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Soziales Gesundheit Veranstaltungen
25 Jahre Sozialpsychiatrisches Zentrum
Alle können mitfeiern beim Straßenfest Talstraße am Samstag, 13. Mai, von 11 bis 15 Uhr
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Seit 25 Jahren unterstützt das Sozialpsychiatrische Zentrum des Gesundheitsamtes Düsseldorf in der Talstraße psychisch erkrankte Menschen und deren Angehörige. Ein guter Anlass, miteinander zu feiern. Gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern und Geschäftsleuten wird den Besucherinnen und Besuchern am Samstag, 13. Mai, von 11 bis 15 Uhr ein buntes Programm geboten. An Trödelständen findet sich das eine oder andere Schnäppchen und es bietet sich Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Wer gerne selber kreativ werden möchte, kann an Workshops für schöne Dekorationen aus Papier teilnehmen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! "Für die Stadtteile im Düsseldorfer Westen und die Stadtmitte leistet das Zentrum die ambulante gemeindepsychiatrische Versorgung durch professionelle Beratung und alltagsgestaltende Angebote. Kommen Sie und machen Sie sich selbst ein Bild", sagt Düsseldorfs Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke.
Beratung
Was 1992 als Kaffee- und Spieletreff begann, ist zu einem differenzierten Hilfeangebot geworden: Mit einer Kontakt- und Beratungsstelle, einer Tagesstätte und dem ambulant betreuten Wohnen übernimmt das Sozialpsychiatrische Zentrum Aufgaben der sozialen Rehabilitation und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Ergänzt werden die fachlichen Angebote durch ehrenamtliche Unterstützung.
Begegnung
Die Kontakt -und Beratungsstelle bietet für Menschen mit Psychiatrieerfahrung die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Dort verabredet man sich, trinkt einen Kaffee zusammen, tauscht sich aus oder frühstückt gemeinsam. In der Kochgruppe geht es lebendig und kreativ zu. Gemeinsam macht es eben mehr Spaß.
Gemeinsam etwas tun
Im offenen Malatelier sind Menschen mit und ohne psychische Erkrankung aktiv. Im Sinne der Inklusion steht das Angebot allen Menschen offen, die Interesse daran haben, in einem gemeinsamen Atelier zu malen und ihre Arbeiten zu diskutieren. Die regelmäßigen Ausstellungsaktivitäten im Stadtteil zeigen, dass die Malerinnen und Maler mit ihren seelischen Grenzerfahrungen und besonderer Sensibilität selbst einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer vielfältigen Gesellschaft leisten. Sie tragen dazu bei, die gängigen Vorurteile gegenüber psychisch Erkrankten abzubauen.
Aufeinander zugehen
Ein weiterer Schritt in diese Richtung bietet das Ehrenamtsprojekt "Mein Hobby mit anderen teilen". Gemeinsame Opern- und Theaterbesuche gehören ebenso dazu, wie Spaziergänge oder Kinobesuche. Gemeinsam gestaltete und erlebte Unternehmungen sind wichtige Erfahrungen für die psychisch Erkrankten und tragen zur Genesung und zum Gelingen gesellschaftlicher Integration bei.
Es werden noch Menschen gesucht, die ihr Hobby aktiv leben und dies mit einem Menschen, der psychisch gehandicapt ist, teilen möchten. Solche Patenschaften im Freizeitbereich stärken Menschen, die beispielsweise unter Depressionen oder Ängsten leiden, auf dem Weg in ein aktives und gesundes Leben. Interessierte melden sich bitte unter Telefon 0211–8992952 bei Kornelia Steeg. Oder besuchen Sie das Talstraßenfest des Sozialpsychiatrischen Zentrums!