"ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF": Fachkonferenz erarbeitet Prozessbausteine einer erfolgreichen Quartiersentwicklung

| Stadtentwicklung

Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke begrüßte die Teilnehmenden der Konferenz "ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF".

Über 150 Akteure der Quartiersentwicklung kamen bei der Konferenz des Projektes "ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF" auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf in Derendorf zusammen.

Die erfolgreiche integrierte Quartiersarbeit der Landeshauptstadt Düsseldorf soll im Rahmen des Projektes "ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF" auf die Gesamtstadt ausgeweitet, neu strukturiert und organisiert werden. Hierzu wird aktuell in enger Zusammenarbeit zwischen dem Stadtplanungsamt und der Hochschule Düsseldorf (Lehrstuhl für Stadt- und Kultursoziologie) ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept erarbeitet, um die Situation der unterschiedlichen Düsseldorfer Quartiere stadtweit zu veranschaulichen.

Über 150 Akteure der Quartiersentwicklung kamen dazu am 26. Januar bei der Konferenz zum Projekt "ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF" auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf in Derendorf zusammen, eine Folgeveranstaltung des im Frühjahr 2017 erfolgreich stattgefundenen Auftaktforums.

Bürgermeisterin Klaudia Zepunkte und Prof. Dr. Reinhold Knopp (Hochschule Düsseldorf) begrüßten die Gäste und gaben einen Einblick in die Bedeutung integrierter Quartiersentwicklung. Sie lobten dabei den diskursiven Ansatz. Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt, gab zudem einen Überblick über den derzeitigen Stand des Projektes "ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF" und die wesentlichen Ergebnisse des Auftaktforums.

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke und der Beigeordneten Cornelia Zuschke diskutierten Akteure aus den Bereichen Soziales und Bildung, Wohnen, Kultur, Freizeit und Tourismus, Wirtschaft, Umwelt, Verkehr sowie Politik und Verwaltung über die Übertragung der "Wunden" und "Perlen" aus dem Auftaktforum in die "Prozessbausteine einer erfolgreichen Quartiersentwicklung" in Düsseldorf.

"Wichtig ist, dass wir jedes Quartier mit seinen individuellen Begabungen und Problemlagen betrachten. Es geht vor allem darum, durch vielfältige gestalterische Qualitäten der gebauten und natürlichen Umwelt Lebensqualität, Heimatgefühl und Gemeinschaft zu schaffen, es geht aber auch um die Einbindung und Zusammenarbeit mit engagierten Menschen, die ihre Kraft und Kompetenz in ihre Stadt und ihr Quartier stecken", betonte Cornelia Zuschke.

Die in der Konferenz gewonnenen Ergebnisse werden nun ausgewertet und in die weitere Konzeptentwicklung einfließen. Der Stand des gesamtstädtischen Rahmenkonzeptes für eine langfristig erfolgreiche integrierte Quartiersentwicklung in Düsseldorf wird in einer weiteren Folgeveranstaltung präsentiert und diskutiert.