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Ordnung
Coronaschutz: 63 OSD-Einsätze seit Freitag
Zehn Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet/Gastronomien im Fokus
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Bei Einsätzen im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes haben die Mitarbeiter des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) im Zeitraum von Freitag, 9. Oktober, bis zum Sonntag, 11. Oktober, zehn Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem wurden 15 Kontrollen privater Feiern durchgeführt.
Einsätze am Freitag, 9. Oktober:
Im Rahmen einer Kontrolle eines Friseursalons in Eller fanden die OSD-Dienstkräfte zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung vor. Ein Angestellter trug während des Frisierens seine Mund-Nasen-Bedeckung falsch. Zudem waren weder eine Kontaktliste noch Desinfektionsmittel am Eingang und in den WC-Räumen vorhanden. Auch allgemeine Hinweise auf die Abstands- und Hygieneregeln fehlten. Aufgrund der erheblichen Missstände veranlasste der OSD die sofortige Schließung. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.
Bei einer Nachkontrolle eines Bistros in Oberblik stellten Mitarbeiter des OSD erneut zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Neben einer Kontaktliste fehlten auch Desinfektions- und Reinigungsmittel. Die Raumskizze war unzutreffend und die erforderlichen Mindestabstände zwischen den Spielgeräten wurden nicht eingehalten. Darüber hinaus wurde Geschirr nur mit Kaltwasser gespült.
In einem Imbiss in Stadtmitte wurde der Mindestabstand nicht eingehalten. Außerdem fehlte eine Raumskizze und die Kontaktliste war fehlerhaft. Bei einer Gastronomie in Holthausen fehlte ebenfalls eine Raumskizze, eine Gästeliste konnte zudem nicht vorgelegt werden. Zwei Mitarbeiter an der Theke trugen keine Mund-Nasen-Bedeckungen. In allen drei Fällen wurden jeweils Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Einsätze am Samstag, 10. Oktober:
Die OSD-Kontrolle eines Gastronomiebetriebes in Stadtmitte ergab zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung. Die Beschäftigten trugen keine Mund-Nasen-Bedeckung, die Mindestabstände im Inneren wurden nicht eingehalten und die über einen QR-Code generierte Kontaktliste konnte nicht ausgelesen werden. Zudem fehlten die Raumskizze und Desinfektionsmittel in den WC-Räumen.
Auch bei einer Überprüfung eines Imbisses in Wersten trugen die Angestellten keine Mund-Nasen-Bedeckung. Außerdem fehlten die Kontaktliste und Desinfektionsmittel. In beiden Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Einsätze am Sonntag, 11. Oktober:
Im Rahmen einer Überprüfung einer Gaststätte in Holthausen fanden OSD-Dienstkräfte ebenfalls zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung vor. Der Mitarbeiter an der Theke trug keine Mund-Nasen-Bedeckung, obwohl Gäste in unmittelbarer Nähe saßen. Die Tische und Spielgeräte wiesen nicht den Mindestabstand auf. Die Tische waren eingedeckt und die Kontaktliste war unvollständig. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.
Auch bei der Kontrolle eines Bistros in Flingern Süd war der Mindestabstand weder zwischen den Tischen noch zwischen den Spielgeräten vohanden. Zudem fehlten Desinfektionsmittel und eine Raumskizze. Im Rahmen der Kontrolle eines Bistros in Oberbilk konnte ebenfalls keine Raumskizze vorgelegt werden. Die Tische waren eingedeckt und die Kontaktliste unvollständig geführt. Zudem stellten OSD-Mitarbeiter Verstöße gegen die Tragepflicht von Mund-Nasen-Bedeckungen fest. Bei der OSD-Kontrolle einer Gastronomie in Lierenfeld fehlten eine Kontaktliste, eine Raumskizze und Desinfektionsmittel in den WC-Räumen. Die Tische waren außerdem eingedeckt. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden in allen vier Fällen eingeleitet.
Einsatzzahlen des OSD
Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 9. Oktober, bis einschlíeßlich Sonntag, 11. Oktober, 165 Einsätze, von denen 63 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 12.143, von denen 6.578 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. 71 Anrufe zum Thema gingen in den vergangenen drei Tagen bei der Leitstelle des OSD ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 9.732.
Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona