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Feuerwehr

Kampfmittelfund in Kaiserswerth: Rund 80 Menschen müssen ihre Wohnung verlassen

Panzerfäuste werden heute kontrolliert gesprengt/ Gebiet im Radius von 100 Metern rund um den Fundort ab 14 Uhr gesperrt


Erstellt:
Redaktion: Mester, Annika

Drei aufgrund von Niedrigwasser am Schiffsanleger Kaiserswerther Markt gefundene Panzerfäuste aus dem Zweiten Weltkrieg werden am Donnerstag, 1. Oktober 2026, im Laufe des Nachmittags kontrolliert gesprengt. Dazu müssen bis spätestens 14 Uhr in einem Radius von 100 Metern um die Fundstelle bis zu 80 Menschen ihre Wohnungen verlassen haben.

Die Stadt Düsseldorf appelliert an betroffene Bürgerinnen und Bürger, den Evakuierungsaufforderungen im Gefahrenbereich zügig zu folgen, um die Entschärfung nicht unnötig zu verzögern.

Die Panzerfäuste werden, sobald die Evakuierungen abgeschlossen sind, vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf kontrolliert gesprengt werden. Dazu werden die Panzerfäuste mit 200 Sandsäcken abgedämpft. Bei der kontrollierten Sprengung können Knallgeräusche zu hören sein.

Für diejenigen, die während der Evakuierungszeit eine Anlaufstelle brauchen, stehen ab 14 Uhr die Räume des Theodor-Fliedner-Gymnasiums, Kalkumer Schlossallee 28, offen. Dort ist durch die Stadt Düsseldorf eine Betreuung organisiert. Ab sofort steht an der Haltestelle Klemensplatz, Bussteig 3, ein Rheinbahnbus für den Transfer zur Betreuungsstelle zur Verfügung.

Der Straßenverkehr wird insbesondere im Bereich des Kaiserswerther Markts von den Sperrungen betroffen sein. Polizei und Ordnungsamt sperren die zuführenden Straßen ab sofort ab. Es wird empfohlen, die Gefahrenbereiche weiträumig zu umfahren.

Der Schiffsverkehr wird für den Zeitpunkt der kontrollierten Sprengung kurzzeitig eingestellt.

Menschen, die in der Gefahrenzone wohnen und beispielsweise wegen Bettlägerigkeit oder Behinderung ihre Wohnungen nicht selbst verlassen können, können den Transport ab sofort über die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer 19222 bestellen. Rollstühle, die mitgenommen werden müssen, sollten dabei unbedingt gemeldet werden.

Das Gefahrentelefon der Stadt ist unter der Rufnummer 3889 889 besetzt.

Zeitnah werden Lautsprecherwarnfahrzeuge unterwegs sein, um die betroffenen Bürger aufmerksam zu machen.

Ein Bild des Sicherheitsradius ist zu finden unter: https://duesseldorf.canto.de/b/TIBMR

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