"Wasser marsch!" auf sechs Wasserspielplätzen

| Jugend

Archivbild Wasserspielplatz

Sechs der neun Wasserspielplätze in Düsseldorf sind jetzt in Betrieb. Bei den restlichen drei Anlagen stehen größere Sanierungen an, so dass sie in dieser Saison nicht genutzt werden können.

Auf den Wasserspielplätzen im Zoopark, im Schlosspark Eller, im Elbroichpark, Auf’m Rott, im Südpark und auf dem Alten Bilker Friedhof (Sternwartpark) läuft jetzt das Wasser.

Die ersten Wasserspielplätze in Düsseldorf wurden in den 50er- und 60er Jahren gebaut. Als Ersatz für fehlende Schwimmhallen und Freibäder gedacht, lieferten sie seinerzeit wichtige Impulse über die Stadtgrenzen hinaus. Bis heute sind diese Spieleinrichtungen sehr beliebt. Dank eines langfristigen Sanierungsprogramms konnten die in die Jahre gekommenen Wasserspielplätze und die mittlerweile marode Wassertechnik, darunter der im Zoopark, am Schlosspark Eller und zuletzt der auf dem Alten Bilker Friedhof komplett saniert und individuell gestaltet werden.

Die Wasserspielplätze auf dem Grünweg am Tannenhofweg und am Alten Gerresheimer Friedhof werden in diesem Jahr saniert und können deswegen in dieser Saison nicht in Betrieb genommen werden. Das Gartenamt bittet dafür um Verständnis.

Auch der besonders gut besuchte Wasserspielplatz im Volksgarten an der Emmastraße steht zur Sanierung an und muss auf Grund der nicht mehr funktionstüchtigen Wassertechnik in dieser Spielsaison ohne Wasser auskommen. Damit die Kinder in dieser Spielsaison den stark frequentierten Spielplatz auch ohne Wasser mit Freuden besuchen können, wird das "KultuMobil" von "Krass e.V." in Kooperation mit dem Jugendamt alternativ eine mobile Spielmöglichkeit mit kreativen und sportlichen Aktionen anbieten. Das Angebot findet freitags von 16.30 bis 18.30 Uhr und sonntags von 15 bis 17 Uhr statt. Dazu sind alle Kinder herzlich eingeladen.

Die Neugestaltung des Wasserspielplatzes im Volksgarten beginnt ab November 2018 mit einer Bauzeit von rund sechs Monaten. Es ist geplant, das gesamte Spielgelände umzugestalten. Es wird eine Refinanzierung von bis zu 90 Prozent der Kosten durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) über das Städtebauförderungsprogramm "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2018" angestrebt. Ein entsprechender Förderantrag wird im Juli beim Land NRW gestellt.

Unter dem Motto "Emmastraße 2.0 - Die Auferstehung des Drachen" werden die Spielbereiche modern und zeitgemäß in einen generationenübergreifenden Großspielplatz umgebaut. Die Spielbereiche Sand und Wasser werden mittels einer zentralen und offen gestalteten Multifunktionsfläche wieder miteinander verbunden. Das Thema "Drache" bleibt erhalten. Als markante Spielfigur zum Klettern - die hin und wieder auch mal Dampf abgibt - wird sie vielseitige Spielmöglichkeiten bieten. Das Piratenschiff ist ein weiteres Element, auf das in der Neugestaltung nicht verzichtet werden kann. Es wird aufgrund seines maroden Zustandes durch ein neues Schiff ersetzt werden. Der gesamte Planungsbereich wird barrierefrei umgestaltet. Die Spielbereiche berücksichtigen das Thema Inklusion und ermöglichen das gemeinsame Spiel von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen.

Die Matschpumpe auf dem Kleinkinderspielplatz, der sich unmittelbar neben dem Wasserspielplatz an der Emmastraße befindet, wird im Laufe des Monats Mai aktiviert und kann ohne Einschränkung von den Kindern auch in diesem Sommer genutzt werden.