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Soziales Stadtentwicklung

Fachkonferenz "Stadtgesellschaft gemeinsam gestalten – Perspektiven für ein generationenübergreifendes Miteinander"


Erstellt:
Redaktion: Bieker, Manuel

Mit großer Resonanz fand am Dienstag, 28. April 2026, im Kulturhaus Süd die erste gemeinsame Fachkonferenz des Amtes für Soziales und Jugend und des Stadtplanungsamtes zum Thema "Stadtgesellschaft gemeinsam gestalten" statt. Etwa 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Initiativen, Wohlfahrtsverbänden, Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Bürgerschaft kamen zusammen, um Perspektiven für ein generationenübergreifendes Miteinander in Düsseldorf zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die zentralen Säulen einer starken Stadtgesellschaft im Wirkungsraum der integrierten Quartiersentwicklung. In einem einführenden Fachvortrag durch die Berliner Stadtplanerin Dr. Petra Potz wurden aktuelle Herausforderungen und Chancen für das Zusammenleben der Generationen aufgezeigt. In der anschließenden Podiumsdiskussion griff Moderatorin Prof. Dr. Anne van Rießen diese Impulse auf. Ein besonderer Fokus lag dabei auf den Quartieren als Orte gelebter Nachbarschaft. Die Teilnehmenden diskutierten, welche Mehrwerte generationenübergreifende Angebote für das soziale Miteinander bieten und wie diese nachhaltig gesichert und zukunftsfähig weiterentwickelt werden können. Dabei wurde deutlich: Niedrigschwellige Begegnungsorte, verlässliche Netzwerke und eine enge Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung sind entscheidende Faktoren für den langfristigen Erfolg.

Der "Markt der Möglichkeiten" bot darüber hinaus Raum für Austausch und Inspiration. Das Amt für Soziales und Jugend, das Stadtplanungsamt und verschiedene Initiativen präsentierten gute Ansätze und Projekte, die bereits in Düsseldorf umgesetzt werden.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Echtes Quartiersleben gelingt dort, wo Jung und Alt nicht nur nebeneinander wohnen, sondern miteinander leben. Menschen brauchen dafür Orte, an denen sie sich begegnen können und an denen sie sich wohlfühlen. In diesem Sinne ist ein Quartier weit mehr als die Summe seiner Gebäude – es ist das lebendige Herz unserer Stadt."

Planungsdezernentin Cornelia Zuschke hob die Bedeutung integrierter Quartiersentwicklung hervor: "Generationengerechte Quartiere sind ein zentraler Baustein für die Zukunft unserer Stadt und ihre ganzheitliche Betrachtung elementar. Wir müssen Räume schaffen, die Begegnung ermöglichen und Teilhabe fördern. Die Impulse aus der Fachkonferenz geben uns wertvolle Hinweise, wie wir Stadtplanung und soziale Infrastruktur noch enger verzahnen und die gute Zusammenarbeit der Ämter noch weiter ausbauen können."

Die Ergebnisse der Konferenz werden in die weitere fachliche Arbeit der beteiligten Ämter einfließen. Ziel ist es, bestehende Angebote zu stärken, neue Formate zu fördern und die Zusammenarbeit aller Akteurinnen und Akteure weiter auszubauen.

Fotos der Veranstaltung gibt es zur redaktionellen Berichterstattung unter: https://duesseldorf.canto.de/b/LMJTK

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