Feuer in einer Tiefgarage in Bilk

| Einsatzmeldung

Ein Blick in Richtung der Tiefgarage

Brennende Autos sorgten für einen Großeisatz der Feuerwehr

Montag, 29. April 2019, 18.40 Uhr, Auf´m Tetelberg, Bilk

Am frühen Montagabend kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Feuer in einer Tiefgarage in Bilk. Dort brannten zwei Autos und ein Motorrad. Die Feuerwehr konnte mit mehreren Löschtrupps die Flammen ablöschen. Während des Einsatzes kam es zu einer starken Rauchentwicklung, die sich auch in das angrenzende Gebäude ausbreitete. Mithilfe mehrerer Hochleistungslüfter konnten die Tiefgarage und das angrenzende Gebäude vom giftigen Rauch befreit werden. Verletzte gab es bei diesem Brand keine. Der Einsatz war für die gut 60 Einsatzkräfte nach rund vier Stunden beendet. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Kriminalpolizei ihre Arbeit aufgenommen. In einer ersten Schätzung wird der Sachschaden in einem sechsstelligen Betrag liegen.

Die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf wurde am Montagabend um 18.40 Uhr durch eine Anrainerin über eine starke dunkle Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage in Bilk informiert. Durch den Leitstellenmitarbeiter wurden umgehend mehrere Einheiten der Feuerwehr sowie der städtische Rettungsdienst zur gemeldeten Adresse entsendet. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Einsatzkräfte an der Straße Auf´m Tetelberg ein und konnten die Rauchentwicklung bestätigen. Der Einsatzleiter entsendete umgehend mehrere Löschtrupps zur Brandbekämpfung in die Tiefgarage. Aufgrund der Größe des Objektes sowie die starke Ausbreitung des Brandrauches forderte der Einsatzleiter über die Leitstelle der Feuerwehr weitere Einsatzkräfte an. Parallel zu den eingeleiteten Löschmaßnahmen kontrollierten weitere Einsatzkräfte das angrenzende Gebäude auf Flammen und Rauch eintritt. Hier wurde über mehrere Etagen eine Ausbreitung von Rauch festgestellt. Nach gut zwei Stunden konnte der Einsatzleiter „Feuer in Gewalt“ an die Feuerwehrleitstelle melden. An diese ersten Löschmaßnahmen schlossen sich personal- und zeitintensive Nachlösch- sowie Lüftungsmaßnahmen an. So konnten durch den Einsatz mehrerer Hochleistungslüfte die Tiefgarage und das angrenzende Gebäude vom giftigen Qualm befreit werden. Verletzt wurde bei diesem Brand niemand.

Die letzten der rund 60 Einsatzkräfte der Wachen Hüttenstraße, Quirinstraße, Münsterstraße, Behrenstraße, Flughafenstraße, Frankfurter Straße, Werstener Feld, Posenerstraße sowie die Freiwillige Feuerwehr Technik und Kommunikationszug kehrten nach gut vier Stunden zu ihren Wachen zurück. Gegen Mitternacht kontrollierten Einsatzkräfte standardmäßig die Einsatzstelle auf Glutnester. Diese sogenannte Brandnachschau verblieb ergebnislos. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. In einer ersten Schätzung wird der Sachschaden in einem sechsstelligen Betrag liegen.