln, kann man das Risiko, übersehen zu werden, erheblich senken. Daher wurden im Rahmen der Aktion in den Schadow-Arkaden verschiedene reflektierende Accessoires für mehr Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit verteilt. Die Abteilung Radverkehr der Landeshauptstadt Düsseldorf war mit ihrem Lastenrad vor Ort und stellte für die Aktion unter anderem Informationsflyer sowie reflektierende Bänder bereit.
Außerdem hatten alle Interessierten vor Ort die Möglichkeit, kostenlos an einem Seh-, Hör- und Reaktionstest teilzunehmen. An die Autofahrenden darunter ging der Aufruf, in dieser Jahreszeit besonders aufmerksam und mit angemessener Geschwindigkeit zu fahren.
Bessere Sichtbarkeit und angepasste Geschwindigkeit bedeuten mehr Sicherheit und können sogar Leben retten. Denn letztendlich können Fahrzeugführer im Straßenverkehr nur auf das reagieren, was sie rechtzeitig sehen:
- Dunkel gekleidete Fußgänger werden beispielsweise in der Nacht oder bei schlechter Sicht im Abblendlicht vom Autofahrer erst aus 25 bis 30 Meter Entfernung wahrgenommen.
- Ein hell und kontrastreich gekleideter Fußgänger wird vom Autofahrer schon aus einer Entfernung von 40 bis 50 Metern erkannt.
- Ein Fußgänger, der mit reflektierender Kleidung unterwegs ist, kann vom Autofahrer schon aus einer Entfernung von 130 bis 160 Metern gesehen werden.
"Jeder Unfall ist einer zu viel! Schaffen Sie für sich und Ihre Kinder mehr Sicherheit durch Sichtbarkeit!", so der Appell aller Kooperationspartner.
Einen weiteren Termin unter dem Motto "Sicher durch die dunkle Jahreszeit" bieten die Kooperationspartner am Freitag, 31. Oktober, 14 bis 17 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek im KAP1, 1. Obergeschoss, Konrad-Adenauer-Platz 1, an.
"Mach mit – sicher, mobil und fit!"
Denn Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Umso wichtiger ist es, richtige Verhaltensweisen einzuüben und Wahrnehmung, Motorik und Konzentration zu fördern. Die Bewegung spielt dabei eine große Rolle. Daher lautet das Motto der Verkehrssicherheitstage: Mach mit – sicher, mobil und fit! Organisiert werden die Präventionstage von der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie der Polizei, der Verkehrswacht, der Rheinbahn und von den schulfachlichen Beraterinnen und Beratern für Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung.
Auf dem Rheinbahn-Betriebshof haben Kinder die Möglichkeit, bei zahlreichen Aktionen, wie zum Beispiel auf dem Fahrrad-, Roller-, Inliner- sowie Rollstuhlparcours oder am Sport- und Actionmobil ihre eigene Geschicklichkeit, ihr Reaktionsvermögen und ihr Körpergefühl zu testen.
Den Ansturm der Schüler, Lehrer und Begleitpersonen zu bewältigen, stellt eine echte Herausforderung für die Organisatoren dar. Um sicherzustellen, dass für jeden Einzelnen ausreichend Zeit bleibt, die Aktionen und Infostände zu besuchen, finden die Verkehrssicherheitstage an zwei Tagen statt; an beiden Tagen mit einem Verkehrsquiz und attraktiven Preisen.
Am Mittwoch, 11. September, demonstrierten Vertreter aller Kooperationspartner mit ihrem Besuch, wie wichtig ihnen das Thema Verkehrserziehung und Schulwegsicherung in Düsseldorf ist. Katharina Metzker, Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement, Polizeipräsidentin Miriam Brauns, die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Verkehrswacht Düsseldorf, Katrin Hegemann, Christian Finke, Rheinbahn, sowie Andrè Ernst vom Schulamt für die Landeshauptstadt Düsseldorf informierten vor Ort über Verkehrserziehungsprojekte in der Landeshauptstadt.
"Die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr liegt uns besonders am Herzen. Wir sind von der Wirkung unserer Aktionen – wie die Verkehrssicherheitstage - absolut überzeugt und werden diese natürlich fortführen", betonte Katharina Metzker. "Unser Ziel ist es, die Sicherheit auf den Schulwegen, aber auch auf den Freizeitwegen der Kinder zu erhöhen, indem wir ihnen das richtige Verhalten im Straßenverkehr vermitteln und sie für Gefahrenquellen sensibilisieren."
Das Programm im Überblick
Lookie
Um die Zielgruppe der unterschiedlichen Aktionen, Veranstaltungen und Projekte zur Verkehrserziehung – die Kinder – altersgerecht anzusprechen, hat das Amt für Verkehrsmanagement seit 2011 einen "Botschafter" für das Thema Verkehrserziehung. Das beliebte städtische Verkehrsmaskottchen, der Löwe "Lookie", hat auch in diesem Jahr alle Kinder herzlich am Eingang der Veranstaltung begrüßt und einige Aktionen begleitet.
NEU – Aktion "Gefahr durch Falschparker"
Bei dieser Aktion des Ordnungsamtes wird verdeutlicht, welche Auswirkungen Falschparker auf Kinder und deren Sichtbarkeit haben. Ein Kind darf auf einer Sitzerhöhung im Dienstwagen Platz nehmen und so die Sichtbehinderung aus Sicht eines "Fahrers" den Mitschülern schildern. Andersherum sehen die Kinder am Zebrastreifen, welche Schwierigkeiten sie beim Überqueren der Straße haben, wenn ein Falschparker die Sicht behindert. Problematiken und das richtige Verhalten in dieser Situation, wie beispielsweise, dass die Kinder auf die Straße treten und sich langsam vortasten müssen, wird mit ihnen besprochen. Außerdem wird abgefragt, ob die Kinder auf ihrem Schulweg Probleme durch Falschparker haben. Diese wichtigen Informationen können auch im Nachgang über die Schulen an die Verkehrsüberwachung herangetragen werden. Die Einsatzstrategie, besonders im Rahmen der Schulwegsicherung – kann so entsprechend angepasst werden.
Aktion "Toter Winkel"
In einer Toter-Winkel-Schulung werden die Viertklässler in die Gefahren, die der tote Winkel birgt, eingewiesen und erhalten wertvolle Tipps, wie sie die Gefahrenzone leicht umgehen können.
1, 2 oder 3?
Bei dem aus dem Fernsehen bekannten Quiz "1, 2 oder 3?" wird das Wissen der Kinder zu verkehrsrelevanten Fragen auf den Prüfstand gestellt. Dazu treten verschiedene Grundschulen mit ihren Teams gegeneinander an.
Kindersprechstunde
Das Amt für Verkehrsmanagement hat in Zusammenarbeit mit dem Vermessungs- und Liegenschaftsamt und weiteren Ämtern sowie den Schulen Kinderverkehrsstadtpläne für alle Düsseldorfer Grundschulen herausgegeben. In der Kindersprechstunde wird den Kindern der für ihre Schule entsprechende Plan nochmals erläutert. Des Weiteren sollen die Kinder ihren Schulweg beschreiben und sie haben die Möglichkeit, Probleme - beispielsweise zugeparkte Gehwege, Schäden im Gehweg, überholungsbedürftige Markierungen von zum Beispiel Fußgängerüberwegen etc., - direkt an die Mitarbeiter des Amtes für Verkehrsmanagement zu melden.
Seh- und Reaktionstest
Gut sehen und schnell reagieren sind zwei wesentliche Voraussetzungen für sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Mit einem entsprechenden Test der Verkehrswacht kann man seine Fähigkeiten erproben.
Fahrradparcours, Quiz "Sicheres Fahrrad" und Fahrradsimulator
Fahrradfahren will gelernt sein! Die Verkehrsfachberater der Schulen und die Polizei bauen einen anspruchsvollen Parcours auf, mit Tücken wie im wahren Leben. Am Ende des Parcours wartet eine Belohnung am Lastenrad des Amtes für Verkehrsmanagement. Wer erfahren will, wie er in gefährlichen Situationen reagiert, kann den Fahrradsimulator der Verkehrswacht nutzen und sein Wissen über das verkehrssichere Fahrrad in einem Quiz am Stand der Zukunftswerkstatt testen.
Rollstuhlparcours
Welche besonderen Schwierigkeiten müssen Menschen, die sich nicht ungehindert bewegen können, im Verkehr bewältigen? Wie ist es zum Beispiel, wenn sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind? Beim Rollstuhlparcours können Kinder es selbst erfahren und so künftig die Anforderungen des Verkehrs an ihre behinderten Mitmenschen besser verstehen.
Blindenparcours
Der Blindenparcours vom Amt für Soziales der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde extra für Kinder konzipiert. Den Schülern wird spielerisch die Probleme von Sehbehinderten und die Wichtigkeit der Blindenleitsysteme vermittelt. Mit verschiedenen Brillen werden den Kindern unterschiedlich starke Sehbehinderungen simuliert. Mithilfe eines Langstocks gelangen sie über die Bodenplatten durch den Parcours an ihr Ziel. Auf ihrem Weg sind mehrere Hindernisse zu überwinden.
Skateboard- und Inlinerparcours
Skateboards und Inliner sind beliebte Funsport- und Fortbewegungsgeräte, aber im Straßenverkehr nicht ungefährlich. Im Parcours können die Viertklässler ihre Fähigkeiten zeigen und bei Unsicherheiten Tipps und Übungseinheiten erhalten. Die Fachberater für Verkehrserziehung und Sport arbeiten eng zusammen und bieten Rat, Hilfe und Unterstützung an. Unter Anleitung von ausgebildeten Instruktoren üben die Kinder den Umgang mit den Geräten. Brems- und Fallübungen sowie das richtige Anlegen von Schutzkleidung und Helm gehören dazu.
Bus-Fahrschule der Rheinbahn
Erfahrungsgemäß fahren die Kinder besonders gern mit dem Fahrschul-Bus der Rheinbahn, natürlich im Cockpit und ganz selbständig unter dem wachsamen Auge eines Fahrlehrers. Die Bus-Fahrschule der Rheinbahn lässt die Kinder eine Busfahrt aus Sicht des Fahrers erleben.
Rheinbahn-Busschule
Die Busschule ist eine verkehrspädagogische Initiative der Rheinbahn. Sie unterstützt Schüler auf dem Weg zur sicheren und mobilen Selbständigkeit. Der Bus dient gleichzeitig als Unterrichtsraum und Demonstrations-Objekt, wenn zum Beispiel "Tim Tonne" bei einer plötzlichen Vollbremsung durch den Bus schleudert und reichlich Beulen davonträgt. Denn Tim Tonne kann sich nicht festhalten. Die Rheinbahn zeigt mit zwei Fahrzeugen Ausschnitte aus dem Angebot der Busschule – dies ist nicht nur lehrreich, sondern auch ein aufregendes Erlebnis für Groß und Klein!
Kinderstraßenbahn
Ganz naturgetreu, aber eben nur von den "Kleinen" zu benutzen, ist ein Straßenbahn-Modell, das Rheinbahner bereits vor vielen Jahren mit Liebe zum Detail bauten. Es lädt die Kinder zum spielerischen Erfahrung sammeln ein.
Schilderwald
Das Amt für Verkehrsmanagement lädt neben seinem Info-Stand alle Lehrer und Schüler zu einem Ausflug durch den Schilderwald ein. Zahlreiche, für Erwachsene und Kinder besonders wichtige Verkehrszeichen warten darauf, richtig gedeutet zu werden. Aber keine Angst, die korrekte Bedeutung und der Hinweis auf das richtige Verhalten sind an jedem Schild unter einem großen Fragezeichen versteckt.
Verkehrsquiz
Die Verkehrssicherheitsberater der Polizei veranstalten ein Quiz mit fünf Fragen zum Thema Verkehr, die aufmerksame Kinder leicht beantworten können. Attraktive Preise werden durch die Verkehrswacht und das Amt für Verkehrsmanagement gestellt. An beiden Tagen, jeweils um 12.30 Uhr, wird unter den teilnehmenden Schüler ausgelost. Der Hauptpreis ist ein Fahrrad. Aber auch die Lehrer kommen nicht "ungeschoren" davon. Wie es mit ihrem Wissen zur Verkehrssicherheit aussieht, testet ebenfalls ein Quiz.
Helm-Melonen-Test
Wie wichtig der Helm beim Fahrrad-, Inliner- und Skateboardfahren sowie vielen anderen Aktivitäten ist, zeigt der eindrucksvolle Helm-Melonen-Test. Mit Helm geschieht der Melone bei einem Sturz nichts – ohne Helm ist sie verzehrfertig, ohne dass man ein Messer benutzt hat. Auf diese Art wird den Kindern die Bedeutung des Helms eindrucksvoll demonstriert. Eine weitere Verwendung finden die Melonen im Anschluss bei einem leckeren Wassermelonen-Dessert!
Doppelblinker an Straßenbahn-Überwegen
An vielen Stellen in Düsseldorf gibt es breite und stark befahrene Straßen, in deren Mitte dann noch auf separaten Spuren die Stadtbahn fährt. Um die Aufmerksamkeit auf die – eigentlich recht großen und auffälligen – Bahnen zu erhöhen, hat das Amt für Verkehrsmanagement alle Übergänge mit Doppelblinkern ausgestattet. Was Kinder an diesen Signalen beachten müssen, wird ihnen an einem nachgebauten Modell durch Mitarbeiter der Rheinbahn erläutert.
Weiterhin bieten die Verkehrssicherheitstage:
- Polizeifahrzeuge zum Anfassen; Kinder können sich mit Streifenwagen und Krädern fotografieren lassen
- Sportactionbus Stadtsportbund Düsseldorf
- Bewegungswerkstatt
- Juxbike-Parcours auch für Lehrer
- Fahrradwerkstatt der Zukunftswerkstatt Düsseldorf
- Bungee-Run
- Rettungswagen der Feuerwehr Düsseldorf
- Erste Hilfe Malteser Hilfsdienst e.V.
- und vieles mehr.
Zu-Fuß-zur-Schule: Erfolgreiche Grundschulen ausgezeichnet
34 Grundschulen haben in diesem Jahr am Zu-Fuß-zur-Schule-Tag, dem internationalen "Walk-to-School-Day", teilgenommen. Dabei möchte die Stadt gemeinsam mit den Schulen auf die Vorteile des Zu-Fuß-Gehens hinweisen. Zentrale Aktion war ein Wettbewerb zwischen den teilnehmenden Schulen. Die drei Schulen mit dem prozentual zur Gesamtschülerzahl meisten Zu-Fuß-Gehenden erhielten Geldpreise. Sie sollen zur Steigerung der Mobilität und Fitness ihrer Schülerinnen und Schüler eingesetzt werden.
Im Rahmen einer zentralen Abschlussveranstaltung des Zu-Fuß-zur-Schule-Tages fanden am Montag, 22. September 2025, die Preisverleihung und viele Aktionen rund um das Thema "Zu Fuß zur Schule" in der Gemeinschaftsgrundschule Lennéstraße in Pempelfort statt. Die Gewinnerschulen wurden aus mehreren Zählungen ermittelt, die zum einen von den Schulen selbst und zum anderen von der Polizei oder der Verkehrswacht durchgeführt wurden.
Als Siegerin ging in diesem Jahr mit einem Fußgängeranteil von 97,40 Prozent die Gemeinschaftsgrundschule Lörick, Wickrather Straße 31, hervor. Sie darf sich über den Hauptgewinn von 1.000 Euro freuen. Auf dem zweiten Platz folgte die Katholische Grundschule Florensstraße, Heinsenstraße 21, mit 97,32 Prozent und erhält 500 Euro. Den dritten Platz mit einem Fußgängeranteil von 96,62 Prozent belegt die Katholische Fleher Schule, Fleher Straße 213. Sie bekommt 250 Euro.
"Wenn Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden, nimmt der Autoverkehr rund um die Schulen zu. Außerdem verpassen die Schulkinder dadurch Gelegenheiten, im Straßenverkehr selbst aktiv zu sein und zu üben. Den Kindern hilft nur, Selbständigkeit zu trainieren und das Wissen um die möglichen Gefahren zu vermitteln", betonte Mobilitäts- und Umweltdezernent Jochen Kral.
Die Landeshauptstadt hatte auch in diesem Jahr wie bereits seit 2005 alle Düsseldorfer Grundschulen zur Teilnahme am Zu-Fuß-zur-Schule-Tag eingeladen. Dabei sollen möglichst viele Schülerinnen und Schüler dazu bewegt werden, ihren Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad und nicht mit dem Elterntaxi zurückzulegen. Unterstützung leisteten das Schulamt für die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Polizei sowie die Verkehrswacht. Hintergrund des Aktionstages ist, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Zum einen, weil sie meinen, schneller zu sein und zum anderen, um ihr Kind vor möglichen Gefahren zu schützen.
Lookie, das Verkehrssicherheitsmaskottchen der Landeshauptstadt Düsseldorf, begrüßte bei der Abschlussveranstaltung in der Gemeinschaftsgrundschule Lennéstraße gemeinsam mit Schulleiter Jens Böhm alle Kinder. "Im letzten Jahr nahmen wir erstmals an dieser tollen Aktion teil, um den Kindern und Eltern zu vermitteln, dass sie sehr viel für sich und die Umwelt tun können, indem sie zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zur Schule kommen und das Elterntaxi stehen lassen", sagte Jens Böhm. "Denn Bewegung ist gesund, macht Spaß und ein gemeinsamer Schulweg festigt soziale Bindungen und fördert die Selbstständigkeit", fügte er hinzu.
Neben einer Vielzahl von Aktionen wurde ein Pedibus zuvor eine Woche lang getestet. Dabei begleiteten Eltern die Schülerinnen und Schüler auf einer festgelegten Route zur Schule. Darüber hinaus gibt es an der Gemeinschaftsgrundschule Lennéstraße für alle Jahrgänge das Angebot der Fahrrad- und Mobilitäts-AG "smart moving kids". Im Rahmen dieser AG hatten im letzten Schuljahr 25 Schülerinnen und Schüler des 3. und 4. Jahrgangs das "KidsRadDiplom" erlangt.
Auf dem Schulgelände in Pempelfort gab es einen Roller- und einen Fahrradparcours sowie einen Schilderwald, in dem die Kinder ihr Wissen zu Verkehrszeichen testen und verbessern konnten. Zusätzlich unterhielt sie am Vormittag ein buntes Rahmenprogramm mit Spielen, Bewegungs- und Fußgängertraining.
Seit vielen Jahren begleitet die Verbraucherzentrale NRW mit Freude den Walk-to-School-Day. Auch dieses Jahr wurden alle Schulklassen der Grundschule mit Fragen am Glücksrad der Verbraucherzentrale, wie etwa "Was ist der klimafreundlichste Schulweg", erwartet. Dabei gab es nur Gewinner!
"Jede Jahrgangsstufe hatte sich im Vorfeld auf unterschiedliche Weise mit dem Thema 'Schulweg' auseinandergesetzt", erklärte die Kontaktlehrerin für Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung Larissa Rhau. Die Erstklässler erkundeten die Umgebung der Schule zu Fuß, besprachen Gefahrenstellen und übten ein sicheres Verhalten ein. In den zweiten Klassen wurde fleißig mit Lookies Mal- und Rätselbuch gearbeitet. Die Drittklässler markierten ihren Schulweg im städtischen Kinderverkehrsstadtplan und zeichneten diesen anschließend selber nach. Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse bereiteten sich auf die bevorstehende Fahrradprüfung vor. Zudem stellten sie die Ergebnisse der täglichen Zählungen bis zum Aktionstag in einem Diagramm dar. So trug jede Jahrgangsstufe auf ihre Weise zu einem vielfältigen Gesamtbild rund um das Thema Schulweg bei.
Um den Schulweg in Pempelfort noch sicherer für die Kinder zu machen, gilt vor der Schule Tempo 30, welches von Polizei und Ordnungsamt im Rahmen der personellen Möglichkeiten kontrolliert wird. Außerdem hatte die Stadt alle Düsseldorfer Erstklässler zum Schuljahresbeginn mit einer Kinderwarnweste ausgestattet, damit sie besser sichtbar für andere Verkehrsteilnehmer sind. Mit einem Elternbrief wurde darauf hingewiesen, wie wichtig es, besonders in der dunklen Jahreszeit ist, diese Westen zu tragen. "Neben allen verkehrstechnischen und präventiven Maßnahmen trägt das richtige Verhalten aller Verkehrsteilnehmenden zu einem sicheren Schulweg bei", appellierte Dezernent Jochen Kral an die Eltern und alle Autofahrenden, aber auch Fahrradfahrenden. "Rechnen Sie überall und jederzeit mit Fehlern, die unsere Kinder im Straßenverkehr noch machen – genauso wie uns als Erwachsenen auch Fehler passieren können."
Folgende 34 Grundschulen haben sich an der Aktionswoche zum Walk-to-School-Day beteiligt:
(KGS: Katholische Grundschule, GGS: Gemeinschaftsgrundschule, EGS: Evangelische Grundschule)
- KGS Lohausen, Im Grund 78
- GGS Beckbuschstraße 2, Beckbusch-Schule, Stockum
- GGS Lörick, Wickrather Straße 31
- KGS Grenzweg 12, Franz-Vaahsen-Schule, Wittlaer
- GGS Rolandstraße 40, Golzheim
- KGS Blücherstraße 12, St. Rochus Schule, Pempelfort
- GGS Lennéstraße 5, Pempelfort – Zentralveranstaltung
- GGS Kirchfeldstraße 74-80, Regenbogenschule, Friedrichstadt
- KGS Florensstraße, Heisenstraße 21, Hamm
- GGS Im Dahlacker 15, Sternwartschule, Bilk
- EGS Gotenstraße 12, Martin-Luther-Schule, Bilk
- KGS Fleher Straße 213, Fleher Schule, Flehe
- KGS Graf-Recke-Straße 153, Carl-Sonnenschein-Schule, Düsseltal
- EGS Karl-Müller-Straße 25, Brehm-Schule, Düsseltal
- KGS Paulusplatz 1, Paulusschule, Düsseltal
- KGS An der Golzheimer Heide 120, St. Bruno-Schule, Unterrath
- KGS Unterrather Straße 76, Kartause-Hain-Schule, Unterrath
- GGS Rather Markt 2, Joachim-Neander-Schule, Rath
- GGS Max-Halbe-Straße 14, Mörsenbroich
- GGS Wrangelstraße 40, Mörsenbroich
- KGS Essener Straße 1, Derendorf
- KGS Unter den Eichen 26, Gerresheim
- GGS Brorsstraße 5, Wichernschule, Unterbach
- KGS Gerresheimer Landstraße 89, Carl-Sonnenschein-Schule, Unterbach
- Aktuell Container Karl-Knödl-Straße 12
- KGS Fuldaer Straße 33, Eller
- GGS Richardstraße 14, Eller
- GGS Arnstadter Weg 6-16, Volker Rosin Schule, Vennhausen
- GGS Vennhauser Allee 160-162, Vennhausen
- GGS Steinkaul, Steinkaul 27, Himmelgeist
- KGS Buchenstraße 16, St. Elisabeth-Schule, Reisholz
- GGS Rheindorfer Weg 20, Henri-Dunant-Schule, Wersten
- KGS Rheindorfer Weg 20, Marien-Schule, Wersten
- KGS Josef-Kleesattel-Straße 13, Garath
- GGS Neustrelitzer Straße 10, Garath.
Ein Video zu diesem Thema sehen Sie hier auf YouTube.
Verkehrssicherheitskampagne
"Nina: Warum stehst Du auf meinem Weg" - Eine Schüleraktion gegen Bürgersteigparker
Gehwegparker behindern Kinder nicht nur, sondern gefährden auch ihre Sicherheit, da diese um die Autos herum auf die Straße ausweichen müssen. Mit der Verkehrssicherheitskampagne "Nina: Warum stehst Du auf meinem Weg?" wollen die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS) und das Amt für Verkehrsmanagement auf dieses Problem aufmerksam machen und für mehr Rücksicht im Straßenverkehr werben.
Erfolgreicher Pilot in Oberkassel
Gestartet ist die Aktion im Mai 2012 an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Grundschule in Oberkassel mit 49 Schülern der Klassen 1a und 2a. Neben der Diskussion über das Thema, entwickelten die Kinder auch eigene Ideen, Autofahrer zum Umdenken zu bewegen. Sie haben zum Beispiel Schablonen gebastelt, mit deren Hilfe sie Sprechblasen auf den Gehweg neben den falsch geparkten Fahrzeugen malen konnten - mit den passenden Sprüchen dazu wie "Das ist kein Parkplatz!" oder "Du stehst auf meinem Schulweg!". Im Anschluss haben die Schüler - begleitet durch Lehrerinnen und Mitarbeiter der Polizei und des Amtes für Verkehrsmanagement - die umliegenden Straßen der Schule inspiziert und viele ihrer Ideen in die Tat umgesetzt. Die Schüler umrahmten die Gehwegparker mit bunter Kreide, bestückten sie mit "Denkzetteln" sowie Info-Broschüren und malten die Sprechblasen mit den selbst kreierten Sprüchen.
Der heutige Oberbürgermeister und damalige Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller freute sich über das Engagement der Beteiligten: "Die Kinder waren sehr gut vorbereitet und von der Aktion überzeugt, sie haben sogar die erwischten Bürgersteigparker und auch interessierte Anwohner angesprochen und über die Aktion informiert. Unabhängig von dieser Aktion mit präventivem Charakter wird natürlich weiterhin auch regelmäßig durch das Ordnungsamt das Falschparken auf Gehwegen überwacht. Es werden entsprechend Verwarngelder je nach Tatbestand von 10 bis 35 Euro erteilt, wenn nicht sogar abgeschleppt wird."
Zum Hintergrund der Aktion
Die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. hat die Kampagne "Nina: Warum stehst Du auf meinem Weg?" in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, der P3 Agentur für Kommunikation und Mobilität sowie dem Planerbüro Südstadt in Köln als Aktion gegen "Bürgersteigparker" entwickelt. Begleitend stellt die Agentur Aktionspakete bereit, die unter anderem Informationsmaterialien für Eltern und Lehrer, Plakate und so genannte "Denkzettel" zum Verteilen an die "Bürgersteigparker" enthalten.
Mitmachen!
Das Problem der Bürgersteigparker als Sicherheitsrisiko für Grundschüler besteht in der ganzen Stadt. Wir rufen daher Düsseldorf Grundschulen auf, sich an der Verkehrssicherheitskampagne zu beteiligen. Interessierte Schulen können sich an Antonia Schnelle vom Amt für Verkehrsmanagement wenden.
Warnwesten für Erstklässler
Die Stadt spendet regelmäßig Sicherheitswesten, damit Schulanfänger sicher zum Unterricht kommen.
Damit der Schulanfang für Erstklässler auch ein sicherer Start wird, stattet die Stadt Düsseldorf die I-Dötze mit Warnwesten aus. Ziel ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr für die jüngsten Verkehrsteilnehmer deutlich zu erhöhen.
Kinder nehmen aktiv am Straßenverkehr teil, indem sie ihre Wege zur Schule und zu Freizeitstätten oft zu Fuß zurücklegen. Im Vergleich zu Erwachsenen können sie Gefahren im Straßenverkehr jedoch oft nicht einschätzen. Zudem bergen gerade die Wetterbedingungen in Herbst und Winter für Kinder Risiken. Durch die oftmals schlechten Sichtverhältnisse sind sie aufgrund ihrer geringen Körpergröße für Autofahrer häufig schwer zu erkennen. Zur Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer ist es daher wichtig, dass sie gerade bei Dunkelheit schon aus großer Entfernung von Autofahrern zu erkennen sind.
Warnwesten verbessern die Sichtbarkeit der Kinder, erhöhen ihre Sicherheit im Straßenverkehr - und können sogar Leben retten. Der Appell geht an die Eltern und Lehrer, die Kinder zum Tragen der Westen anzuhalten. Nur wenn alle mithelfen, sind Kinder sicher in Düsseldorf unterwegs.
Weitere Aktionen für die Kleinsten
Die Stadt Düsseldorf nimmt das Thema Verkehrserziehung von Kindern sehr ernst. So initiiert die Stadtverwaltung viele Aktionen und leistet präventive Verkehrssicherheitsarbeit, wie etwa die Ausbildung von Fahrzeugbegleitern, die Erstellung von Kinderstadtplänen, die jährliche Teilnahme an dem internationalen Aktionstag "Zu Fuß zur Schule" (I walk to school) sowie die ebenfalls jährlich stattfindenden Verkehrssicherheitstage. Damit soll die Sicherheit von Kindern auf ihrem Schulweg und bei ihren Freizeitaktivitäten gesteigert werden.
29 neue Fahrzeugbegleiter machen den Schulweg sicherer
Kooperationsprojekt von Stadt, Polizei, Rheinbahn und Kriminalpräventivem Rat fördert Verantwortungsbewusstsein und Zivilcourage
Die Düsseldorfer Fahrzeugbegleiterinnen und Fahrzeugbegleiter bekommen Verstärkung: 13 Schülerinnen und Schüler der Joseph-Beuys-Gesamtschule sowie 16 der Städtischen Benzenberg Realschule haben dazu ihre Ausbildung absolviert. Die beiden Teams werden sich ab sofort für die Sicherheit auf dem Schulweg sowie in Bussen und Bahnen stark machen.
Nach der offiziellen Urkundenübergabe am Mittwoch, 3. Dezember 2025, im Rathaus durch Jochen Kral, Mobilitäts- und Umweltdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kriminaloberrat Christoph Simon, Leiter Kriminalinspektion 4 der Polizei, und Michael Strotmann, stellvertretender Betriebsleiter der Rheinbahn, sind die neuen Fahrzeugbegleiterinnen und Fahrzeugbegleiter nun startklar für ihr Ehrenamt.
"Fahrzeugbegleiter – gemeinsam stark" heißt die langjährige Kooperation von Landeshauptstadt Düsseldorf, der Rheinbahn, den beiden weiterführenden Schulen, des Kriminalpräventiven Rates und der Polizei, die dem Projekt zu Grunde liegt. Hintergrund ist, dass die Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen auch vor dem Schulweg nicht Halt macht. Ziel ist, den Schulweg damit im doppelten Sinne sicherer zu machen: Gewalt soll ebenso wie Unfälle verhindert werden. Die insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler haben jetzt ein Ehrenamt übernommen, das von ihnen Verantwortungsbewusstsein und Zivilcourage gegenüber ihren Mitschülerinnen und Mitschülern erfordert.
"Die Jugendlichen lernen bei dem Projekt als Fahrzeugbegleiter Konflikte früh zu erkennen und deeskalierend zu handeln – getreu dem Motto, das übrigens für die gesamte Gesellschaft gilt: Eingreifen statt Zuschauen! Dieses Wissen stärkt nicht nur die Sicherheit in Bussen und Bahnen, sondern auch das Selbstbewusstsein der Fahrzeugbegleiter“, betonte Mobilitäts- und Umweltdezernent Jochen Kral bei der Urkundenübergabe.
"Die Sicherheit unserer Fahrgäste, insbesondere der Schülerinnen und Schüler, hat für uns oberste Priorität. Deshalb unterstützen wir das Projekt Fahrzeugbegleiter mit voller Überzeugung“, unterstrich Michael Strotmann. "Die Jugendlichen übernehmen Verantwortung, zeigen Zivilcourage und tragen zu einem respektvollen Miteinander auf dem Schulweg bei. Dieses Engagement verdient großen Respekt – und macht sie zu echten Vorbildern für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler."
Christoph Simon sagte an die Schüler gewandt: "Durch euren Einsatz als Fahrzeugbegleitende sorgt ihr dafür, dass sich eure Mitschülerinnen und Mitschüler auf ihrem Schulweg sicherer fühlen. Ihr stärkt damit das Vertrauen in den Zusammenhalt eurer Schulgemeinschaft. Für dieses außergewöhnliche Engagement danke ich euch herzlich im Namen der Polizei."
Dafür haben die Schüler der Jahrgangsstufen 8 die Fahrzeugbegleiter-Ausbildung absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Dabei haben sie gelernt, wie man Kommunikationstechniken der Gewaltvorbeugung und Gewaltabschwächung in Konfliktsituationen einsetzt. Mit Hilfe von Deeskalationstrainern wurde Bezug auf besondere und kritische Situationen in Bussen und Bahnen genommen, sodass die Schülerinnen und Schüler selbst im Umgang mit Gewalt sicherer und konfliktfähiger geworden sind. Zusätzlich wurde ihnen vermittelt, wie man mit Hilfe von elementaren Verhaltensregeln – beispielsweise an Haltestellen und auf den Überwegen zu den Schulgebäuden – Unfallursachen vorbeugen kann. Dieses Wissen sollen die Fahrzeugbegleiterinnen und -begleiter bei Fehlverhalten in der täglichen Praxis an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weitergeben und gleichzeitig die eigenen Kenntnisse vertiefen und Erfahrungen sammeln.
Das gesamte Projekt besteht aus drei Bausteinen. Beim ersten Baustein, der "Busschule", wird den Schülerinnen und Schülern in den unteren Klassen verkehrssicheres Verhalten in Bus und Bahn, an Haltestellen und auf dem Weg dorthin beigebracht. Auf dieses Wissen können angehende Fahrzeugbegleiterinnen und -begleiter später bei ihrer Tätigkeit aufbauen. Der zweite Baustein, ein Deeskalationstraining unter dem Motto "Ohne Gewalt stark", beinhaltet ein Training, bei dem die Schülerinnen und Schüler viel über ihr eigenes Verhalten in Konfliktsituationen erfahren. Es richtet sich an die 7. Klassen und die Jahrgangsstufe 8.
Der dritte Baustein ist die eigentliche Fahrzeugbegleiter-Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler bekommen ein umfassendes Deeskalationstraining, das von erfahrenen Fachleuten auf dem Gebiet geleitet wird. Zudem werden ihnen die notwendigen Kenntnisse über die räumlichen und technischen Besonderheiten der Verkehrsmittel Bus und Bahn vermittelt. Dabei wird in Rollenspielen Bezug auf mögliche Konfliktsituationen in Bussen und Bahnen genommen. Des Weiteren erhalten die Schülerinnen und Schüler zusätzliche Unterrichtseinheiten durch die Polizei zum Thema "Kriminalprävention" sowie zur "Unfallprävention".
Das Projekt läuft seit Anfang 2005 an der Joseph-Beuys-Gesamtschule und der Städtischen Benzenberg Realschule. Insgesamt 649 Schülerinnen und Schüler wurden seitdem zu Fahrzeugbegleiterinnen und Fahrzeugbegleiter ausgebildet. An den weiteren Teilprojekten sowie an den Schulungen durch die Polizei haben seit Projektbeginn insgesamt 15.105 Schülerinnen und Schüler teilgenommen.
Andere Aktionen
Sicherheit am Weltkindertag
Der jährlich stattfindende Weltkindertag wird als Plattform genutzt, um die Bürger bei persönlichen Gesprächen und durch Infomaterial aufzuklären.
Sicher zur Schule
Ein weiterer wichtiger Baustein, der zur Verkehrssicherheit der Kinder beiträgt, sind die Schulweghelfer oder Verkehrshelfer. Insgesamt gibt es mittlerweile über 180 davon. Durch ihren Einsatz rund um die Schulen geben sie den Kindern Sicherheit auf ihrem Schulweg, so dass auch mehr Kinder den Weg zur Schule zu Fuß gehen.
Geschwindigkeit auf einen Blick
Vielleicht haben Sie schon einmal eine Tafel am Fahrbahnrand gesehen, die Ihnen anzeigte, wie schnell sie mit dem Auto oder Lkw unterwegs waren. Diese Geschwindigkeitstafeln sollen die Fahrzeugführer speziell im Bereich von Schulen, Kindergärten und Freizeiteinrichtungen daran erinnern, sich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu halten und sich ihrer Verantwortung speziell gegenüber den jüngeren Verkehrsteilnehmern bewusst zu werden.
Für mobile Senioren
Darüber hinaus bietet das Amt für Verkehrsmanagement spezielle Seniorenverkehrsrundgänge an. Nähere Informationen zu diesen gruppenweise stattfindenden Verkehrsgesprächen erteilt die Polizei unter Tel. 0211 - 8707062.
Aktionstage "Sicher radeln" für Schüler weiterführender Schulen
Erstmals bietet die Landeshauptstadt Düsseldorf unter dem Motto "Sicher radeln in Düsseldorf" Aktionstage für weiterführende Schulen an.
Am Dienstag, 16. September 2025, fand die Aktion zur Verkehrssicherheit für die 5. Jahrgangsstufe auf dem Schulgelände des Marie-Curie-Gymnasiums in Gerresheim statt. Am Mittwoch, 17. September, hieß es „Sicher radeln in Düsseldorf“ für alle Schüler der fünften Klasse des Friedrich-Rückert-Gymnasiums auf dem Gelände der städtischen Jugendverkehrsschule in Rath.
Ziel der Veranstaltung ist es, den Kindern, in diesem Fall der fünften Klassen zweier Schulen, zu vermitteln, wie sie sich richtig und verkehrssicher im Straßenverkehr mit dem Fahrrad bewegen. Die Aktionstage werden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche in Kooperation mit der Polizei Düsseldorf, der Verkehrswacht Düsseldorf sowie der Radstation der Zukunftswerkstatt organisiert.
"Die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler nutzen für ihren neuen Schulweg zur weiterführenden Schule häufig das Fahrrad", erläuterte Mobilitäts- und Umweltdezernent Jochen Kral. "Umso wichtiger ist es, das Erlernte aus der Vorbereitung zur Fahrradprüfung sowie den Verkehrssicherheitstagen in Klasse 4 der Grundschule nochmals aufzufrischen."
An den beiden Aktionstagen absolvierten die Kinder im Beisein der Polizei einen anspruchsvollen Fahrradparcours – mit Tücken, wie im wahren Leben. Sie hatten ebenfalls die Möglichkeit, ihr Fahrrad beim Fahrrad-Check der Radstation auf Verkehrssicherheit prüfen zu lassen. Kleine Reparaturen wurden sofort vor Ort erledigt. Ein Quiz "Was benötigt mein Fahrrad, um verkehrssicher zu sein?" der Stadt rundete das Thema "Verkehrssicheres Fahrrad" ab. Als Belohnung gab es unter anderem Sattelbezüge, damit die Räder der Kinder bei jedem Wetter einsatzbereit sind.
Aber auch das Wissen der Kinder um die Gefahren im Straßenverkehr wurde zum Beispiel bei der Aktion "Toter Winkel“ geschult.
Außerdem konnten die Kinder im Seh- und Reaktionstest-Mobil der Verkehrswacht ihre Fähigkeiten testen. Darüber hinaus konnten sie ihr Hörvermögen in einem ruhigen Raum im Gebäude der Jugendverkehrsschule prüfen lassen. Gut sehen und hören sowie schnell reagieren sind wesentliche Voraussetzungen für sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Das städtische Verkehrssicherheitsmaskottchen, der Löwe "Lookie", hatte alle Kinder herzlich am Eingang der Veranstaltung begrüßt und einige Aktionen begleitet.
"Wir möchten die Kinder ermutigen, das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad für ihre Wege zur Schule, aber auch in der Freizeit zu nutzen. Dabei ist es sehr wichtig, dass sie wissen, wie sie sich richtig und verkehrssicher im Straßenverkehr mit dem Fahrrad bewegen", lautete abschließend der gemeinsame Appell aller Kooperationspartner.