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Kultur Veranstaltungen

Filmmuseum Düsseldorf

25. Ausgabe der Reihe "Architektur und Film"

Die Reihe stellt vom 6. bis 27. März Architekten an der Schnittstelle von Architektur und Design vor


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Die Bereiche Architektur und Design als angewandte Wissenschaften sowie künstlerische, kreative Berufe gleichermaßen sind seit der Moderne eng verwandt. Die ersten Designer des 20. Jahrhunderts waren Architekten, die für ihre Bauten die dazu passenden Interieurs selbst gestalteten. Ob Gebrauchsgegenstand, Möbel oder Besteck – immer wieder verwirklichen Architekten in Industriedesign und Innenarchitektur ihre eigenen Ideen konsequent weiter.

Die 25. Ausgabe der Reihe "Architektur und Film", eine Filmreihe des Filmmuseums Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer NRW, stellt Architekten an der Schnittstelle von Architektur und Design vor, die mit ihren Arbeiten Maßstäbe setzten und das Lebensgefühl ihrer Zeit mit prägten.

Das Filmprogramm in der Übersicht:

Mittwoch, 6. März, 20 Uhr
"Eero Saarinen – The architect who saw the future"
USA 2016; 70 Min.; OF; digital1080p; ab 18 Jahren; Regie/Drehbuch: Peter Rosen, Kamera: Eric Saarinen.
Der Film stellt die wichtigsten Bauwerke und Design-Entwürfe Eero Saarinens vor. Durch die Mitwirkung seines Sohnes Eric als Kameramann entsteht neben einer packenden Dokumentation über amerikanische Architektur- und Design-Geschichte eine sehr persönliche Vater-Sohn-Geschichte mit äußerst raren Saarinen-Interviews, privaten Fotos und Dokumenten. Eero Saarinens visionäre, spektakuläre Bauten wie der Gateway Arch in St. Louis und der TWA-Terminal am Flughafen New York beeinflussten die amerikanische Architektur seit den 1950er Jahren stark.

Im Vorprogramm: "Eero Saarinen – Shaping the future"
USA 2008; 18 Min.; OF; digital; ab 18 Jahren; Regie: Bill Ferehawk. Einführung: Matthias Knop (Filmmuseum)

Mittwoch, 13. März, 20 Uhr
"Peter Behrens – Vom Skizzenblock zum Alexanderplatz"
D 2015; 33 Min.; DF; digitalDCP; ab 18 Jahren; Regie: Alexander Lorenz.
Die Entwicklung Peter Behrens‘ vom Maler und Vorreiter der sachlichen Architektur zum Pionier des modernen Industriedesigns: Im Mittelpunkt steht seine Arbeit für die AEG, für die er eine frühe Form der Corporate Identity schuf. Der wandlungsfähige Universalkünstler Peter Behrens war erfolgreich als Maler, Produktdesigner und Architekt. Sein besonderes Interesse galt aber der Verbindung dieser Disziplinen. So wurde er im Rahmen seiner Tätigkeit als "Künstlerischer Beirat" für die AEG zum Pionier des Corporate Designs. Er war Vorreiter der Entwicklung der "Neuen Sachlichkeit" und ein Wegbereiter des Bauhauses. Damals noch unbekannte Architekten wie Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe und Le Corbusier arbeiteten in seinem Büro und wurden stark von Behrens‘ Methoden und seiner Auffassung von Sachlichkeit geprägt. In Anwesenheit von Regisseur Alexander Lorenz.

Im Anschluss: "Umbautes Licht – Manifest der Industriekultur"
D 1990; 24 Min.; DF; digital1080p; ab 18 Jahren; Regie: Boris Penth.
Portrait des expressionistischen Behrens-Hauses der Hoechst AG in Frankfurt. Faszinierende Detailaufnahmen zeigen den Einfluss der Malerei auf Behrens‘ Architektur. Einführung: Matthias Knop (Filmmuseum).

Mittwoch, 20. März, 20 Uhr
"Rams"
USA 2018; 73 Min.; DF/OF; digitalDCP; ab 18 Jahren; Regie/Drehbuch: Gary Hustwit, Kamera: Luke Geissbühler.
Dieter Rams gilt als der bedeutendste Designer Deutschlands, bekannt geworden durch Entwürfe wie das Regalsystem 606 für Vitsoe oder die stilprägenden Elektrogeräte für die Firma Braun, für die Rams zunächst als Architekt tätig war und später als Chefdesigner. Sein Vermächtnis sind die "Zehn Thesen für gutes Design", die immer noch Aktualität haben. Der Film RAMS lässt keinen Meilenstein der Karriere des Designers aus. Mit einem Soundtrack von Brian Eno. Einführung: Matthias Knop (Filmmuseum)

Mittwoch, 27. März, 20 Uhr
"Eames – The architect and the painter"
USA 2011; 84 Min.; OmU; digita; ab 18 Jahren; Regie/Drehbuch: Jason Cohn, Bill Jersey, Kamera: Ulli Bonnekamp, Andrew Dryer, Vicente Franco u.a.
Charles und Ray Eames gehören zu den wichtigsten Designern des 20. Jahrhunderts. Neben Möbeln schuf das Eames Office auch eine Vielzahl anderer Werke, von Multi-Media-Exponaten, über Grafiken, Spiele, Filme bis hin zu Spielzeug. Der Dokumentarfilm zeigt die Arbeit der beiden Kreativen sowie ihren Einfluss auf die gesamte Designszene. Einführung: Matthias Knop (Filmmuseum)

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