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Stadtgrün Umwelt

Stadt muss 193 kranke und abgestorbene Bäume im Stadtgebiet fällen


Erstellt:
Redaktion: Buch, Michael

Die Stadt muss insgesamt 193 kranke und abgestorbene Bäume im gesamten Stadtgebiet fällen. Die Fällarbeiten sind notwendig und Ergebnis der städtischen Baumkontrollen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Sie beginnen ab Anfang der kommenden Woche (KW 40). Vorab werden die Bäume auf besetzte Bruthöhlen und Nester untersucht.

Unter den 193 Bäumen sind 127 Straßenbäume und 66 in Grünanlagen. 136 Bäume sind bereits abgestorben, weitere 25 absterbend. Vor Beginn der Fällungen informiert die Verwaltung Anwohner und Passanten mit Informationsbanderolen an den betroffenen Bäumen. Darüber hinaus kommuniziert die Stadt Baumfällungen im Vorfeld über Düsseldorf Maps unter maps.duesseldorf.de in der Themenkategorie Baumbestand und informiert die jeweilige Bezirksvertretung.

Betroffen sind unter anderem 47 Bäume an der Münchener Straße. Von ihnen sind 45 Bäume abgestorben, während zwei weitere Bäume an der Rußrindenkrankheit erkrankt sind. Dies ist eine Erkrankung, die durch einen Pilz hervorgerufen wird und insbesondere Ahornarten betrifft. Ihr Auftreten wird durch die Folgen des Klimawandels begünstigt, da vor allem Bäume anfällig sind, die infolge hoher Temperaturen und länger anhaltender Trockenperioden unter besonderem Stress stehen.

Am Hellerhofweg werden insgesamt 21 Bäume gefällt. Von ihnen sind 18 Bäume abgestorben, während drei weitere Bäume an der Rußrindenkrankheit erkrankt sind. Darüber hinaus müssen im Hofgarten insgesamt acht Bäume entnommen werden. Von ihnen sind zwei Bäume abgestorben, fünf weitere Bäume sind absterbend. Ein Baum ist von einem Pilz befallen. Auf dem Friedhof Stoffeln müssen insgesamt sieben Bäume gefällt werden. Fünf dieser Bäume sind abgestorben, ein weiterer Baum ist absterbend. Ein weiterer Baum ist an der Rußrindenkrankheit erkrankt.

Ziel der Stadt ist es, möglichst viele der Standorte erneut zu bepflanzen. Für die Nachpflanzung der Straßenbäume veranlasst die Verwaltung sogenannte Umlaufverfahren. Dabei prüfen unter anderem die Netzgesellschaft, der Stadtentwässerungsbetrieb und die Telekom die nahegelegenen Leitungstrassen und ihren Abstand zum Baumstandort. Ebenso sind notwendige Abstände zu den Verkehrsanlagen sowie brandschutztechnische Belange zu beachten.

In Düsseldorf ist die Pflanzsaison derzeit in Vorbereitung. Bis ins Frühjahr 2027 plant die Stadt wieder rund 1.500 Bäume in die Erde zu bringen und die Pflanzungen trotz zusätzlicher Herausforderungen – wie laufender Kampfmittelabfragen – auf dem hohen Niveau der Vorjahre zu halten.

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