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Kultur

Buchvorstellung "Taten des Lichts - Mack & Goethe"

Künstler Prof. Heinz Mack wird am 11. September anwesend sein/Um Anmeldung wird gebeten


Erstellt:
Redaktion: Robl, Julia

Zur Sonderausstellung "Taten des Lichts - Mack & Goethe" im Goethe-Museum Düsseldorf, Jacobistraße 2, ist ein repräsentativer, reich illustrierter Bildband mit vielen Essays erschienen. Das Buch wird am Dienstag, 11. September, 18.30 Uhr in Anwesenheit des Künstlers Prof. Heinz Mack vorgestellt. Um Anmeldung unter der Telefonnumer 0211-8992393 oder per E-Mail an goethemuseum@duesseldorf.de wird gebeten. Der Einlass ist ab 18 Uhr.

Buch "Taten des Lichts - Mack & Goethe"
Das Buch bildet den interdisziplinären wissenschaftlichen Ertrag der Ausstellung und widmet sich einer noch nie dagewesenen Gegenüberstellung: Was verbindet Goethes Farbenlehre mit der Lichtkunst des ZERO-Künstlers Heinz Mack? Entsprechend seiner vielfältigen Interessen hatte das Universalgenie Goethe ursprünglich geplant, Forscher der unterschiedlichsten Fachwissenschaften in das Projekt seiner Farbenlehre einzubeziehen, doch damit war er seiner Zeit voraus.

Diese Idee aufgreifend, umfasste das Rahmenprogramm der aktuellen Düsseldorfer Ausstellung Vorträge von Geisteswissenschaftlern und Naturforschern: von Germanisten, Kunsthistorikern, Philosophen und Physikern. Sie alle sind nun mit erhellenden Essays am Katalog beteiligt; jeder von ihnen wirft ein anderes Schlaglicht auf die facettenreiche Auseinandersetzung des ZERO-Avantgardisten Heinz Mack, geboren 1931, mit dem Werk des Weimarer Klassikers Goethe (1749 bis 1832).

"Die Farben sind Taten des Lichts" - dieses Zitat aus Johann Wolfgang von Goethes Farbenlehre bildet den Titel von Ausstellung und Buch, in denen die Literaturwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin Barbara Steingießer das Werk des Lichtkünstlers Heinz Mack Goethes Farbenlehre gegenüberstellt. Es zeigen sich überraschende Parallelen, die sich in der Tatkraft, der schöpferischen Vielseitigkeit, der Universalität der Interessen und der Zukunftsorientierung beider Künstler manifestieren.

Macks Begeisterung für die Strukturen organischen und anorganischen Lebens begegnet Goethes Überlegungen zur Morphologie, zur Lehre von der Gestalt und Umbildung organischer Körper. Vom Orient inspirierte Bilder finden Bestätigung in Goethes früher interkultureller Einsicht: "Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen." Zusammengenommen erscheinen Macks Werke als facettenreiches Spiegel- und Gegenbild zur Gedanken- und Ideenwelt Goethes.

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