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Sport

Die Fußball-EM wirkt nachhaltig: Gastgeberstadt Düsseldorf stärkt die Sportinfrastruktur

Stadtrat beschließt Modernisierungsprojekte für drei Sportanlagen im Nachgang zur UEFA EURO 2024/Insgesamt werden rund 7,5 Millionen Euro investiert/Auch Bundesmittel in Millionenhöhe erfolgreich eingeworben


Erstellt:
Redaktion: Frisch, Michael

Die Fußball-Europameisterschaft 2024 hinterlässt in Düsseldorf mit neuen Sportinfrastruktur-Projekten bleibende Spuren: Der Rat der Landeshauptstadt hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 7. Mai 2026, drei Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen in Höhe von insgesamt rund 7.500.000 Euro als Teil der Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Nachgang zur UEFA EURO 2024 auf den Weg gebracht.

So wurden zwei Ausführungs- und Finanzierungsbeschlüsse zum Umbau von Tennengroßspielfeldern in Kunstrasenspielfelder auf den Vereinssportanlagen Fährstraße/Völklinger Straße in Bilk und Dechenweg/Scheideweg in Wersten beschlossen. 

Außerdem wurde der Bedarfsbeschluss zur Modernisierung der Bezirkssportanlage Windscheidstraße in Düsseltal gefasst. Das Sportamt hatte hierzu bereits erste Planungen vorgestellt. Dort soll die Wettkampfanlage grundlegend erneuert und mit einem Kunststoffrasen sowie einer Kunststofflaufbahn mit vier Rundlaufbahnen und sechs Sprintbahnen ausgestattet werden. Darüber hinaus sollen weitere Flächen wie eine Outdoor-Fitnessanlage und ein Kletterbereich entstehen.

"Düsseldorf ist die einzige Gastgeberstadt der EURO 2024 in Deutschland, die solche Maßnahmen umsetzt, die auch über den Fußball hinaus wirken", erklärte Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche: "Damit wird insbesondere auch der Freizeit- und Breitensport gefördert."

Erstes UEFA EURO-Projekt in Lohausen 2025 realisiert
Die erste dieser fünf Nachhaltigkeitsmaßnahmen wurde bereits mit der Errichtung des neuen Kunstrasenjugendspielfeldes auf der Vereinssportanlage Neusser Weg in Lohausen im Sommer 2025 realisiert. Die fünfte Maßnahme betrifft den Umbau des Tennenspielfelds in ein Kunstrasenspielfeld auf der Vereinssportanlage Karl-Hohmann-Straße in Benrath. Hier bereitet das Sportamt den Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss für eine der nächsten Sitzungen des Sportausschusses vor.

Erfolgreiche Bewerbung um Bundesmittel 
Bei den Sportanlagen Windscheidstraße und Karl-Hohmann-Straße hat sich das Sportamt der Landeshauptstadt erfolgreich um Bundesmittel für die Sanierung kommunaler Sportflächen beworben. Für das Programm zum Sondervermögen Infrastruktur wurden bundesweit 3600 Projektskizzen eingereicht. Aus diesen Vorschlägen hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung am 22. April insgesamt 314 Anträgen zugestimmt, zwei davon aus Düsseldorf. Die Modernisierung und Erweiterung der Bezirkssportanlage Windscheidstraße wird mit 1.305.000 Euro gefördert; die Bezirkssportanlage an der Karl-Hohmann-Straße in Benrath bekommt 435.000 Euro aus dem Bundesprogramm.

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