• Vermessungs- und Katasteramt
    Brinckmannstraße 5
    40225 Düsseldorf

  • Jonas Ellinghaus
    Tel. 0211 - 89 94243

    E-Mail
  • Miriam Jalowietzki-Marg
    Tel. 0211 - 8994217

    E-Mail
  • Hauptamt
    Michael Lenzen
    Tel. 0211 - 8995845

    E-Mail

Vermessungstechnik

Ausbildungsinhalte - Zusammenfassung
Berufsbezogene Rechts- und VerwaltungsvorschriftenRechte an Grund und Boden, Regelungen des Vermessungs- und Geoinformationswesens, Liegenschaftskataster, Bauleitplanung
Grundlagen der GeoinformationstechnologieRaumbezug, Koordinatenreferenzsysteme, Grundlagen der Kartographie und Fernerkundung
Erfassen und Beschaffen von GeodatenLage-, Höhen- und satellitengestützte Vermessung, Handhabung von Vermessungsinstrumenten, Dokumentation von Vermessungsergebnissen, Scannen und Georeferenzieren von Plänen
Bearbeiten, Qualifizieren und Visualisieren von GeodatenÜberprüfen von Geodaten, Konstruieren und Darstellen von Geodaten in Karten und Plänen (analog und digital), Umgang mit Metadaten
Interpretieren, Zusammenführen und Auswerten von GeodatenModellierung von 2D- und 3D-Objekten, Präsentation und Auswertung von Geodaten in Geoinformationssystemen (GIS), Geodaten im Internet, Geodatendienste
Vermessungstechnische MethodikPlanung von Messeinsätzen, Anwendung und Unterscheidung vermessungstechnischer Methoden, Überprüfung von Vermessungsinstrumenten
Durchführen vermessungstechnischer BerechnungenMathematische Grundlagen (Algebra, Geometrie, Trigonometrie), Lagekoordinaten-, Höhen- und Flächenberechnungen, Massenberechnungen
Anwendung von Informations- und KommunikationssystemenDaten beschaffen, Geoinformationssysteme nach Anwendung unterscheiden
Visualisieren von GeodatenGeodaten mit CAD-Systemen konstruieren, Darstellungsformen unterscheiden
Weitere berufsspezifische Kenntnisse und FähigkeitenLiegenschaftskataster und Grundbuch, Bauordnung, Bodenordnung und Grundstückswertermittlung, Durchführen von technischen Vermessungen

Geomatik

Ausbildungsinhalte - Zusammenfassung
Berufsbezogene Rechts- und VerwaltungsvorschriftenRechte an Grund und Boden, Regelungen des Vermessungs- und Geoinformationswesens, Liegenschaftskataster, Bauleitplanung
Grundlagen der GeoinformationstechnologieRaumbezug, Koordinatenreferenzsysteme, Grundlagen der Kartographie und Fernerkundung
Erfassen und Beschaffen von GeodatenLage-, Höhen und satellitengestützte Vermessung, Handhabung von Vermessungsinstrumenten, Dokumentation von Vermessungsergebnissen, Scannen und Georeferenzieren von Plänen
Bearbeiten, Qualifizieren und Visualisieren von GeodatenÜberprüfen von Geodaten, Konstruieren und Darstellen von Geodaten in Karten und Plänen (analog und digital), Umgang mit Metadaten
Interpretieren, Zusammenführen und Auswerten von GeodatenModellierung von 2D- und 3D-Objekten, Präsentation und Auswertung von Geodaten in Geoinformationssystemen (GIS), Geodaten im Internet, Geodatendienste
Nutzen von Informations- und KommunikationssystemenNetze für den Kommunikationsaustausch, Hard- und Softwareschnittstellen nutzen
Einsetzen von DatenbanksystemenDatenbankmodelle, Funktionsweise von Datenbankmanagementsystemen, Datenbanken einsetzen
Anwenden automatisierter ProzesseSkripte in der Geoinformationstechnologie, Programmerweiterungen erstellen
Anwendung von GeoinformationssystemenGeodatendienste auswählen, Funktionalität von Geoinformationssystemen
Ganzheitliche Prozesse des GeodatenmanagementsDatenerfassung, Datenverarbeitung und -qualifizierung, Datenzusammenstellung und -auswertung, Geodatenvisualisierung und -präsentation
Planen und Durchführen von AufträgenAuftragsverwaltungssysteme anwenden, Leistungsrechnungen anwenden
Durchführen von Marketing und ÖffentlichkeitsarbeitenInformationsmaterial erstellen, Produkte oder Dienstleitungen präsentieren
Weitere Kenntnisse und FähigkeitenBerufsbildung, Ausbildungsbetrieb (Aufbau), Sicherheit, Umweltschutz, Betriebliche Kommunikation, Qualitätsmanagement

Ausbildungsüberblick

Voraussetzung für die Zulassung zur Ausbildung

Bewerber müssen eine Hauptschule mit Erfolg besucht haben oder einen gleichwertigen oder höheren Bildungsstand nachweisen, und sie müssen für den Beruf geeignet sein. Die Eignung äußert sich insbesondere in Interesse für Zeichnen, Mathematik und dem Umgang mit Computern sowie in Neigung und Empfinden für Präzision, Ordnung, Übersichtlichkeit.

Überblick

Dauer der Ausbildung

3 Jahre
Bewerbungen

Bei Möglichkeit bitten wir Sie unser Online-Bewerbungsverfahren zu nutzen:
Karriereportal

oder per Post an die
Landeshauptstadt Düsseldorf
Hauptamt - Amt für Personal, Organisation und IT
Abteilung Personalwirtschaft
40200 Düsseldorf
E-Mail: ausbildung@duesseldorf.de

Umfang: Ein formloses Bewerbungsschreiben mit tabellarischem Lebenslauf, Kopie der letzten beiden Schulzeugnisse, Lichtbild und ggf. weiteren Zeugnissen oder Beschäftigungsnachweisen, E-Mail Adresse (sofern vorhanden, bitte angeben).

Eignungstest

Zur Feststellung der Eignung für den Beruf wird ein Online- sowie ein Präsenz-Eignungstest durchgeführt. Hierbei werden Ihnen insbesondere Aufgaben zur Mathematik und Geometrie sowie zum räumlichen Vorstellungsvermögen oder zum technischen Verständnis gestellt.

Vorstellungsgespräch

Nach dem Ergebnis des Eignungstests wird ein Teil der Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Probezeit

Die ersten drei Monate der Ausbildungszeit gelten als Probezeit.

Ausbildung

Die Ausbildung wird nach einem festen Ausbildungsplan, der Bestandteil des Ausbildungsvertrages ist, praktisch und theoretisch durchgeführt. An einem Tag oder an zwei Tagen in der Woche ist Berufsschulunterricht.

Prüfung

Nach dem ersten Ausbildungsjahr ist eine Zwischenprüfung abzulegen.
Am Ende der Ausbildungszeit wird die Abschlussprüfung vor einem Prüfungsausschuss bei der Bezirksregierung in Düsseldorf abgelegt. Die bestandene Prüfung berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung "Vermessungstechniker" bzw. "Geomatiker".

KIA - kooperative Ingenieurausbildung

Die Landeshauptstadt Düsseldorf unterstützt das Modell "Kooperative Ingenieurausbildung" (KIA). Hier können geeignete Auszubildende parallel zu einer fachbezogenen Berufsausbildung in ein Ingenieurstudium Vermessung bzw. Geoinformatik bei der Hochschule Bochum einsteigen. Das Studium findet an den zwei Tagen in der Woche statt, an denen ansonsten das Berufskolleg besucht werden müsste. In dieser Zeit wird etwa 50% des Vollzeitstudiengangs vermittelt. So können Sie in zwei Jahren neben einem vollwertigen Lehrabschluss auch die ersten beiden (Vollzeit-)Studiensemester absolvieren. Danach steigen Sie ohne Zeitverlust in das dritte Vollzeitstudiensemester ein und gewinnen so ein Jahr.
Nähere Informationen erhalten Sie unter KIA Vermessung bzw. KIA Geomatiker.

Berufsausübung / Weiterbildung

Der Vermessungstechniker bzw. Geomatiker kann als Arbeitnehmer seinen Beruf ausüben; nach dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) sind ihm die Entgeltgruppen 6 bis 8 geöffnet.
Bei der Landeshauptstadt Düsseldorf findet man sich nach absolvierter Ausbildung zunächst in der Entgeltgruppe 6, Stufe 1 (ohne Berufserfahrung) wieder. Nach einem Jahr erhält man E 6, Stufe 2 und abhängig von eigener Bewährung und Verfügbarkeit entsprechender Stellen, kann ein Vermessungstechniker bzw. "Geomatiker" bis E 8 aufsteigen.

Seine Aufgaben und Tätigkeiten:
Selbständiges und eigenverantwortliches häusliches Vorbereiten, Durchführen und Auswerten von Vermessungen unter Anwendung moderner, technischer Hilfsmittel, insbesondere Computer. Erstellen und Fortführen von Karten, Plänen (Geodaten) und entsprechender Sachdaten mittels GIS-Software.
Nach einer Berufstätigkeit (im Ausbildungsberuf) von mindestens einem Jahr nach der absolvierten Ausbildung kann der "Vermessungstechniker" neben der beruflichen Tätigkeit drei Jahre lang in Teilzeitform eine Fachschule für Technik der Fachrichtung Vermessungstechnik besuchen; der erfolgreiche Abschluss berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfter Vermessungstechniker", wodurch auch eine Zugangsmöglichkeit zu den Entgeltgruppen größer/gleich E 9 gegeben ist.
Der "Vermessungstechniker" bzw. "Geomatiker" kann auch die Klasse 12 einer Fachoberschule und danach eine Fachhochschule besuchen; das etwa 3-jährige Studium schließt mit der Prüfung zum Bachelor ab.