Schüler äußern Wünsche und Gedanken im Gespräch mit OB Geisel
| Bildung
Die Schüler der Jan-Wellem-Schule haben viele Fragen an OB Geisel (2. v.r.) gestellt. Tobias Schenkel (r.), stellvertretender Geschäftsführer des Kinderschutzbundes unterstützte. Foto: Michael Gstettenbauer
OB Geisel sagte im Gespräch mit den jungen Schülern: "Wir eröffnen heute mit der Kindersprechstunde eine ganze Reihe von weiteren Sprechstunden in den einzelnen Stadtbezirken, in denen eure Rechte im Mittelpunkt stehen sollen! Die Verwirklichung der Kinderrechte beginnt im Alltag eines jeden Kindes und Jugendlichen. Bestimmt und gestaltet mit, denn es ist auch eure Stadt."
Die Sprechstunde mit Oberbürgermeister Thomas Geisel war der Auftakt von Sprechstunden in allen Stadtbezirken, die der Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Düsseldorf e.V. einführen möchte. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit Entscheidungsträgern der Politik zusammenzubringen. Die Politik erhält so Einblicke in die Perspektiven von Kindern und die Kinder erfahren mehr über Entscheidungen, die ihre Lebenswelt betreffen und können diese besser nachvollziehen. Auf diese Weise können beiden Seiten von einem gegenseitigen Austausch profitieren.
Im Vorfeld der Kindersprechstunde haben sich die Schüler der vierten bis neunten Klasse im Rahmen einer Projektwoche auf die Aktion vorbereitet. Im Zentrum dieser Aktionsreihe steht das Kinderrecht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung (Kinderrecht des Monats Juli).
Hintergrund: Kinderrechtejahr
Im Jahr 1989 wurde die Kinderrechtskonvention von den Vereinten Nationen (UN) verabschiedet und von fast allen Staaten unterzeichnet. Zum 30-jährigen Jubiläum wird weltweit ein besonderer Fokus auf diese Errungenschaft gelegt. In Düsseldorf haben sich zahlreiche Institutionen zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um im Jubiläumsjahr besonders aktiv zu werden. Das Kinderrechtejahr 2019 ist eine Initiative des Kinderschutzbundes Düsseldorf und des Stadt- und Familienmagazins Libelle, in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Düsseldorf.
Die praktische Umsetzung während des Aktionsjahres erfolgt durch ein breites Bündnis aus Verbänden, Vereinen, Kultur- und Bildungsinstitutionen und unterschiedlichen städtischen Einrichtungen. Mit Vorträgen, Theater, Diskussionen, Kunstprojekten, Seminaren, Workshops an Schulen, Kongressen und Aktionen im öffentlichen Raum wird ein ganzes Jahr lang auf die Bedeutung von Kinderrechten aufmerksam gemacht.