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Soziales
Aus dem Jugend-Job-Center wird die Jugendberufsagentur Düsseldorf
18 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit: Neuer Name, Neues Logo und neue Website markieren den nächsten Entwicklungsschritt
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Die Agentur für Arbeit Düsseldorf, das Jobcenter Düsseldorf sowie das Amt für Soziales und Jugend der Landeshauptstadt Düsseldorf arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen, um junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, feierte das Jugend-Job-Center Düsseldorf (JJC) seine Volljährigkeit.
Der 18. Geburtstag markiert den Tag, an dem die drei Rechtskreise das Arbeitsbündnis offiziell machten und als "Jugend-Job-Center-Plus" gemeinsam in die Agentur für Arbeit an der Grafenberger Allee zogen. Im Fokus der nächsten Etappe steht die kontinuierliche inhaltliche Weiterentwicklung. Künftig tritt die Einrichtung unter dem Namen "Jugendberufsagentur Düsseldorf" (JBA) auf. Ein neues Logo und eine neue Website unter www.jba-dus.de machen die Neuausrichtung sichtbar.
Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Düsseldorf, Birgitta Kubsch-von Harten, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: "Das enge Miteinander ermöglicht es uns, schnell und zielgerichtet auf die Bedürfnisse der Düsseldorfer Jugend zu reagieren, individuelle Unterstützungsangebote zu unterbreiten und Chancengleichheit zu sichern. Der Schlüssel ist dabei eine auf die jeweilige Lebenssituation zugeschnittene Beratung unserer ratsuchenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Erfahrung der vielen Jahre Jugend-Job-Center in Düsseldorf zeigt, dass eine hohe Qualität in der beruflichen Orientierung langfristige Erfolge sichert. Und das, ohne den Blick auf das große Ganze zu verlieren, sondern stets die persönlichen Umstände und Herausforderungen mitzudenken. An der Nahtstelle zwischen Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendamt haben wir als eine der ersten Jugendberufsagenturen im Bundesgebiet buchstäblich Geschichte geschrieben."
"18 Jahre Jugend-Job-Center Düsseldorf bedeuten 18 Jahre gelebte Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt", bilanziert Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. "Was 2008 als wegweisende Initiative begann, ist immer noch ein bundesweites Vorreitermodell. In unserem 'Haus der kurzen Wege' an der Grafenberger Allee greifen die Räder der drei Institutionen nahtlos ineinander. Der Erfolg gibt uns recht: Dass wir die Jugendarbeitslosigkeit in Düsseldorf von einem zweistelligen auf einen niedrigen einstelligen Prozentbereich senken konnten, verdanken wir dieser engen, behördenübergreifenden Verzahnung. Darauf können alle Beteiligten stolz sein."
Auch der Vorsitzende der Geschäftsführung des Jobcenters Düsseldorf, Ingo Zielonkowsky, blickt auf die Weiterentwicklung des Angebots: "Als wir im Jahr 2008 mit dem Jugend-Job-Center in der heutigen Konstellation an den Start gegangen sind, haben wir neue Wege beschritten. Mittlerweile ist das Jugend-Job-Center sozusagen erwachsen geworden. Wir haben dies auch zum Anlass genommen, unsere Angebote und Arbeitsweisen zu modernisieren und weiter zu optimieren. Und zu einem neuen Lebensabschnitt gehört manchmal auch ein neues Outfit. Dies möchten wir auch durch einen modernen Internet-Auftritt und einen neuen Namen ausdrücken. Daher wird aus dem Jugend-Job-Center nun die Jugendberufsagentur Düsseldorf. Wir freuen uns darauf, unter diesem neuen Label die Jugendlichen in der Landeshauptstadt Düsseldorf auch in Zukunft passgenau zu unterstützen."
Zum Hintergrund
Das JJC Düsseldorf geht auf eine gemeinsame Initiative lokaler Schlüsselakteure des Arbeitsmarktes sowie der Stadt zurück und gilt heute als bundesweites Vorreitermodell für die erfolgreiche Integration junger Menschen. Die Agentur für Arbeit Düsseldorf und das Jobcenter Düsseldorf initiierten die Einrichtung 2005. 2008 trat das damalige Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem Sachgebiet Jugendsozialarbeit dem Bündnis bei, um junge Menschen nicht nur finanziell und beruflich, sondern auch sozial zu unterstützen. Gemeinsam entstand an der Grafenberger Allee 300 ein "Haus der kurzen Wege". Dort erhalten junge Menschen unter 25 Jahren Unterstützung aus den drei Rechtskreisen SGB II, SGB III und SGB VIII an einer zentralen Anlaufstelle.