Ausgelöster Rauchmelder in Pempelfort
| Einsatzmeldung
Montag, 29. Oktober 2018, 7.33 Uhr, Pempelfort, Kapellstraße
Die Feuerwehr Düsseldorf wurde am frühen Montagmorgen über einen ausgelösten Rauchmelder an der Kapellstraße in Düsseldorf Pempelfort informiert. Dort bemerkte eine aufmerksame Nachbarin das Piepsen des Rauchmelders. Durch die Einsatzkräfte konnte der noch schlafende Mieter geweckt und im Anschluss ins Freie gebracht werden. Der Grund für das Auslösen des Rauchmelders war angebranntes Essen auf dem Herd. Im Anschluss wurde der Mieter durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Um kurz nach halb acht am Montagmorgen rief eine besorgte Nachbarin eines Mehrfamilienhauses an der Kapellstraße die Feuerwehrleitstelle unter der Notrufnummer 112 an. Sie berichtete dem Leitstellendisponenten, dass Sie in einer Wohnung im fünften Obergeschoss das Piepsen eines Rauchmelders höre. Daraufhin entsendete der Leitstellenmitarbeiter die Einsatzkräfte der Wache Münsterstraße zum ausgelösten Rauchmelder. Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Rettungskräfte an der Kapellstraße ein. Der 57-jährige Mieter der betroffenen Wohnung reagierte weder auf klopfen und klingeln der Retter, sodass die Türe zur Wohnung durch Einsatzkräfte aufgebrochen werden musste. Parallel dazu setze der Einsatzleiter einen Rettungstrupp über die Drehleiter ein. Nachdem die Wohnungstür gewaltsam geöffnet wurde, konnte ein Atemschutztrupp den noch schlafenden Mieter wecken, in Sicherheit bringen und an den Rettungsdienst übergeben. Durch den Rettungsdienst wurde der 57-Jährige medizinisch erstversorgt und im Anschluss daran mit einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Düsseldorfer Krankenhaus transportiert. Lebensgefahr besteht nicht.
Im Anschluss daran wurde die verrauchte Wohnung mittels eines Hochleistungslüfters vom giftigen Qualm befreit. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte noch die Nachbarwohnungen auf Raucheintritt, diese waren allerdings nicht betroffen.
Die Feuerwehr Düsseldorf war mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort. Nach gut einer Stunde kehrten die letzten Rettungskräfte der Feuerwache Münsterstraße zu ihrer Wache zurück.