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Finanzen
Stadt erwartet einen Jahresfehlbetrag in Höhe von –447,1 Millionen Euro
Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage im Haupt- und Finanzausschuss am 8. Juni vorgestellt
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Stadtkämmerin Dorothée Schneider hat am Montag, 8. Juni 2026, den Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem Stichtag 31. März 2026 im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt.
Dieser prognostiziert ein negatives Jahresergebnis für das Haushaltsjahr 2026 in Höhe von -447,1 Millionen Euro. Gegenüber dem geplanten Jahresfehlbetrag von -390,4 Millionen Euro ergibt sich eine Erhöhung von -56,7 Millionen Euro.
Diese Abweichung resultiert insbesondere aus einem prognostizierten Mehrbedarf im Bereich der ordentlichen Aufwendungen (-42,9 Millionen Euro, z. B. Personalaufwendungen, Sicherheitsdienstleistungen).
Zum Berichtstand sind im Vergleich zum Haushaltsjahr 2025 höhere Gewerbesteuererträge zu verzeichnen (+68 Millionen Euro). Aufgrund der aktuellen Marktdynamik und der damit einhergehenden volatilen Entwicklung ist allerdings zurzeit eine zurückhaltende Gewerbesteuer-Ertragsprognose geboten.
Zum 31. März 2026 betrug der Stand an Liquiditätskrediten insgesamt 533,5 Millionen Euro. Der Bestand an Investitions- und Förderkrediten belief sich hingegen auf 1 Milliarde Euro. Bis zum Jahresende werden weitere Kreditaufnahmen in Höhe von 557,6 Millionen Euro erwartet, womit sich der Gesamtkreditbestand der Landeshauptstadt Düsseldorf auf 2,1 Milliarden Euro erhöhen würde.