Heinrich-Ehrhardt-Brücke: Vierter Bauabschnitt zur Erneuerung des Korrosionsschutzes beginnt
| Verkehr
Für die Sanierungsarbeiten müssen die beiden rechten Fahrspuren der Heinrich-Ehrhardt-Straße/B1 - in Fahrrichtung Theodor-Heuss-Brücke und Mörsenbroicher Ei - durchgehend gesperrt werden. Die Sperrung dauert bis voraussichtlich Freitag, 10. Juni. Während der Arbeiten stehen dem Verkehr somit jeweils nur zwei Fahrspuren in beide Fahrtrichtungen zur Verfügung. Der Geh- und Radwegverkehr auf der Brücke ist von den Arbeiten nicht betroffen.
Da der vierte Bauabschnitt im Bereich der Gleise der Deutschen Bahn AG (DB) liegt, kommt es zudem zu Einschränkungen für Reisende: Zur Durchführung der Arbeiten werden sechs Gleise der DB für den Personenverkehr in unterschiedlichen Sperrpausen gesperrt.
Hintergrund: Heinrich-Erhardt-Brücke
Die Heinrich-Ehrhardt-Brücke überführt die Grashofstraße über das Werksgelände der Daimler AG, die Toulouser Allee und die Gleise der Deutsche Bahn AG.
Um die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes zu gewährleisten, muss der Korrosionsschutz erneuert werden. Aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten unter dem Bauwerk wird die Erneuerung in mehreren Bauabschnitten ausgeführt. Der Korrosionsschutz im ersten und zweiten Bauabschnitt oberhalb der Toulouser Allee und dem Werksgelände der Daimler AG wurde bereits 2020 erneuert; auch der dritte Bauabschnitt an der Liststraße konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Nach dem vierten Abschnitt folgt die Ausführung des fünften und letzten Bauabschnittes, der die Gütergleise der Deutschen Bahn AG betrifft, voraussichtlich in 2023.
Die Kosten für die Korrosionsschutzarbeiten belaufen sich auf rund 1.200.000 Euro brutto.