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Kultur Veranstaltungen
Künstleraustauschprogramm der Landeshauptstadt Düsseldorf
Back from Ein Hod
Bernard Langerock und Robert Pufleb zeigen vom 14. bis 22. März ihre Arbeiten im Atelier am Eck
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Die Düsseldorfer Fotografen Bernard Langerock und Robert Pufleb waren 2019 Stipendiaten im Rahmen des Künstleraustauschprogramms der Landeshauptstadt Düsseldorf mit Ein Hod in Israel. Nun zeigen sie vom 14. bis 22. März ihre Arbeiten im Atelier am Eck, Himmelgeister Straße 107E. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 13. März, 19 Uhr, statt. Margol Guttmann, Projektleiterin Künstleraustausch Ein Hod, wird die Gäste begrüßen.
Bernard Langerock stellt unter anderem einige Arbeiten aus seinem Projekt "The Olive Trees Archive" aus. Dieses Projekt, vor Ort in Ein Hod, Israel, entstanden, beschäftigt sich mit der Frage, ob Natur als mögliche Speichereinheit und als Informationsquelle menschlicher Kultur fungiert. Die Jahrhunderte alten Olivenbäume in den Olivengärten von Ein Hod, einem ursprünglich arabischen Dorf, das in eine Künstlerkolonie umgewandelt wurde, registrierten und transformierten in ihrer Baumrinde das vielfältige Leben um sich herum. Der fotografische Ausschnitt und die Umkehrung der Fotografien abstrahieren und verstärken die natürlich gewachsenen Formen der Rinde. Es ist an den Betrachter, mit seiner eigenen Lebenserfahrungen, diese universelle Bildsprache zu entschlüsseln und die Geschichten von Ein Hod neu zu beleben.
Über einen Zeitraum von zwei Monaten reiste der Fotokünstler Robert Pufleb durch Israel und schuf eine umfangreiche fotografische Erzählung über das Heilige Land. In seinem Fotoessay "Altneuland" porträtierte er eine Nation im Zustand komplexer Situationen sowie andauernder Transformationen, verwoben mit ihren religiösen, politischen, historischen und kulturellen Zuständen in Vergangenheit, Gegenwart und absehbarer Zukunft. Seine Fotografien von alltäglichen Straßenstillleben und zumeist urbaner Situationen zeigen die Essenz seiner persönlichen Entdeckungen. Diese bezeichnet er als Begegnungen, auch im Hinblick auf sein Credo: "Ich suche nicht, ich finde nicht, ich treffe." Während er sich - meistens mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß - durch das Land bewegt, erfassen seine Bilder unterschiedliche Ebenen von Realität und Fiktion als auch eine Überlagerung von Mythos und Illusion. Während es sich gerade zu einem neuen Fotobuchprojekt entwickelt, verbindet "Altneuland" diese facettenreiche, buchstäblich utopische Erzählung mit einem Hauch von Herausforderung an die visuelle Komfortzone. Das Projekt ist inspiriert von Theodor Herzels Roman gleichen Titels.
Die Ausstellung im Atelier am Eck, Himmelgeister Straße 107E ist donnerstags und freitags von 15 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen.
Es gibt Sonderöffnungszeiten im Rahmen von "düsseldorf photo +": Freitag, 13. März, 18 bis 21 Uhr; Samstag, 14. März, 12 bis 18 Uhr; Sonntag, 15. März, 12 bis 16 Uhr.