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Kultur

Eröffnung am Freitag 22. September

Aquazoo Löbbecke Museum freut sich auf seine Besucher

Basisinformationen zur Wiedereröffnung des Düsseldorfer Instituts


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Das Aquazoo Löbbecke Museum am Nordpark öffnet am morgigen Freitag, 22. September 2017, wieder seine Türen für Besucherinnen und Besucher. Das Düsseldorfer Institut wurde seit März 2014 aufwändig saniert und vor allem modernisiert. Hinter den Kulissen wurde die Technik auf den neusten Stand gebracht und der Besucherbereich attraktiver gestaltet: neue Farbgebung, modernes Lichtkonzept, neues Ausstellungsmobiliar und ein neues Leitsystem, das die Besucher zukünftig durch die verschiedenen Themenwelten führt. Neben alten Bekannten haben auch neue tierische Bewohner die sanierten Aquarien und Terrarien bezogen: Besucher können Brillenpinguine, Nacktmulle oder Grünen Leguane neu entdecken.

Das Aquazoo Löbbecke Museum präsentiert auf 6.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche 140 Aquarien, Terrarien und Großanlagen mit rund 560 Tierarten. Zahlreiche Exponate, Schautafeln und Medienangebote liefern die zusätzlichen Informationen aus der Wissenschaft. So können die Besucherinnen und Besucher die gerade erlernten Hintergründe sofort live durch die im Institut wohnende Tierwelt erleben. Bereits im Foyer wird die Grundidee des Aquazoo Löbbecke Museum durch ein Zitat von C. T. Dobzhansky auf den Punkt gebracht: "Nothing in Biology Makes Sense Except in the Light of Evolution" (Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Licht der Evolution). Dieser Leitsatz spiegelt sich auch im neuen Slogan des Hauses wider: Ursprung. Evolution. Vielfalt. Das Institut ist damit ausdrücklich und ausschließlich am Stand der Wissenschaften orientiert und folgt somit der Evolutionstheorie. Das Erlebnis der Evolution, deren Mechanismen und Vielfalt können die Besucher in verschiedenen Themenbereichen anhand lebender Tiere sowie musealer Objekte, Exponate, Medienstationen und einer speziellen Kinderebene erleben.

Die Tierwelt des Aquazoos
Im Meerwasserbereich können 37 Becken mit 282 Tierarten entdeckt werden, wie zum Beispiel Seepferdchen, der Anglerfisch oder die Schwarzspitzen-Riffhaie. Im angrenzenden Süßwasserbereich finden Besucherinnen und Besucher 33 Becken mit 138 Tierarten, wie Knochenhecht, Piranha und Vierauge. Durch Wandtafeln, interaktive Elemente und mit Blick in die Tropenhalle oder die Wüstenlandschaft der Gundis werden die Besucherinnen und Besucher zukünftig in den Landbereich und auf das Thema "Großklimate" eingestimmt. 140 Tierarten sind dort in 71 Terrarien und Gehege untergebracht - darunter Rotaugenlaubfrösche, Strahlenschildkröten, Fidschi-Leguan oder Zwergmangusten.

Fest zur Wiedereröffnung des Aquazoo Löbbecke Museum
Am Freitag, 22. September, ist es soweit, dann öffnen sich wieder die Türen des Aquazoo Löbbecke Museum. Ab 12 Uhr können Besucherinnen und Besucher das frisch sanierte und modernisierte Institut erkunden. Die Wiedereröffnung wird natürlich gebührend gefeiert - und so findet das ganze Wochenende, vom 22. bis 24. September, ein Fest vor dem Haus statt: Es gibt viele Aktionen für Kinder. Im Zirkuszelt können sie sich schminken lassen, basteln oder dem Wasserkonzert des Künstlers "H2eau" lauschen. Das "Kiddy-Fun-Spielmobil" und Stelzenläufer sorgen für bunte Unterhaltung. Daneben gibt es Stände, die für das leibliche Wohl sorgen.

Finanziell unterstützt wird das gesamte Programm rund um die Wiedereröffnung des Aquazoo Löbbecke Museum von seinem Freundeskreis sowie dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Geplant und organisiert wurde das Fest gemeinsam mit der Eventagentur Schlieter & Friends GmbH & Co. KG.

Weitere Infos zum Eröffnungswochenende unter:www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/fest-zur-wiedereroeffnung-des-aquazoo-loebbecke-museum.html

Online-Ticketingsystem eingeführt
Das Institut bietet neben einer Info- und Tickethotline erstmals ein Online-Ticketingsystem über die Plattform "Westticket" an. Dort können bei der Buchung neben der Ticketart (Erwachsener, ermäßigt, Familienkarten oder Gruppe ab 10 Personen) auch der Tag sowie die Uhrzeit (vorgegebene Zeitfenster) für den Besuch ausgewählt werden. Der Vorteil für die Besucher mit Online-Ticket: Beim Einlass in den Aquazoo gibt es nur eine kurze oder gar keine Wartezeit. Das Institut richtet nämlich erstmals eine Fast-Lane für Online-Tickets an der Kasse ein. Zusätzlich können Interessierte Eintrittskarten auch in den Tourist-Informationen der Düsseldorf Tourismus GmbH erstehen. Erwachsene zahlen an der Tageskasse 9 Euro. Eine Ermäßigung erhalten Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, Schüler, Studierende, Auszubildende nach dem Ausbildungs- oder Berufsförderungsgesetz, Gruppen ab zehn Personen sowie Inhaber der Ehrenamtskarte NRW. Ermäßigt zahlt der Besucher 5 Euro an der Tageskasse. Inhaber der Familienkarte zahlen für zwei Erwachsene und alle eigenen Kinder 18 Euro an der Tageskasse. Schüler in Gruppen zahlen je 4 Euro an der Tageskasse. Freien Eintritt haben unter anderem Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr, Schwerbehinderte (80 Prozent), deren Begleitperson (mit entsprechendem Vermerk im Ausweis), Inhaber des Düsselpasses sowie der DüsseldorfCard und Mitglieder des Freundeskreises Aquazoo. Bei dem Kauf eines Online-Tickets fällt eine Vorverkaufsgebühr von 1 Euro pro Einzelticket (Familienkarte: 2 Euro) an. Für das Eröffnungswochenende vom 22. bis 24. September gibt es zudem ein Vorteilsticket, das ausschließlich online gebucht werden kann. Das Ticket beinhaltet neben dem Eintritt in den Aquazoo, ein Rheinbahn-Ticket für die Hin- und Rückfahrt sowie ein Getränk und Popcorn. Der Preis für das Vorteilsticket liegt bei 14 Euro (ermäßigt 9 Euro, Familienkarte 35 Euro).

Link zum Online-Ticketing: www.westticket.de/aquazoo-loebbecke-museum

Rufnummer der Ticket- und Infohotline: 0211-27400200

Mehr Informationen zu dem neuen Ticketing des Aquazoo Löbbecke Museum:
www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/vorverkauf-der-eintrittskarten-startet-am-1-august.html

 

Patenschaft für Tiere, Pflanzen und Exponate
Den Aquazoo-Fans stehen zahlreiche Tiere, Pflanzen und Exponate für eine Patenschaft zur Auswahl. Eine Patenschaft beginnt bei 75 Euro pro Jahr. Der Beitrag fließt direkt in die Pflege der Tiere, Pflanzen und in den Unterhalt der umfangreichen Sammlungsbestände. Die Paten erhalten eine Urkunde mit einer kurzen Beschreibung zu ihrem Tier, der Pflanze oder dem Exponat. Zudem werden die Unterstützer namentlich auf der Spenden- und Sponsorentafel erwähnt. Eine Patenschaft können sowohl private Personen, als auch Firmen übernehmen. Zudem eignet sich diese Patenschaft gut als besonderes Geschenk.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.duesseldorf.de/aquazoo/patenschaften und www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/ob-tochter-charlotte-geisel-uebernimmt-pinguin-patenschaft.html oder unter der Rufnummer 0211-899 61 57

Neues pädagogisches Konzept
Auch für die jungen Besucher gibt es viele Neuerungen: Kleine und große Gäste können sich mit dem sympathisch-neugierigen Schlammspringer "Fred" und seinem menschlichen Freund "Theodor Löbbecke" auf eine naturkundliche Reise begeben. Bei allen "Meilensteinen der Evolution" erklären Fred und Theodor in kleinen Kurzfilmen, wie die jeweilige "Hürde" von den Lebewesen genommen wurde. Auch auf eigenen, auf Kinderaugenhöhe angebrachten Wandtafel-Plaketten erklärt Fred Wissenswertes aus der Natur. Ergänzt wird das Angebot durch interaktive Stationen für Kinder, umlaufende Trittstufen vor den Aquarien und Terrarien, damit die Kinder überall adäquaten Einblick erhalten. Zudem gibt es erstmals einen Kindermuseumsführer.

Mehr Informationen zu dem neuen pädagogischen Konzept:www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/mit-fred-und-loebbecke-durch-den-aquazoo.html

Neues Corporate Design
Nicht nur die Aquarien, Terrarien und Ausstellungsräume erstrahlen im neuen Glanz: Der Aquazoo präsentiert sich mit einer neuen Wortbildmarke und in einem neuen Corporate Design. Den roten Faden durch die Ausstellung stellt das Thema "Evolution" dar und damit einhergehend die grenzenlose Vielfalt der Natur. Die mit der Bildmarke beauftragte Düsseldorfer Agentur "Morphoria Design Collective" studierte hiervon ausgehend Strukturen der Natur - von Luftaufnahmen über Tarnmuster bis hin zur Zellteilung. Die Hauptaufgabe bestand darin, diese ursprünglichen Muster in eine moderne Gestaltung zu übersetzen und damit eine Bildmarke für das Institut zu schaffen; auch um den wissenschaftlichen Anspruch des Museums zu verdeutlichen. Das Ergebnis ist ein korallenartiges Design, das viele Assoziationen zum Thema zulässt. Die neue Bildmarke bietet durch ihre einzigartige, organische Formensprache sowohl ausreichend gestalterischen Spielraum, als auch einen hohen Wiedererkennungswert. Zur Bildmarke gesellt sich eine neue Wortmarke "Aquazoo Löbbecke Museum", für die die Düsseldorfer Agentur "co/zwo.design" verantwortlich zeichnet. "co/zwo.design" hat das gestalterische Hauptmerkmal der neuen Medien des Aquazoo Löbbecke Museum der neuen Bildmarke entlehnt: Halbtransparente organische Strukturen überlagern und verbinden so die Farb- und Fotoflächen der Medien. Die Farben für das neue Design des Instituts ergeben sich aus den Farben der Ausstellungsgestaltung: die jeweiligen Themenbereiche im Institut sind neuerdings anhand eines Farbleitbildes allein optisch bereits deutlich zu unterscheiden. Das Farbleitbild erstreckt sich von den Themeninseln beginnend über Vitrinen und Wandtafeln bis hin zu umlaufenden Trittstufen für Kinder. Sämtliche Medien enstehen im neuen Design: unter anderem diverse Flyer, Museumsführer, Kindermuseumsführer (erstmals), Hauszeitschrift Aquarius und eine Amphibienbroschüre. Der neu eingeführte Claim "Ursprung > Evolution > Vielfalt" untermauert den roten Faden der Ausstellung. Die Plakate zur Wiedereröffnung werden bis zum 22. September im ganzen Stadtgebiet verteilt: Ob auf Plakatflächen, Litfaß-Säulen oder Infoscreens. Protagonisten der ersten Stunde werden dabei Schwarzspitzenriffhai, Papageitaucher, Baumwaran und – stellvertretend für die Sammlungen des Museums – ein versteinertes Perlboot sein.

Mehr Informationen zum neuen Corporate Design des Aquazoo Löbbecke Museum:
www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/neues-logo-und-corporate-design.html

Neuerungen und Maßnahmen der Sanierung im Überblick
Das frühere Konzept der Ausstellung hatte sich zwar bewährt, dieses musste jedoch überarbeitet und dem aktuellen Stand der Forschung angepasst werden. Der Rote Faden "Evolution" bleibt. Dabei werden einzelne Themen durch die baulichen Gegebenheiten, so genannte Buchten, und den Lebendtierbestand vorgegeben und durch einführende Themeninseln vorgestellt. Der museale Teil des Institutes wurde bei der Überarbeitung gestärkt, so sind über 1.400 Objekte in der Ausstellung zu finden. Zudem wird das Bildungsangebot durch den neuen Ausstellungsbereich "Meer & Mensch" erweitert.

Die Räume erstrahlen mit neuer Farbgebung, modernem Lichtkonzept, neuem Ausstellungsmobiliar und Wandtafeln im neuen Glanz. Anhand eines neuen Leitsystems sind unterschiedliche Bereiche wie z.B. Meerwasser, Süßwasser und Land zudem farblich abgesetzt und visuell leicht zu unterscheiden. Die Übergänge zwischen den einzelnen Bereichen werden als evolutive Hürden besonders inszeniert.

Im Tierbestand gibt es einiges Neues: Rund 560 Arten, vom Einzeller bis zum Säugetier, können die Besucher entdecken. Neu im Aquazoo Löbbecke Museum sind unter anderem die Brillenpinguine, die Nacktmulle, die Grünen Leguane und die Papageitaucher. Viele Anlagen gewinnen durch eine Kunstfels-Kulissengestaltung deutlich an Attraktivität. Zu bestaunen ist zum Beispiel der große Kunstbaum in der Tropenhalle, der die neue Lüftungsanlage kaschiert. Das neue Bepflanzungskonzept in der Halle umfasst wie zuvor tropische Nutzpflanzen (Kaffee, Kakao, Vanille etc.), aber auch seltene und bedrohte Pflanzenarten.

Im Haus wird mit dem Umbau eine Verbesserung in Richtung Barrierefreiheit erreicht. Dazu gehören ein taktiles Leitsystem und Aufmerksamkeitsfelder unter anderem bis zur Kasse am Eingang, die möglichst kontrastreiche Beschilderung in der Ausstellung sowie blendfreie Ausleuchtung der Exponate, automatische Türanlagen am Ein- und Ausgang und der Einbau einer Induktionsschleife im Vortragsraum. Ebenfalls im neuen Design erscheint der Eingang mit einem neuen Kassenbereich und einem kleinen Shop.

Zum Funktionserhalt des Gebäudes wurden unter anderem folgende Maßnahmen durchgeführt:
- Erneuerung der Pyramidenverglasungen der Tropenhalle, des Landschaftsterrariums und Landschaftsaquariums.
- Ausbesserung und Überarbeitung der Böden von Besucherbereich und Werkstätten.
- Sanierung schadhafter Aquarien, Scheiben und Beschichtungen der Gehege.
- Erneuerung der Scheibe des Korallenriffbeckens (Halbrundscheibe).
- Erneuerung von 13 Lüftungsanlagen.
- Installation einer Elektroakustischen Alarmierungsanlage (ELA).
- Austausch der Fußböden in den Tierpflegebereichen zur nachhaltigen Abdichtung und Schimmelvermeidung.
- Neueinrichtung von zusätzlichen 5 Lüftungsanlagen zur Vermeidung von Schimmelbildung in den Pflegebereichen Salzwasser, Süßwasser und Terrarien.

Das ganzheitliche Energiekonzept umfasst insbesondere den Einbau eines Blockheizkraftwerkes mit einer Absorptions-Kältemaschine, die Optimierung der Lüftungsanlagen – insbesondere durch Wärmerückgewinnung -, ein neues Lichtkonzept für Beleuchtung und Steuerung der Besucherbereiche mit Hilfe von LED-Technik, was zur einer Optimierung der Beleuchtungsqualität und der Energiebilanz führt.

Hintergrund - Moderisierung Aquazoo Löbbecke Museum
Das Aquazoo Löbbecke Museum gehört zu den weltweit bedeutenden Einrichtungen auf dem Gebiet Zoo/Naturkundemuseum/naturkundliches Bildungszentrum. Es wurde von 1985 bis 1987 gebaut und hatte nach einer Betriebszeit von etwa 25 Jahren dem Alter entsprechende optische und vor allem technische Mängel, die nicht im Rahmen des normalen Bauunterhaltes beseitigt werden konnten. Die maximale Lebensdauer der technischen Aggregate, wie zum Beispiel die der Lüftungsanlagen, der Kältemaschinen und Kessel, aber auch die der Verglasungen der Glaspyramiden, des Flachdaches und der Dichtungsbänder in der Granitfassade war erreicht, zum Teil überschritten. Erste Sofortmaßnahmen im Bereich der Haustechnik waren erforderlich. Die Sanierung des Flachdachs wurde ebenfalls vorgezogen, um größere Schäden an Bauwerk und Tiergehegen zu verhindern.

Im Ausstellungsbereich bestanden bautechnische und optische Mängel, die durch Dichtigkeitsprobleme und Verschleißerscheinungen der Aquarien, allgemeine Abnutzungen an Böden, Wänden und Ausstellungseinbauten gekennzeichnet waren. In den Pflegebereichen verursachten bauphysikalische Mängel Schimmelpilzbefall. Einige Tiergehege entsprachen nicht mehr den aktuellen Haltungsrichtlinien und mussten neu strukturiert werden.

Aufgrund zunehmender Konkurrenz durch die Attraktivierung und Neueröffnung von Zoos in der näheren Umgebung sind die Besucherzahlen in den vergangenen zehn Jahren demzufolge kontinuierlich von rund 600.000 auf 365.000 zurückgegangen. Diesem Trend soll durch eine Steigerung der Attraktivität des Düsseldorfer Kulturinstituts begegnet werden. Aus diesen Gründen wurde eine Sanierung, verbunden mit einer Modernisierung, erforderlich.

Den Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss zur Sanierung des Aquazoo Löbbecke Museum hat der Stadtrat am 11. Juli 2013 gefasst. Das Volumen: 12.880.000 Euro. In diesem Betrag ist eine Zuwendung des Freundeskreis Löbbecke-Museum & Aquazoo – Gesellschaft der Zoofreunde e.V. in Höhe von 1,8 Millionen Euro enthalten. Der Zoo wurde am 4. November 2013 für die Öffentlichkeit geschlossen, Beginn der Arbeit war im März 2014 - nach zum Teil europaweiter Auslagerung von 15 Prozent des Tierbestandes in andere zoologische Einrichtungen und Baustelleneinrichtung mit Containerdorf für die Mitarbeiter zur Aufrechterhaltung des verbliebenen Tierbestandes. Der erste Änderungsbeschluss mit Mehrkosten von 2,62 Millionen Euro wurde am 25. Juni 2015 vom Stadtrat beschlossen, den zweiten Änderungsbeschluss fasste der Rat am 10. März 2016. Die bereitgestellten Mittel wurden von 15.500.000 Euro auf 18.800.000 Euro erhöht. Am 6. April 2017 hat der Rat einen Änderungsbeschluss mit Mehrkosten von rund 2,11 Millionen Euro beschlossen. Das Volumen liegt damit bei 20.915.000 Euro.

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