Diskussion zur Zukunft der Gasbeleuchtung geht weiter

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Gegenstand der Diskussion: Gasleuchten, hier ein Beispiel im Hofgarten Foto: Ingo Lammert

Bei einem Diskussionsforum am Donnerstag, 6. September, 16.30 Uhr im Henkelsaal, Ratinger Straße 25, wird die Zukunft der Düsseldorfer Gaslaternen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Bei diesem Forum wird eine vorläufige Methode zum Umgang mit der Gasbeleuchtung vorgestellt und diskutiert.

Zwei extern moderierte Podiumsrunden widmen sich den Themen "Öffentliche Beleuchtung in der Stadt" und "Gasbeleuchtung". Impulse kommen dabei von Experten aus Düsseldorf aber auch aus anderen Städten – unter anderem aus Prag, Hauptstadt der Tschechischen Republik.

Die Gaslaternen gelten aufgrund ihrer historischen Bedeutung als identitätsstiftend für die Landeshauptstadt Düsseldorf. Angesichts gesetzlicher Neubestimmungen entwickelt derzeit die Düsseldorfer Stadtverwaltung den Masterplan "Energieeffiziente und historische Straßenbeleuchtung". Dabei geht es auch um die Zukunft der Gasbeleuchtung in der Stadt. "Ein interdisziplinärer Arbeitskreis hat nun eine vorläufige Methode entworfen, die den Gaslaternen den rechtlich möglichen und denkmalpflegerisch angemessenen Platz in der Düsseldorfer Straßenbeleuchtung sichern soll", erläutert Beigeordnete Cornelia Zuschke.

Teilnehmer der Veranstaltung können auf verschiedene Art und Weise mitmischen - sie können "freie Stühle" auf den Podien besetzen, aus dem Publikum heraus mitdiskutieren oder eine abschließende Feedback-Möglichkeit nutzen. Darüber hinaus laden vier interaktive Stationen zum Mitmachen ein. Dort werden unter anderem eine Modell-Gaslaterne sowie ein Film gezeigt. Zudem können Besucher ihre Meinungen äußern - etwa durch einen interaktiven Stadtplan, auf dem Standorte für Gasleuchten eingetragen werden können, oder durch Postkarten, auf denen Meinungen und Ideen festgehalten werden können.

In einem nicht öffentlichen Experten-Workshop am folgenden Freitag, 7. September, sollen im Rahmen eines konstruktiven Dialogs Informationen gewonnen werden, anhand derer der Arbeitskreis die Methode zum Umgang mit der Gasbeleuchtung überprüfen wird. Eingeladen sind Fachleute, Bürger- und sonstige Initiativen.

Die im Rahmen der beiden vorangegangenen Veranstaltungen entstandenen Ideen und Werke werden am Tag des Offenen Denkmals, Sonntag, 9. September, im Maxhaus, Schulstraße 11, ausgestellt.