Fehlalarm einer Sirene
| Einsatzmeldung
Die Feuerwehr Leitstelle verzeichnete in den Zeitraum 30 Anrufe von Bürgern, die sich über die Auslösung informierten. Gegen 4.07 Uhr konnte die Warnanlage durch einen Techniker abgeschaltet werden.
Mehrere Bewohner aus den östlichen Stadtgebieten Düsseldorfs meldeten der Feuerwehr Leitstelle über die Notrufnummer 112 und die Amtsleitung der Feuerwehr um 3.54 Uhr eine ausgelöste Sirene. Weitere Anrufer wurden durch die Leitstellendisponenten genauer befragt, um den Standort der Warnanlage zu ermitteln. Zeitgleich überprüften die Spezialisten der Feuerwehr die Standorte der städtischen Sirenen, um auch so die auslösende Sirene ausfindig zu machen.
Durch eine genaue Beschreibung einer Anruferin konnte schnell der Standort der Sirene auf der Paul-Pieper-Straße lokalisiert werden. Bevor die Feuerwehr noch weitere Maßnahmen zum Abschalten ergreifen konnte, verstummte das Signal. Das Gebäude sowie die Sirene auf der Paul-Pieper-Straße befinden sich im Eigentum des LVR Klinikums Düsseldorf. Durch einen Techniker des Klinikums konnte die Fehlauslösung abgeschaltet werden. Die Warnanlage wurde bis auf Weiteres außer Betrieb gesetzt. Vermutlich ist es durch einen Kurzschluss zum Auslösen des Dauertons gekommen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf unterhält im gesamten Stadtgebiet 80 Sirenen, die mit einem Rückmelde- und Überwachungssystem ausgestattet sind. In diesem Fall löste eine Sirene des LVR Klinikums, die nicht über die Feuerwehr angesteuert und überwacht werden kann, aus. Durch die Feuerwehr erfolgte eine Warnung der Bevölkerung über die Fehlauslösung durch die Warn-App Nina, die Radiosender Antenne Düsseldorf und WDR 2 sowie die sozialen Medien der Feuerwehr.
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