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Verwaltung

Düsseldorf aus der Vogelperspektive: Neues Luftbild 2026 zeigt die Stadt im Wandel

Aktuelle Luftaufnahme ab sofort in Düsseldorf Maps verfügbar – Historische Luftbilder machen Veränderungen über Jahrzehnte sichtbar


Erstellt:
Redaktion: Bieker, Manuel

Düsseldorf verändert sich stetig – und aus der Vogelperspektive lässt sich dieser Wandel besonders eindrucksvoll nachvollziehen. An der Königsallee wachsen die neuen Hochbauten des Le Coeur in die Höhe, in Benrath entsteht das Wohnquartier Paulshöfe, an der Völklinger Straße ist das neue Luisengymnasium zu sehen und an der Reisholzer Werftstraße entwickeln sich die Gewerbeflächen der "Rheindocks".

Das neue Luftbild 2026 ist ab sofort in Düsseldorf Maps unter maps.duesseldorf.de verfügbar. Die hochauflösende Aufnahme wurde am 26. Februar 2026 erstellt. Straßen, Gebäude, Grünflächen, Gewässer und zahlreiche weitere Details des Stadtgebietes sind deutlich zu erkennen.

Auch der Rhein ist auf der Aufnahme besonders markant: Zum Zeitpunkt des Bildflugs führte er mit einem Pegelstand von mehr als sechs Metern vergleichsweise viel Wasser und erscheint dadurch besonders breit und bräunlich.

Besonders spannend wird der Blick auf Düsseldorf im direkten Vergleich mit historischen Luftbildern. Entwicklungen, die heute selbstverständlich erscheinen, werden dabei sichtbar. So verlief beispielsweise dort, wo sich heute der Kö-Bogen befindet, früher eine Hochstraße.

Das Luftbild ist damit nicht nur eine aktuelle Momentaufnahme, sondern zugleich ein anschauliches Dokument der Stadtentwicklung. Neue Gebäude und Quartiere entstehen, Freiflächen verändern sich, Verkehrswege werden umgestaltet und ehemalige Baustellen prägen heute das Stadtbild. Auch aktuelle städtebauliche Entwicklungen lassen sich aus der Vogelperspektive nachvollziehen – etwa der Neubau des Luisengymnasiums an der Völklinger Straße.

Darüber hinaus ist das Luftbild eine wichtige Datengrundlage für die Arbeit der Stadtverwaltung. Es unterstützt unter anderem die Bereiche Vermessung, Stadtplanung, Bauen, Stadtentwässerung und Umwelt und wird damit für zahlreiche fachliche Aufgaben rund um die digitale Stadt genutzt.

"Der jährliche Bildflug im Frühjahr ohne Belaubung und mit hochauflösender Bildqualität ist für die Beantwortung vieler Fragestellungen, die sich mit natürlichen oder baulichen Veränderungen in Düsseldorf beschäftigen, unabdingbar", sagt Jan Viehl, Experte für Photogrammetrie und Bildanalyse im Vermessungs- und Katasteramt.

Neben dem aktuellen Luftbild und historischen Luftaufnahmen bietet Düsseldorf Maps zahlreiche weitere Themen und Informationen aus der Verwaltung. Unter "Aktuelles" sind beispielsweise die "Karte der kühlen Orte", die Veranstaltungsorte zum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 sowie Orte und Termine zur Beteiligung an der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans abrufbar.

Historische und aktuelle Luftbildausschnitte sind in der Mediendatenbank gegenübergestellt: https://duesseldorf.canto.de/b/IPOPN

 

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