Restaurant brennt vollständig aus
| Einsatzmeldung
Samstag, 27. April 2019, 12.55 Uhr, Benderstraße, Gerresheim
Am Samstagmittag wurde die Feuerwehr Düsseldorf über ein Feuer in einem Gerresheimer Restaurant informiert. Durch die Feuerwehr konnte ein Mensch aus dem Haus gerettet werden. Mehrere Löschtrupps wurden durch den Einsatzleiter zum Ablöschen der Flammen eingesetzt. Das Nachbarhaus wurde auf Rauch- und Flammeneintritt kontrolliert – hier wurde kein Rauch und Feuer festgestellt. Bei diesem Einsatz wurden drei Feuerwehrleute leicht verletzt. Der Einsatz für die rund 50 Einsatzkräfte war nach gut drei Stunden beendet. In ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei circa 250.000 Euro. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Kriminalpolizei ihre Arbeit aufgenommen.
Die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf wurde am Samstagmittag, um 12. 55 Uhr über ein Feuer in einem Restaurant in Gerresheim informiert. Aufgrund der geschilderten Notrufmeldung, dass im Haus noch Menschen vermutet wurden, alarmierte der Leitstellendisponenten Einsatzkräfte der zuständigen Wache Gräulinger Straße, Behrenstraße, Münsterstraße, Posener Straße und den Führungsdienst von der Hüttenstraße sowie den städtischen Rettungsdienst zur gemeldeten Adresse in Gerresheim. Als nur fünf Minuten nach der Alarmierung die ersten Einsatzkräfte in der Benderstraße eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Eingangsbereich des Restaurants. Auch machte sich ein Mensch an einem Fenster im Dachbereich bemerkbar. Der Einsatzleiter setzte umgehend eine Drehleiter zur Rettung des jungen Mannes aus dem Dachgeschoss ein. Dieser wurde im Anschluss durch den Rettungsdienst in Empfang genommen und durch Notfallsanitäter noch vor Ort betreut.
Zeitgleich zur Menschenrettung entsendete der Einsatzleiter zwei Löschtrupps ins Gebäude zur Brandbekämpfung. Noch während der Löschmaßnahmen wurde durch weitere Einsatzkräfte das Nachbargebäude auf eine eventuelle Ausbreitung von Feuer und Rauch kontrolliert. Hier konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden – die Flammen und Rauch haben nicht auf das angrenzende Gebäude übergegriffen.
Nach rund 45 Minuten konnte der Einsatzleiter „Feuer in Gewalt“ an die Leitstelle der Feuerwehr melden. Allerdings waren noch zeit- und personalintensive Nachlöscharbeiten notwendig. So mussten um auch die letzten Glutnester abzulöschen Teile der Dachhaut durch die Feuerwehr geöffnet und Löschschaume eingesetzt werden.
Der Einsatz des Löschschaums erfolgt in enger Abstimmung mit einem Mitarbeiter des städtischen Umweltamtes der den Einsatz vor Ort begleitete. Mitarbeiter der Netzgesellschaft Düsseldorf stellen die Strom- und Gaszufuhr des Gebäudes ab. Der Rettungsdienst der Landeshauptstadt betreute insgesamt neun Menschen an der Einsatzstelle. Darunter waren drei Feuerwehrleute, die sich im Einsatz leicht verletzt hatten. Ein vorsorglicher Transport zur weiteren medizinischen Behandlung war nur bei den drei Feuerwehrleuten notwendig.
Die letzten der rund 50 Einsatzkräfte konnten nach gut drei Stunden zu ihren Wachen zurückkehren. In ersten Schätzungen beträgt der entstandene Sachschaden circa 250.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat zur Ermittlung der Brandursache ihre Arbeit aufgenommen.