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Gleichstellung
Das neue Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung
Das ehemalige Gleichstellungsbüro wurde zum Amt umgewandelt und wird um wichtige Zuständigkeitsbereiche erweitert
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Am 1. Mai wurde das Gleichstellungsbüro in das Amt für Gleichstellung umgewandelt. Mit diesem ersten Schritt geht eine Anerkennung und Aufwertung der bisherigen Arbeit des Büros einher, mit der dieses mit seiner Querschnittsfunktion noch intensiver als bisher in alle Bereiche der Verwaltung wirken kann. In einem weiteren Schritt erfolgt zum 1. Juli eine weitere Stärkung des Amtes für Gleichstellung. Die Zuständigkeit und die fachlichen Aufgaben werden erweitert - begleitend von einer Aufstockung der Stellen: Hinzukommen die Zuständigkeiten für die Bereiche Antidiskriminierung sowie Jungen- und Männerarbeit. Das Thema Diversitymanagement wird verstärkt. Dementsprechend wird die Bezeichnung ab dem 1. Juli "Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung" lauten. Die Leitung obliegt Elisabeth Wilfart, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Umbenennung verdeutlicht die Wertschätzung der erfolgreichen Arbeit, die die Gleichstellungsbeauftragte und ihr Team für mehr Geschlechtergerechtigkeit in unserer Stadt leisten. Die inhaltliche Erweiterung der Aufgaben ist notwendig und bedeutet eine Stärkung des Fachbereichs für die Wahrnehmung der wichtigen Aufgaben insbesondere im Bereich Antidiskriminierung."
Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart: "Es ist wichtig und richtig, dass die Aufgaben im Bereich Antidiskriminierung ausgeweitet und vertieft werden. Das Gleichstellungsbüro als querschnittserfahrener Fachbereich ist der richtige Ort, um diese wichtige Querschnittsaufgabe wahrzunehmen. Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben und die damit verbundenen Herausforderungen für mein Team und mich."
Die Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit sowie das Diversitymanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf werden durch zusätzliche Stellen mit entsprechenden Schwerpunkten ausgebaut und breiter aufgestellt: Eine neue Stelle wurde mit dem Schwerpunkt "Antidiskriminierung" geschaffen. Zu den Aufgaben wird unter anderem die Erarbeitung eines kommunalen Handlungskonzeptes gegen Rassismus und Rechtsextremismus gehören, die Beratung und Begleitung von internen und externen Ratsuchenden sowie die Beratung von städtischen Einrichtungen zur Einführung oder Aktualisierung von Antidiskriminierungsmaßnahmen. Eine weitere Stelle wird mit dem Schwerpunkt "Jungen- und Männerarbeit" zur Stärkung der Jungen- und Männerperspektive eingerichtet. Für das Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt wird die 0,5 Stelle auf eine Vollzeitstelle mit dem Schwerpunkt "LSBTIQ+" aufgestockt.