Rauch aus Dach

| Einsatzmeldung

Einsatzbereiter Löschschlauch der Größe "B"

Feuerwehr löscht Räucherofen in Metzgerei

Freitag, 29. März 2019, 10.45 Uhr, Münsterstraße, Rath

Aufmerksame Passanten bemerkten heute Vormittag Rauch über einem Dach an der Münsterstraße in Rath. Nach einer ausgiebigen Erkundung konnte der Einsatzleiter einen brennenden Räucherofen für die starke Rauchentwicklung als Ursache ausfindig machen. Ein Löschtrupp konnte die Flammen schnell ablöschen. Bei diesem Feuer wurde niemand verletzt. Nach rund 90 Minuten war der Einsatz beendet. Der Sachschaden beträgt circa 35.000 Euro. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Kriminalpolizei ihre Arbeit aufgenommen.

Am Freitagvormittag wurde, um 10.45 Uhr der Leitstelle der Feuerwehr über die Notrufnummer 112 eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich eines Mehrfamilienhauses in Rath gemeldet. Durch einen Leitstellenmitarbeiter wurden umgehend die Feuerwachen Flingern und Derendorf, der Führungsdienst von der Hüttenstraße sowie der städtische Rettungsdienst zur Einsatzstelle nach Rath entsendet. Als die ersten Einsatzkräfte bereits fünf Minuten nach der Alarmierung an der Münsterstraße eintrafen, stieg nur leichter Rauch aus einem Schornstein des Gebäudes. Der Einsatzleiter erkundete ausgiebig das Gebäude. Die Suche nach der Ursache führte ihn in einen Betriebsraum der dortigen Metzgerei. Hier war ein Räucherofen in Brand geraten.

Umgehend schickte der Einsatzleiter einen Löschtrupp in das Untergeschoss. Weitere Einsatzkräfte kontrollierten die angrenzenden Gebäude – eine Ausbreitung des giftigen Qualms hatte nicht stattgefunden. Der Brand im Untergeschoss des Gebäudes war mit einem Löschrohr schnell gelöscht. Um den Brandrauch aus dem betreffenden Bereich zu entfernen, setzen die Einsatzkräfte einen Hochleistungslüfter ein – diese Aufgabe stellte sich als sehr zeitintensiv heraus. Ein Mitarbeiter der Metzgerei wurde wegen des Verdachts der Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt – ein Transport ins Krankenhaus war allerdings nicht erforderlich.

Parallel zu den Löschmaßnahmen stellten Mitarbeiter der Netzgesellschaft Düsseldorf die Strom- und Gaszufuhr des betroffenen Gebäudeteils ab. Da im betroffenen Betrieb Lebensmittel verarbeitet werden, wurde ein Mitarbeiter des Amtes für Verbraucherschutz hinzugezogenen. Dieser begutachtet die Räumlichkeiten vor Ort. Die Ermittlung der Brandursache wird von der Kriminalpolizei durchgeführt.

Nach rund 90 Minuten kehrten die letzten der insgesamt gut 30 Einsatzkräfte zu ihren Wachen zurück. Der Sachschaden wird auf circa 35.000 Euro geschätzt. Während des Einsatzes kam es auf der Münsterstraße zu Verkehrsbehinderungen.