Zimmerbrand in Oberbilk

| Einsatzmeldung

Feuerwehr Düsseldorf rettet einen Bewohner

Sonntag, 1. September 2019, 18.51 Uhr, Stoffeler Straße, Oberbilk

Bei einem Brand in einer Wohnung wurde ein Mieter durch die Feuerwehr gerettet und kam anschließend in ein Düsseldorfer Krankenhaus. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen. Vier weitere Bewohner waren unverletzt, der Rettungsdienst betreute diese bis zum Ende der Löscharbeiten. Aufgrund der unklaren Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Am Sonntagabend kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Das Feuer hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr vom Schlafzimmer auf den Balkon ausgedehnt. Als die ersten EInheiten bereits drei Minuten später vor Ort waren, war nicht klar ob sich noch Menschen in der Wohnung befinden würden. Umgehend entsendete der Einsatzleiter einen Trupp mit einem Löschrohr in die Brandwohnung. Die Einsatzkräfte durchsuchten die Wohnung und konnten eine Bewohner aus der Wohnung retten. Der Verletzte wurde umgehend vom Notarzt medizinisch erstversorgt und kam anschließend in ein Krankenhaus.

Insgesamt waren vier Mieter aus dem Gebäude betroffen. Diese wurden durch den Rettungsdienst in einer nahegelegenen Schule für die Dauer des Einsatzes betreut. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf konnte der Brand schnell gelöscht und eine weitere Ausbreitung auf die restliche Wohnung verhindert werden. Dennoch kam es durch den Brandrauch zu einem erheblichen Sachschaden - die betroffene Wohnung ist zurzeit nicht bewohnbar. Bevor die Menschen zurück in ihre Wohnungen konnten, kontrollierte die Feuerwehr die Appartements auf Raucheintritt. Eine Wohnung musste mittels Hochleistungslüftern der Feuerwehr gelüftet werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Einsatz für die 25 Einsatzkräfte der Feuerwache Hüttenstraße, Behrenstraße, Posener Straße sowie dem städtischen Rettungsdienst war nach rund 90 Minuten beendet.