Tag der Offenen Gesellschaft
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Oberbürgermeister Thomas Geisel (links) und Diakoniepfarrer Thorsten Nolting riefen die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer dazu auf, sich am Tag der Offenen Gesellschaft zu beteiligen. Foto: David Young
Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Extremisten und Populisten bedrohen unsere offene Gesellschaft. Dem müssen die demokratischen Kräfte etwas entgegensetzen und zeigen, dass wir uns Demokratie und Freiheit nicht kaputt machen lassen. Und um es mit Heinrich Heine zu sagen 'Es ist hernieden Platz genug für alle Menschenkinder'. Lassen Sie uns das an vielen Orten in der Stadt in die Tat umsetzen!".
"Wir wollen zeigen, dass die Menschen, die eine solche Gesellschaft wollen und sie schätzen, in der Mehrheit sind. An diesem Tag kann man einfach einen Tisch vor die Tür stellen und so zeigen, dass man ein Teil dieser positiven Bewegung ist. Und nebenbei kommt man wahrscheinlich mit ganz vielen interessanten Personen ins Gespräch", erklärt Nolting. Im Internet unter "tdog19.de" kann jede und jeder eine Tafel anmelden und so Menschen aus der Nachbarschaft die Gelegenheit geben, sich anzuschließen.
Hintergrund:
Hinter dem "Tag der Offenen Gesellschaft" steht ein breites Bündnis von Unternehmen, Institutionen, Verbänden und Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur und Medien. Neben der Tafel von Stadt und Diakonie wird es in Düsseldorf weitere Tafeln geben. Zeitgleich setzen Menschen überall im Land, auf Dorfangern und Rathausmärkten, Fußballplätzen und Dachterrassen, Plätzen und Bürgersteigen, in Stadtparks und Hinterhöfen am 15. Juni ein international sichtbares Zeichen für das Engagement der Bürgergesellschaft, für gelebte Offenheit, Gastfreundschaft, Großzügigkeit, Vielfalt und Liberalität.