Vier Jahre Krieg in der Ukraine
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Am Dienstag, 24. Februar 2026, jährt sich der Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine zum vierten Mal. In den vergangenen Monaten hat die russische Föderation die kritische Infrastruktur vor Ort stärker bombardiert als je zuvor. Die Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt den heutigen Tag zum Anlass, erneut für Solidarität zu werben und weitere Hilfe in Düsseldorfs ukrainische Partnerstadt Czernowitz zu schicken.
In einem persönlichen Schreiben an Roman Klitschuk, Bürgermeister von Czernowitz, betonte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller heute noch einmal die unumstößliche Verbundenheit mit Czernowitz und sicherte ihm die fortwährende Unterstützung für Düsseldorfs Partnerstadt zu. "Die ukrainische Bevölkerung leidet unter dem russischen Angriff schon seit vier Jahren", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Wir werden nicht aufhören, solidarisch an der Seite der Ukraine zu stehen und die Menschen vor Ort zu unterstützen. Pragmatische Hilfe ist besonders jetzt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unerlässlich. Daher haben wir in der vergangenen Woche zwei Solaranlagen in unsere Partnerstadt Czernowitz geschickt; zeitnah folgen weitere Hilfsgüter."
In Czernowitz haben die Menschen aktuell nur vier bis sechs Stunden Strom am Tag. Die zwei Solaranlagen sollen helfen, die Stromversorgung städtischer Unternehmen zu sichern. Zeitnah folgen ein solar- und dieselbetriebener Hybridgenerator zur örtlichen Wasserversorgung sowie ein Fahrzeug für Reparaturarbeiten und Noteinsätze.
Ukraine-Forum in Berlin
Bereits am Montag, 23. Februar, erinnerte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller auf dem Café Kiew, dem Ukraine-Forum der Konrad Adenauer Stiftung in Berlin, daran, dass Russland seinen Krieg nicht nur um ukrainisches Land, sondern insbesondere auch gegen die kulturelle Identität der Ukraine führe.
Auf einem Panel zu Erinnerungskultur in Städtepartnerschaften sagte er: "Die Ukraine ist nicht nur materiell, sondern auch kulturell zu unterstützen. Denn für eine Bevölkerung, die so Schreckliches durchleidet wie die ukrainische seit nunmehr vier Jahren, ist die kulturelle Identität entscheidend dafür, nicht aufzugeben. Dank des Engagements der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf ist unsere Städtepartnerschaft mit Czernowitz entstanden, die zu einer unserer aktivsten geworden ist."
Konzertlesung im Central
Als Schirmherr wird OB Dr. Keller am heutigen Abend bei einer Konzertlesung im Central, Worringer Straße 140, sein. Bei der Veranstaltung" Der Vogel hat kein Recht, so zu singen, wie er singt" werden ab 19.30 Uhr die Werke ukrainischer Künstler vermittelt.
Hintergrund
Seit Kriegsbeginn wurde über die Landeshauptstadt Düsseldorf für ihre ukrainische Partnerstadt Hilfe im Wert von rund einer Million Euro bereitgestellt, darunter acht Stromgeneratoren. Die Unterstützung umfasst Förder- und Spendengelder von Bund, Privatpersonen und Unternehmen. Ein wesentlicher Teil stammt von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global, jeweils mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Weitere Informationen sowie das Spendenkonto für Czernowitz finden Interessierte online unter: https://uhu.a-v-p.org/