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Akademiestraße 2 – Stadt stärkt Standort durch umfassende Modernisierung und Umbau
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Der Bauausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf hat in seiner heutigen Sitzung, 21. April 2026, die Ausführung und Finanzierung der geplanten Sanierung des Gebäudes an der Akademiestraße 2 zur weiteren Nutzung als Bürodienstgebäude beraten. Der Rat wird in seiner Sitzung am Donnerstag, 7. Mai 2026, abschließend über die Umsetzung der Maßnahme mit einem Investitionsvolumen von rund 16,7 Millionen Euro entscheiden.
Das 1967 errichtete städtische Gebäude befindet sich im Herzen der Düsseldorfer Altstadt und wurde ursprünglich als Technikstandort der Stadtverwaltung konzipiert. Künftig wird es zu einem modernen Büro- und Verwaltungsgebäude umgebaut. Im Erdgeschoss bleibt die Tourist-Information weiterhin untergebracht.
Mängel in der Elektro-, Brandschutz-, Klima- und Sicherheitstechnik sowie Feuchtigkeitsschäden, ausgehend vom Dachbereich, machen eine Sanierung beziehungsweise Modernisierung des gesamten Gebäudes erforderlich. Es entspricht nicht mehr den aktuellen technischen, energetischen und arbeitsrechtlichen Anforderungen.
Neben der technischen Erneuerung ist eine Anpassung der Gebäudestruktur vorgesehen. Das bestehende Dachgeschoss wird zurückgebaut und durch eine zusätzliche Etage ersetzt. Innerhalb der bestehenden Kubatur entsteht im linken Gebäudeteil eine neue Büroetage. Dadurch werden zusätzliche Innen- und Außenflächen im neuen Dachgeschoss geschaffen und das Standortpotenzial besser ausgeschöpft. Nach der Umgestaltung fügt sich das repräsentativ gestaltete Dachgeschoss städtebaulich harmonischer in den historischen Stadtkern ein. Die Nutzungseinheiten werden flexibel konzipiert, um zukunftsorientierte Arbeitsformen zu ermöglichen.
Barrierefreiheit
Durch den Ersatz des vorhandenen Lastenaufzugs durch einen Personenaufzug, die Verbreiterung von Türen sowie die Schaffung entsprechender Bewegungsflächen werden künftig alle Etagen barrierefrei erschlossen. Zudem sind auf jeder Etage sowie im Eingangsbereich barrierefreie WC-Anlagen vorgesehen.
Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Stadtkämmerin Dorothée Schneider betont: "Wie bei allen Bau- und Sanierungsprojekten stehen auch hier die Klimaziele der Landeshauptstadt Düsseldorf im Fokus. Das Amt für Gebäudemanagement hat ein Energiekonzept entwickelt, das die energetische Sanierung der Gebäudehülle mit moderner Anlagentechnik für Heizung, Lüftung und Kühlung sowie der Nutzung von Solarenergie kombiniert."
Im Energiekonzept ist unter anderem die vollständige Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung vorgesehen. Eine Photovoltaikanlage in Verbindung mit einer Dachbegrünung verbessert zusätzlich die Energiebilanz. Bereits heute wird das Gebäude über Fernwärme versorgt.
Erstmals wird bei diesem Projekt im Bestand die Methode Building Information Modeling (BIM) eingesetzt. Bei der Errichtung neuer Bauteile wird den Grundsätzen eines nachhaltigen Kreislaufwirtschaftssystems Rechnung getragen und eine Materialdatenbank erstellt.
Zeitplanung und Kosten
Nach Beschlussfassung ist vorgesehen, die Maßnahme an einen Generalunternehmer zu vergeben. Der Baubeginn ist gegen Ende des Jahres 2027 geplant, die Fertigstellung für das erste Quartal 2030. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 16,7 Millionen Euro. Durch externe Fördermittel können bis zu 758.000 Euro eingeworben werden.
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