Brennender Geräteschuppen

| Einsatzmeldung

Es wurde auch eine Drehleiter zur Brandbekämpfung eingesetzt

Das Löschfahrzeug versorgt die Einsatzstelle mit Löschwasser

Ein Rettungswagen in Bereitstellung

Flammen breiten sich auf Fassade aus

08.12.2018 -  7.18 Uhr- Katzbachstraße, Lierenfeld

Am frühen Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Düsseldorf von Anwohner zu einem brennenden Geräteschuppen in Lierenfeld gerufen. Als die ersten Einsatzkräfte an der Katzbachstraße eintrafen, haben die Flammen bereits die Schieferfassade des angrenzenden Hauses in Brand gesteckt. Die Feuerwehr Düsseldorf rettete einen Bewohner aus dem Haus und löschte die Flammen mit einem Löschrohr ab. Der Mieter wurde vor Ort von einem Notarzt medizinisch versorgt und im Anschluss in ein Düsseldorfer Krankenhaus transportiert. Nach gut zwei Stunden kehrten die letzten der rund 40 Einsatzkräfte zu ihren Wachen zurück. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen der Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.

 

Platzende Glasscheiben machten Anwohner auf einen brennenden Geräteschuppen am Samstagmorgen gegen 7.18 Uhr auf einen brennenden Geräteschuppen aufmerksam. Die Anrainer informierten daraufhin die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf über die Notrufnummer 112 über das Feuer. Durch den Leitstellenmitarbeiter wurden sofort Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst zur gemeldeten Adresse entsandt. Als die ersten Einsatzkräfte bereits wenige Minuten nach der Alarmierung an der Katzbachstraße eintrafen, stellte sich die Situation wie folg dar:

Auf der Gebäuderückseite eines Mehrfamilienhauses war aus ungeklärter Ursache ein Geräteschuppen in Brand geraten. Die Flammen breiteten sich über die Schieferfassade bis zu einer Dachterrasse im zweiten Obergeschoss aus. Aufgrund der Hitzeentwicklung platzten mehrere Scheiben an der Hausfront.

Der Einsatzleiter endsendete direkt einen Rettungstrupp in das Gebäudeinnere. Parallel dazu wurde die erste Löschleitung verlegt. Im weiteren Verlauf der Brandbekämpfung wurden die Flammen über eine Drehleiter von außen abgelöscht.

Durch den Rettungstrupp konnte ein Bewohner ins Freie geführt werden, die restlichen Bewohner konnten selbstständig das Haus über den Treppenraum verlassen – sie wurden während der Löscharbeiten in einem Bus betreut. Der in Sicherheit gebrachte Mieter wurde noch vor Ort medizinisch versorgt und anschließend mit einem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch einen Rettungswagen in ein Düsseldorfer Krankenhaus transportiert.

Nach gut 45 Minuten konnte durch den Einsatzleiter „Feuer in Gewalt“ an die Leitstelle gemeldet werden und umfängliche Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde mittels Hochleistungslüfter der giftige Qualm aus dem Gebäude gespült, sodass die unverletzten Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Nach rund zwei Stunden kehrten die letzten der rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwachen Friedrichstadt, Lierenfeld, Hüttenstraße, Werstener Feld, Posener Straße sowie die Freiwillige Feuerwehr des Umweltschutzzuges zu ihren Wachen zurück.

Den Sachschaden schätzt der Einsatzleiter auf ca. 100.000 Euro. Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.