Informationsstand: 26.03.2020 14:30 Uhr

Corona-Unterstützung für Unternehmen

Für Düsseldorfer Unternehmen hat die städtische Wirtschaftsförderung im Folgenden eine Übersicht zu den wichtigsten Informationen rund um Entschädigungen, Kurzarbeit, Krediten, Stundungen von Steuern, finanzielle Hilfen der Stadt, etc. zusammengestellt. Diese Informationen werden aufgrund der dynamischen Entwicklung kontinuierlich fortgeschrieben.

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  • Aktuelle Informationen der Landeshauptstadt Düsseldorf zum Coronavirus

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  • Industrie- und Handelskammer Düsseldorf: 0211 - 3557666
  • Handwerkskammer Düsseldorf: 0211 - 8795555

Liquiditätshilfe durch Stundung von Gewerbesteuern

Maßnahmenpaket des Bundesfinanzministeriums (Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen):

Bei der Stadt Düsseldorf zu beantragen:

  • Gewährung von Stundung wird erleichtert, wenn Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde (ein Vordruck ist in Vorbereitung).
  • Erleichterung bei der Absenkung von Vorauszahlungen, wenn nachzuweisen ist, dass Einkünfte im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich geringer sein werden (ein Vordruck ist in Vorbereitung).
    Die zentrale E-Mail-Adresse lautet: steueramt@duesseldorf.de.
    Zum Formular 'Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus'

     
  • Verzicht auf Vollstreckungen (z.B. Kontopfändungen) und Säumniszuschläge bis zum 31. Dezember 2020, solange Schuldner*Innen  unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind.
    Soweit eine Unterbrechung von Vollstreckungsmaßnahmen beantragt wird, reicht dafür eine formlose E-Mail an die zentrale E-Mail-Adresse aus: forderungsmanagement@duesseldorf.de.
    Aus der E-Mail muss der Zahlungspflichtige identifizierbar sein und sie muss eine kurze Erläuterung enthalten, welche wirtschaftlichen bzw. finanziellen Nachteile infolge der Corona-Pandemie erwartet werden bzw. bereits eingetreten sind.

Für die vom Finanzamt erhobenen Steuern, wie die Einkommens-, Körperschafts-, Umsatz-, Grunderwerbs- und Erbschaftssteuer, wenden Sie sich bitte unmittelbar an das für Ihr Unternehmen zuständige Finanzamt.

Finanzhilfe für von Insolvenz bedrohte Unternehmen, Vereine und sonstige Veranstalter der Landeshauptstadt Düsseldorf

Unternehmen, Vereine und sonstige Veranstalter, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus von Insolvenz bedroht sind, können von der Stadt Unterstützung erhalten. Mit einem Eilbeschluss wurde die Bereitstellung von überplanmäßigen Mitteln in Höhe von 500.000 EUR beschlossen. In Bedrängnis geratene Unternehmen können ferner eine Stundung von Steuern beantragen.

Die Mittel dienen ausschließlich als Überbrückung, um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Sie sind nicht gedacht als wirtschaftlicher Ausgleich für Corona-bedingte Einbußen. Dafür werden staatliche Mittel an anderer Stelle bereitgestellt. Die Wirtschaftsförderung wird hierzu beraten.

Die Antragsteller müssen geeignete Unterlagen zur Beurteilung des Insolvenzrisikos sowie der wirtschaftlichen Situation beifügen. Es werden Mittel in Höhe von bis zu 5.000 EUR je Antragsteller gewährt.

Folgende Informationen und Unterlagen werden (fett marktiert: gescannt, PDF-Datei als Anhang) benötigt:

  • Vetragsgegenstand der Gewerbesteuer oder Steuernummer des FA oder Gewerbeanmeldung
  • bei Vereinen - Vereinsregisternummer oder Vereinssatzung (für nicht e.V.)
  • Kontoauszüge zu den Stichtagen 31.12.2018, 31.01.2019 bis 31.03.2019, 31.01.2020 bis 28.02.2020 sowie ein aktueller Kontoauszug vom Tag der Antragsstellung
  • Betriebswirtschafliche Auswertung 2018 und 2019 (soweit verfügbar)
  • Eidesstattliche Versicherung (ausgefüllt und unterschrieben)
    Eidesstattliche Versicherung PDF-Datei

Hinweise:

  • Bitte stellen Sie Anträge nur noch über diesen aktuellen Link und verwenden ausschließlich PC oder Laptop (keine Smartphones und Tablets). Laden Sie bitte ausschließlich Anlagen im PDF-Format bis 2 MB Dateigröße hoch. 
  • Bitte beachten Sie, dass es für diese Finanzhilfe keinen Rechtsanspruch gibt.

Hilfe für Unternehmen und deren ausländische Beschäftigte

Die Ausländerbehörde der Stadt Düsseldorf ist aufgrund des Corona Virus für den Publikumsverkehr geschlossen. Diese Schließung ist erst einmal auf unbestimmte Zeit. Eine persönliche Vorsprache ist daher nicht möglich.

Die Kommunale Ausländerbehörde bietet an, den Personen eine Bescheinigung auszustellen, die erst einmal den Aufenthalt und die Beschäftigung regelt.

Es ist eine Sonderfunktions-E-Mail-Adresse eingerichtet worden:
notfall.auslaenderangelegenheiten@duesseldorf.de

Hier können Personen, die sich als "Notfall" identifizieren, ihre Kontaktdaten hinterlassen (bitte immer angeben: Name, Vorname, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit) Die Ausländerbehörde ist bestrebt, im Rahmen der Möglichkeiten, so viel wie möglich postalisch oder per E-Mail zu erledigen.

Corona-Serviceseite der Kommunalen Ausländerbehörde mit Fragen und Antworten zum Thema

Informationen für Restaurants, Gaststätten, Verkaufsstellen, etc.

Zu dem ganzen Themenbereich Öffnung von Gaststätten, Verkaufsstellen, etc. informiert die Gewerbemeldestelle/Ordnungsamt: 
www.duesseldorf.de/ordnungsamt/corona-ordnungsbehoerdliche-themen


Hinweise zu Terrassengebühren/ Außengastronomie 
Zur wirtschaftlichen Unterstützung der von der Corona-Krise hart getroffenen Düsseldorfer Gastronomie werden für die Nutzung öffentlicher Straßen zu gastronomischen Zwecken während der Hauptsaison 2020 keine Gebühren erhoben. 

Erlaubnisse für die gesamte Hauptsaison 2020 

  • für die Terrassennutzung werden keine Sondernutzungsgebühren erhoben. Ebenso werden keine Verwaltungsgebühren für die Erlaubnisverfahren erhoben. 
  • bereits festgesetzte Gebühren werden von Amts wegen in voller Höhe storniert und ggf. erstattet. Ein Antrag ist nicht erforderlich. 

Das vorgenannte Verfahren wird auch angewendet bei Erlaubnissen mit anderer Gültigkeit innerhalb der Hauptsaison. 

Jahreserlaubnisse 

  • für die Terrassennutzung vom 01.03. bis 31.10.2020 werden keine Sondernutzungsgebühren erhoben 
  • bereits festgesetzte Gebühren werden von Amts wegen anteilig storniert und ggf. erstattet. Ein Antrag ist nicht erforderlich 

Das vorgenannte Verfahren wird auch angewendet bei Erlaubnissen mit anderer Gültigkeit, die teilweise in der Hauptsaison liegt.
Rückfragen zu der o.a. Thematik richten Sie bitte ausschließlich per E-Mail an: sondernutzung.ordnungsamt@duesseldorf.de

Informationen für Unternehmen aus der Kreativwirtschaft

Für die Unternehmen und Selbstständigen der Kreativwirtschaft hat das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft Links mit Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten und Ansprechpartnern zusammengestellt. Weitere Informationen

Kontaktverbot

Was bedeuten die aktuellen Beschlüsse von Bund und Ländern für die Unternehmen und Beschäftigten in der Landeshauptstadt Düsseldorf?

Am 22.03.2020 haben sich Bund und Länder darauf verständigt, dass soziale Kontakte stärker als bisher bundesweit beschränkt werden sollen (sog. „Kontaktverbot“). Dies soll der schnellen Verbreitung der Infizierungen mit dem Corona-Virus entgegenwirken.

Die Umsetzung dieser Beschlüsse erfolgt durch die Bundesländer, die Rahmenbedingungen ergeben sich aber bereits aus den Informationen, die die Bundesregierung am 22.03.2020 veröffentlicht hat (vgl. www.bundesregierung.de).

Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den vorgenannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten ist.

Weiter wird ausgeführt: „Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.“

Angestellte dürfen und müssen dementsprechend weiterhin zur Arbeit erscheinen, soweit mobiles Arbeiten von zu Hause für Sie nicht in Frage kommt und keine anderen Regelungen greifen (z.B. Sonderregelung wegen Kinderbetreuung, Quarantänemaßnahmen).

Da die Beschlüsse das Arbeitsleben weitestgehend ausklammern, können die Beschäftigten ihre Tätigkeit, auch in Gruppen, unter der Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln weiter ausführen.

Auch hierzu ein Zitat aus der Veröffentlichung der Bundesregierung: „In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter*Innen und Besucher*Innen umzusetzen.“

Link zur Seite des Landes NRW

Allgemeinverfügungen der Landeshauptstadt Düsseldorf zum Schutz der Bevölkerung vor dem Virus SARS-CoV-2 ("Corona-Virus")

Weitere Informationen

Unterstützung des Bundes und der Landesregierung NRW

Soforthilfe des Bundes und des Landes NRW

für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige und Gründer – von diesem Freitagnachmittag an sind die Formulare online

Mit den Soforthilfen unterstützen Bund und Land in der Corona-Krise kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige, Freiberufler und Gründer. Das Soforthilfeprogramm Corona des Bundes sieht für Kleinunternehmen direkte Zuschüsse in Höhe von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro vor. Die Landesregierung stockt das Programm noch einmal auf und unterstützt über die NRW-Soforthilfe 2020 Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten mit 25.000 Euro.

Damit das Geld so schnell wie möglich fließt, können Betroffene elektronische Antragsformulare von diesem Freitag an (angekündigt wurde 14:30 Uhr) online u.a. auf der Seite www.wirtschaft.nrw/corona finden. Die Anträge werden auch am Wochenende von den Mitarbeitern der Bezirksregierung bearbeitet:

Kleinunternehmen, Angehörige der Freien Berufe, Gründern und Solo-Selbstständigen wird folgende Unterstützung zur Vermeidung von finanziellen Engpässen in den folgenden drei Monaten gewährt:

  • 9.000 Euro: bis zu fünf Beschäftigte (Bundesmittel)
  • 15.000 Euro: bis zu zehn Beschäftigte (Bundesmittel)
  • 25.000 Euro: bis zu fünfzig Beschäftigte (Landesmittel)

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

Das Unternehmen muss vor der Krise wirtschaftlich gesund gewesen sein. In Folge der Corona-Krise

  • haben sich entweder die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert,
  • oder die vorhandenen Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens zu erfüllen (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten),
  • oder der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.

www.wirtschaft.nrw/corona

Hilfe bei Liquiditätsengpässen – Bürgschaften und Kredite


Bürgschaften für Kredite: (für den Fall, dass Kredite nicht bewilligt werden, weil der Unternehmer keine Bürgschaft stellen kann)

Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch für Großunternehmen) besichert werden.

Expressbürgschaft
Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen GmbH ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft!
Hot/Infoline: 02131 - 5107200 (Montag bis Donnerstag: 8:00–17:00 Uhr; Freitag: 8:00–15:30 Uhr)
Weitere Informationen

Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann zudem über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden.

 

Landesbürgschaftsprogramm

Weitere Informationen

Grundsätzlich erfolgt die Vergabe ÜBER DIE HAUSBANK, egal, ob es Kredite der KfW oder der NRW.Bank sind.


Existierende Kreditangebote, die angepasst wurden:


ERP-Gründerkredit  – Für Unternehmen, die noch keine 5 Jahre bestehen

  • Höchstbetrag: 25 Mio. Euro.
  • Über Banken und Sparkassen bei der KfW zu beantragen.
  • Informationen dazu gibt es auf der Webseite der KfW und bei allen Banken und Sparkassen.
  • Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 - 5399001.
  • Weitere Informationen

KfW-Unternehmerkredite – für Unternehmen mindestens 5 Jahre am Markt

Zielgruppe: Gewerbliche mittelständische Unternehmen und Freiberufler, die mindestens seit fünf Jahren am Markt sind und deren maximaler Gruppenumsatz 500 Mio. Euro nicht übersteigt.

  • Höchstbetrag: 25 Millionen Euro beziehungsweise 5 Millionen Euro bei Haftungsfreistellung.
  • Ggf. Bürgschaften durch Bürgschaftsbank s.u.
  • Weitere Informationen

 

Wenn diese Kredite nicht bewilligt werden, kann ein Weg über Beteiligungen gehen:

Beteiligungskapital für Kleinunternehmer

Der „Mikromezzaninfonds Deutschland“ kann ohne Einschaltung der Hausbank und ohne Sicherheiten stille Beteiligungen eingehen.

  • Beantragung von Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss
  • Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen.
  • Weitere Informationen

 

Spezielle Programme in Nordrhein-Westfalen durch die  landeseigene Förderbank NRW.BANK
(NRW.BANK-Service-Center: 0211 - 917414800), Beantragung erfolgt auch über die Hausbank.

Unterstützung für freischaffende Künstler

Die Lan­des­re­gie­rung un­ter­stützt frei­schaf­fen­de Künst­ler durch ei­ne So­fort­hil­fe in Hö­he von bis zu 2000 Eu­ro. Da­mit kön­nen sie die Zeit über­brü­cken, bis die Ret­tungs­schir­me von Land und Bund star­ten. In­fo zur So­fort­hil­fe für Künst­ler

Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus

Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer). Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung. Dies ist abrufbar unter www.finanzverwaltung.nrw.de/de/steuererleichterungen-aufgrund-der-auswirkungen-des-coronavirus

  • Von Vollstreckungsmaßnahmen wird bis auf Weiteres abgesehen. Säumniszuschläge werden erlassen. 
  • Steuerstundungen 
  • Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmen werden auf Antrag auf Null herabgesetzt. Damit werden den Unternehmen Mittel im Umfang von mehr als 4 Milliarden Euro sofort zur Verfügung gestellt. 

Entschädigung für Personalkosten bei von Quarantäne bertroffenen Beschäftigten

Sollte wegen des Corona-Virus ein Tätigkeitsverbot (z.B. Quarantäne) ausgesprochen werden, können Betriebe eine Entschädigung für die Fortzahlung von Löhnen und Gehältern bei den Landschaftsverbänden Rheinland beantragen.

Zuständig für den Regierungsbezirk Düsseldorf ist der Landschaftsverband Rheinland:

LVR-Servicenummer: 0221 - 8095444

Auf der Seite des Landschaftsverbandes Rheinland finden Sie umfangreiche Informationen zu Tätigkeitsverbot und Entschädigung.

Eine Übersicht der Finanzierungsinstrumente für alle Unternehmen und die entsprechenden Ansprechpartner finden Sie auf dem Informationsportal www.wirtschaft.nrw/corona

Weitere Informationen

Hinweise für Freiberufler und Einzelunternehmer

Wenn Ihr Einkommen und Vermögen nicht mehr zur Bedarfsdeckung ausreichen, ist die Agentur für Arbeit Ihr Ansprechpartner, die Sie zum Bezug von Arbeitslosengeld berät.

Unter www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung informiert die Bundesagentur für Arbeit (BA) über neue Regelungen zur Grundsicherung und bietet die erforderlichen Anträge als Download. In den kommenden Tagen wird außerdem für alle Fragen eine Sonder-Hotline für Selbstständige, Freiberufler und andere Betroffene geschaltet. Die Nummer ist dann ebenfalls dort zu finden.

Kurzarbeit

Ziel ist es, die Beschäftigten in Unternehmen zu halten, den Verdienstausfall zu kompensieren und die Unternehmen zu entlasten

  • Wenn Unternehmen aufgrund des Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.
  • Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund des Corona-Virus Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorrübergehend geschlossen wird.
  • Am 13. März 2020 haben Bundestag und Bundesrat angesichts der Corona-Krise eine umfangreiche Anpassung des Kurzarbeitergeldes beschlossen, die rückwirkend ab dem 1. März gelten soll; darunter beispielsweise die Absenkung des Anteils der Beschäftigten eines Betriebs, die von Entgeltausfall mindestens betroffen sein müssen, auf 10 Prozent (und noch weitere Anpassungen).
  • Kurzarbeit kann online angezeigt und auch beantragt werden. Dafür ist aber eine Registrierung erforderlich: anmeldung.arbeitsagentur.de
  • Servicenummer für Arbeitgeber: 0800 - 4555520
  • Für darüber hinaus gehende Fragen an die Arbeitsagentur können Betriebe aus der Region Düsseldorf sich an die E-Mail duesseldorf.031-os@arbeitsagentur.de und Betriebe aus dem Kreis Mettmann an die E-Mail duesseldorf.032-os@arbeitsagentur.de wenden.
  • Der Deutsche Hotel-und Gaststättenverband hat für ihre betroffenen Betriebe Informationen und typische Fragen von Hoteliers und Gastronomen zur Kurzarbeit zusammengestellt. Weitere Informationen

Geschäftsreisen ins Ausland

Weitere Informationen | Auswärtiges Amt

#GemeinsamStark - Angebote für und von Unternehmen

#GemeinsamStark – Angebote für und von Unternehmen – Aufruf der IHK Düsseldorf

Die aktuelle Corona-Krise erfordert von uns allen viel Durchhaltevermögen, Mut und Solidarität untereinander. Auf dieser Seite möchte die IHK Düsseldorf all denjenigen Unternehmerinnen und Unternehmern eine Plattform geben, die aus der Not eine Tugend machen und in der Corona-Krise kreativ handeln und/oder mit Gemeinschaftssinn viel bewegen.

Zur Internetseite #GemeinsamStark

Wenn auch Sie ein entsprechendes Angebot in Ihrem Unternehmen haben – z.B. kostenfreie oder reduzierte Dienstleistungen und Produkte im B2B oder B2C, gemeinsame kreative Aktionen, technische Services – dann schreiben Sie eine E-Mail an: Gemeinsamstark@duesseldorf.ihk.de. Die IHK prüft Ihr Angebot kurzfristig und entscheidet dann, ob sie dieses veröffentlicht.

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