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Stadtentwicklung

Bürgerbeteiligung zur Fortschreibung von Garath 2.0


Erstellt:
Redaktion: Brembach, Mario

In den letzten Jahren hat sich in Garath viel getan. Ob es der neue Ameisenspielplatz im Garather Burgviertel, das Stadtteilbüro oder die neue Jugendfreizeiteinrichtung an der Theodor-Litt-Straße ist: Mit Garath 2.0 wird der Stadtteil zukunftsfähig gestaltet. Nun gibt es eine Bürgerbeteiligung zur Fortführung des Projektes.

Der Prozess "Garath 2.0 – Den Wandel gestalten" wird finanziert von Bund und Land durch das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" (vormals "Soziale Stadt") und zusätzliche EU-Mittel. Damit soll Garath als Wohn- und Lebensraum gestärkt und den Anforderungen an Wohnen, Freizeit, Versorgung, Kultur und Bildung gerecht werden. Dazu setzt die Stadtverwaltung seit 2016 viele Projekte im Stadtteil um. Die Projekte sind auf Basis einer breit angelegten Bürgerbeteiligung und im Dialog mit Vereinen, Einrichtungen und Initiativen erarbeitet worden. Informationen gibt es im Internet unter www.duesseldorf.de/garath20 oder bei facebook unter www.facebook.com/quartiersmanagementgarath2.0.

"An die ersten Erfolge, die im Stadtteil bereits erreicht sind, soll nun angeknüpft werden. Das Handlungskonzept wird mit neuen Maßnahmen fortgeschrieben. Es haben bereits Gespräche mit Verwaltung, Politik, Einrichtungen und Vereinen aus Garath stattgefunden und nun sind alle Garatherinnen und Garather gefragt", freut sich Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf, dass die Bürgerbeteiligung trotz der pandemiebedingten Einschränkungen stattfinden kann.

Es sind Maßnahmenideen entstanden in den Bereichen Garather Zentrum und Viertel, Wohnen, Öffentlicher Raum, Bildung und Gesundheit sowie Zusammenleben und Kultur. Über die ersten Ideen möchte die Stadtverwaltung nun mit den Menschen ins Gespräch kommen und weitere Anregungen aufnehmen. Konkret geht es zum Beispiel um die Gestaltung von Grünzügen, Wegeverbindungen und Freiflächen, die Bespielung des öffentlichen Raums mit kulturellen Angeboten oder Ideen für den Klimaschutz im Stadtteil.

Interessierte können sich online informieren und Fragen, Ideen und Anregungen einreichen unter garath20.padlet.org/janalauffs1/Mitmachen.

Die Verwaltung bietet außerdem am Mittwoch, 30. Juni, um 19 Uhr eine Videokonferenz an, bei der der weitere Prozess erläutert, Projektideen vorgestellt und Fragen beantwortet werden. Eine Anmeldung hierzu ist möglich bei Jana Lauffs per Mail an jana.lauffs@duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211-8996785. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zur Verfügung gestellt.

Auch das Quartiersmanagement ist vor Ort und bietet die Möglichkeit, sich zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Die Quartiersmanagerinnen Silke de Roode und Isabel Maniura sind wieder dienstags von 14 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr im Stadtteilbüro an der Fritz-Erler-Straße 27 anzutreffen. Außerhalb der Öffnungszeiten können sich die Passanten über die Fortführung des Prozesses Garath 2.0 im Schaufenster des Stadtteilbüros informieren. Dort werden alle wichtigen Informationen ausgehangen.

Hintergrundinformationen
Das Projekt "Garath 2.0 – Den Wandel gestalten" hat die Stadt Düsseldorf im Jahr 2016 initiiert, um den Stadtteil Garath zu stärken und zukunftsfähig zu machen. Viele der mehr als 50 Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Hierzu wurden Gelder aus dem Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt", dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) beantragt. Insgesamt fließen in der ersten Förderphase knapp 30 Millionen Euro in den Stadtteil. In einer zweiten Förderphase sollen weitere Fördergelder für zusätzliche Maßnahmen beantragt werden.

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