Fliegerbombe erfolgreich entschärft
| Ordnung
Um 17.03 Uhr konnte Jost Leisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf Entwarnung geben, nachdem er den Zünder erfolgreich herausgedreht und unschädlich gemacht hatte.
Insgesamt waren auf Düsseldorfer Gebiet 933 Anwohner von den Absperrungen im Gefahrenbereich B (bis 1.000 Meter um den Fundort) betroffen, in diesem Gebiet liegen auch die Firmengelände von Teekanne und der Rheinische Post an der Zülpicher Straße. Für Anwohner im Gefahrenbereich B galt, dass sie sich "luftschutzmäßig verhalten" sollen, das heißt: Sie durften sich während der Entschärfung bis zur Entwarnung nicht außerhalb von Gebäuden aufhalten, sondern in Gebäuden und sollten dort Türen und Fenster geschlossen halten und sich nicht direkt hinter Fenstern, sondern der Bombe abgewandten Seite aufhalten.
Der Gefahrenbereich A (bis 500 Meter um den Fundort - Evakuierungsbereich!) lag - bis auf das Rheinbahngelände an der Eupener Straße - komplett auf Neusser Stadtgebiet.
Während der Entschärfung musste auch die angrenzende Autobahn A52 zwischen AS Büderich und AK Kaarst komplett gesperrt werden.
Das Gefahrentelefon der Stadt Düsseldorf war seit 12 Uhr besetzt und hat 44 Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern entgegengenommen.