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Ordnung
Coronaschutz: OSD stellt erhebliche Mängel in zwei gastronomischen Betrieben fest
Verstöße gegen Mindestabstände und Maskenpflicht/Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet
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Bei Einsätzen im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes haben die Mitarbeiter des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) am Donnerstag, 17. September, aufgrund erheblicher Mängel Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen zwei gastronomische Betrieben eingeleitet.
Über die Polizei erhielten die Einsatzkräfte des OSD den Hinweis, dass ein gastronomischer Betrieb auf der Heinrich-Heine-Allee massiv gegen die Vorschriften der Coronaschutzverordnung verstößt. Bereits kurz nach Eintreffen am Einsatzort stellten die OSD-Mitarbeiter fest, dass die in einer Warteschlange vor dem Betrieb stehenden Gäste weder die erforderlichen Mindestabstände einhielten noch eine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Im weiteren Verlauf der Kontrolle stellte sich heraus, dass auch in den Betriebsräumen die Abstände nicht eingehalten wurden. Viele Gäste trugen zudem keine Mund-Nasen-Bedeckung und es fand laufender Thekenbetrieb ohne entsprechende Schutzvorrichtungen statt. Ein DJ legte Musik auf und mehrere Personen tanzten. Aufgrund der genannten Verstöße nahmen die OSD-Einsatzkräfte Kontakt zum Inhaber des Betriebes auf und forderten ihn auf, die Mängel umgehend zu beheben. Daraufhin reduzierte der Inhaber die Musiklautstärke und stellte den Thekenbetrieb ein. Um die vorgeschriebenen Abstände wieder herzustellen, wurde Mobiliar aus dem Betrieb entfernt. Überzählige Gäste wurden aufgefordert zu zahlen und den Betrieb zu verlassen.
Auch in einem gastronomischen Betrieb auf der Graf-Adolf-Straße stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Abstände zwischen den Tischen nicht eingehalten wurden und die Sitzplätze an der Theke widerrechtlich besetzt waren. Auf den Toiletten des Betriebes stand kein Desinfektionsmittel bereit. Der DJ trug keine Mund-Nasen-Bedeckung und sein DJ-Pult besaß keinen Spuckschutz. Zusätzlich wurde die Besucherdatenliste nur lückenhaft geführt.
Einsatzzahlen OSD
Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Donnerstag, 17. September, 57 Einsätze, von denen 42 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 10.913 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 6.235 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten.
Die Leitstelle des OSD erhielt am Donnerstag, 17. September, 13 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.398.
Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona