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Feuerwehr
Kampfmittelfund in Kalkum: Rund 120 Menschen müssen ihre Wohnung verlassen
Panzergranate wird heute kontrolliert gesprengt/ Gebiet im Radius von 300 Metern rund um den Fundort ab 16 Uhr gesperrt
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Eine bei Sondierungsarbeiten in Düsseldorf-Kalkum gefundene Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg wird am Mittwoch, 5. August 2026, im Laufe des späten Nachmittags kontrolliert gesprengt. Dazu müssen bis spätestens 16 Uhr in einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle an der Kalkumer Schlossallee in Höhe Zeppenheimer Straße bis zu 120 Menschen ihre Wohnungen verlassen haben.
Die Stadt Düsseldorf appelliert an betroffene Bürgerinnen und Bürger, den Evakuierungsaufforderungen im Gefahrenbereich zügig zu folgen, um die Entschärfung nicht unnötig zu verzögern.
Die Panzergranate wird, sobald die Evakuierungen abgeschlossen sind, vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf kontrolliert gesprengt werden. Dazu wird die Panzergranate mit rund 50 Tonnen Sand abgedämpft. Bei der kontrollierten Sprengung kann ein Knallgeräusch zu hören sein.
Für diejenigen, die während der Evakuierungszeit eine Anlaufstelle brauchen, stehen ab sofort die Räume des Theodor-Fliedner-Gymnasiums, Kalkumer Schlossallee 28, offen. Dort ist durch die Stadt Düsseldorf eine Betreuung organisiert. Ab sofort stehen an der Ecke Haltestelle Schloss Kalkum, Bussteig 1, Rheinbahnbusse für den Transfer zur Betreuungsstelle zur Verfügung.
Der Straßenverkehr wird insbesondere im Bereich der Kalkumer Schlossallee von den Sperrungen betroffen sein. Polizei und Ordnungsamt sperren die zuführenden Straßen ab 15.30 Uhr ab. Es wird empfohlen, die Gefahrenbereiche weiträumig zu umfahren.
Seitens der Rheinbahn müssen die Buslinien 728, 749, 751 und 760 ab sofort ihre Fahrten über die Arnheimer Straße und Einbrunger Straße bis zum Ende der Maßnahme umleiten.
Menschen, die in der Gefahrenzone wohnen und beispielsweise wegen Bettlägerigkeit oder Behinderung ihre Wohnungen nicht selbst verlassen können, können den Transport ab sofort über die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer 19222 bestellen. Rollstühle, die mitgenommen werden müssen, sollten dabei unbedingt gemeldet werden.
Das Gefahrentelefon der Stadt ist unter der Rufnummer 3889 889 besetzt.
Zeitnah werden Lautsprecherwarnfahrzeuge unterwegs sein, um die betroffenen Bürger aufmerksam zu machen.
Ein Bild des Sicherheitsradius ist zu finden unter: https://duesseldorf.canto.de/b/S762J