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Gesundheit
Ausschuss-Mitglieder informieren sich in Aachen über Tele-Notarzt
Grundlage ist die Überlegung, einen Telenotarzt auch in Düsseldorf zu etablieren/Grund ist die steigende Zahl der Notarzteinsätze
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Eine Delegation des Ausschusses für Gesundheit und Soziales (AGS) der Landeshauptstadt war am Mittwoch, 10. Oktober, in Aachen, um sich beim dortigen Rettungsdienst über den sogenannten Tele-Notarzt zu informieren. Beim Tele-Notarzt können die Notfallsanitäter vor Ort dank spezieller Technik einen Mediziner per Video zuschalten. Grund für die Überlegung des Ausschusses, den Tele-Notarztes auch in Düsseldorf einzuführen, ist die steigende Zahl der Notarzt-Einsätze. Oft müssen diese auch grundlos ausrücken. "Es ist sinnvoll, vor diesem Hintergrund über eine Neuordnung der notärztlichen Versorgung nachzudenken, und der Tele-Notarzt könnte ein wichtiger Baustein sein. Ziel ist es, das Optimum für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten", betont der Beigeordnete für Gesundheit, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke.
Das Modell "Tele-Notarzt" beschäftigt die zuständigen Dezernate und Ämter der Düsseldorfer Stadtverwaltung bereits seit längerem. So ließen sich Gesundheitsdezernat und Feuerwehr das System erstmals im Frühjahr 2017 vor Ort demonstrieren. Nun hat sich aktuell auch der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen positiv zum Tele-Notarzt in der Landeshauptstadt Düsseldorf geäußert.
In anderen Städten, so auch in Aachen, wurde der Tele-Notarzt bereits getestet - und das mit großem Erfolg. Der AGS hat sich vor dem Hintergrund und mit dem Wissen der kommenden Landesinitiative unverzüglich nach Aachen aufgemacht, um eine breite Sachkenntnis am funktionierenden Modell zu erlangen. Mit diesem umfangreichen Know-how ausgestattet, plant der Ausschuss eine fraktionsübergreifende Initiative zu starten, um die Landeshauptstadt Düsseldorf in eine führende Position in dem Projekt Tele-Notärzte in Nordrhein-Westfalen zu bringen.
In der Delegation des AGS, die nach Aachen reiste, waren der Ausschuss-Vorsitzende Andreas-Paul Stieber (CDU), Dagmar von Dahlen (CDU), Bergit Fleckner-Olbermann (SPD), Brigitte Reich (Bündnis 90/Grüne) und Dr. Christine Rachner (FDP) vertreten. Initiiert wurde die Fahrt durch einen interfraktionellen Antrag.