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Kultur

Veranstaltung im im Palais Wittgenstein

Spurensuche mit den Schumanns und Heine: Szenische Konzertlesung


Erstellt:
Redaktion: Velten, Falk

Zu einer außergewöhnlichen Verbindung aus Literatur, Musik und Schauspiel laden das Heinrich-Heine-Institut und das Schumann-Haus am Donnerstag, 11. Juni, um 19 Uhr ins Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7–9, ein. Die szenische Konzertlesung "Spurensuche mit den Schumanns und Heine" nimmt das Publikum mit auf eine Reise in das 19. Jahrhundert und beleuchtet die Zeit von Romantik und Revolution aus unterschiedlichen Perspektiven.

Im Mittelpunkt stehen die scharfzüngigen, ironischen Texte Heinrich Heines, die den Ausgangspunkt für einen Abend voller überraschender Begegnungen bilden. Die Schauspieler Jasmin-Nevin Varul und Markus J. Bachmann verleihen den literarischen Stimmen Ausdruck, während Sangyoon Lee (Viola) und Ani Ter-Martirosyan (Klavier) Werke von Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms interpretieren.

Ergänzt wird das Programm durch eine Hör-Collage mit Originalzitaten von Clara und Robert Schumann, die Einblicke in das private und gesellschaftliche Leben des Künstlerpaares während seiner Düsseldorfer Jahre gibt. Die sogenannten Stimmen aus der "Gerüchteküche" lassen den Alltag der Schumanns lebendig werden.

Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts und des Schumann-Hauses, moderiert die Veranstaltung und begleitet die Spurensuche mit historischen Hintergründen und Anekdoten nach dem Motto "Orte – Originale – O-Töne". Auf dem musikalischen Programm stehen Clara Schumanns Drei Romanzen op. 22, Robert Schumanns Märchenbilder für Viola und Klavier op. 113 sowie seine Fantasiestücke op. 73. Ergänzt wird das Konzert durch den ersten Satz aus Johannes Brahms' Sonate für Viola und Klavier op. 120 Nr. 2.

Der Eintritt beträgt 22 Euro, ermäßigt 11 Euro. Karten sind über die Tonhalle Düsseldorf unter www.tonhalle.de sowie telefonisch unter 0211-91387538 erhältlich.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Heinrich-Heine-Instituts und des Schumann-Hauses der Landeshauptstadt Düsseldorf mit der Tonhalle Düsseldorf und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

 

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