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Internationales
Bürgerbegegnung: Chemnitz und Düsseldorf bieten Austausch an
Bewerbungen bis 11. Oktober möglich
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Die anstehenden Jubiläen der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit sind für die gesamte Bundesrepublik von großer Bedeutung. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag des Mauerfalls rufen die Stadtverwaltungen der Partnerstädte Chemnitz und Düsseldorf daher ein besonderes Bürgerbegegnungsprojekt ins Leben: 30 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die noch nie in Chemnitz waren, sind eingeladen, nach Chemnitz zu fahren.
Vom 8. bis 10. November 2019 wird die Düsseldorfer Delegation Chemnitz besuchen und dort 30 Chemnitzerinnen und Chemnitzern treffen. Gemeinsam werden die Bürgerinnen und Bürger der beiden Partnerstädte an einem interessanten Programm teilnehmen. Dazu gehört beispielsweise der Besuch des Kaßberg Gefängnisses, das das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) unter anderem nutzte, um tausende politische Verfolgte zu inhaftieren. Auch eine Führung und Gespräche mit ehemaligen Inhaftierten und von der BRD freigekauften Zeitzeugen stehen auf dem Plan. Neben einer Stadtrundfahrt können die Delegierten auch die Uraufführung des Theaterstückes "Wenn mich einer fragte" besuchen. Das Stück widmet sich einem berühmten Sohn der Stadt Chemnitz - dem Schriftsteller, Politiker und Publizisten Stefan Heym.
Im Gegenzug zu dem anstehenden Besuch im November 2019 ist im kommenden Jahr – zu den Feierlichkeiten der 30-jährigen Wiedervereinigung – ein Gegenbesuch von Chemnitzerinnen und Chemnitzern in Düsseldorf geplant.
„Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, in ganz Deutschland die grundlegenden Werte der Demokratie und Freiheit verstärkt zu fördern. Daher unterstützen meine Amtskollegin Barbara Ludwig und ich dieses Projekt von ganzem Herzen", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Bürgerschaftliches Engagement hilft nicht nur unsere städtepartnerschaftlichen Beziehungen auszubauen, sondern auch auf kommunaler Ebene einen offenen innerdeutschen Dialog zu führen. In persönlichen Gesprächen und Begegnungen erleben unsere Bürgerinnen und Bürger, was sie vereint und verbindet.“
Interessierte können sich jetzt bewerben. Die Kriterien für die Teilnahme sind ein Mindestalter von 18 Jahren, ein Wohnsitz in in Düsseldorf und ein ausgeprägtes Interesse am innerdeutschen Dialog. Bewerberinnen und Bewerber senden einfach eine E-Mail mit kurzer Angabe zu ihrer Person und ihrer Motivation an internationales@duesseldorf.de. Eine Bewerbung ist bis Freitag, 11. Oktober, möglich.