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Kultur Veranstaltungen
"DDR-Literatur" – Vortrag von Prof. Dr. Roland Berbig in der Zentralbibliothek
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Prof. Dr. Roland Berbig von der Humboldt-Universität Berlin ist am Mittwoch, 6. November, 20 Uhr, Gast der Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1. Unter der Überschrift "Wenn ich nur rauskriegen könnte, was Wandlung ist." – einem Zitat der Autorin Helga M. Novak - spricht er zum Thema "Literatur aus der DDR versus DDR-Literatur. Eine Einführung."
Sein Vortrag skizziert das holprige Feld, das man betritt, wenn man sich mit dem Phänomen "DDR-Literatur" befasst. Kaum eine Bestimmung hält schärferer Prüfung stand. Offenbar hat es "die" DDR-Literatur nie gegeben. Der Literaturwissenschaftler Roland Berbig wird einen Streifzug durch die Werke und Biographien von Autorinnen und Autoren, die wesentliche Lebens- und Schreibjahre in der DDR verbracht haben, unternehmen. Das Publikum hört von Schriftstellerinnen und Schriftstellern wie Sarah Kirsch, Irmtraud Morgner, Helga M. Novak, Franz Fühmann und Günter Kunert.
Die Veranstaltung ist der Auftakt einer vierteiligen Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Literarischer Schnellkurs. Autorinnen der DDR", die jeden Mittwoch um 20 Uhr im November in der Zentralbibliothek stattfindet. Kooperationspartner ist das Kulturamt Düsseldorf. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Termine der Veranstaltungsreihe:
Mittwoch, 13. November, 20 Uhr
Ines Geipel: "Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass"
im Gespräch mit Dr. Katja Schlenker ( in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus)
Mittwoch, 20. November, 20 Uhr
Brigitte Reimann: "Franziska Linkerhand"
Szenische Lesung mit Christiane Lemm und Petra Kuhles
Mittwoch 27. November, 20 Uhr
"Was erzählbar ist, ist überwunden?" Anna Seghers und Christa Wolf. Eine Freundschaft in Widersprüchen. Kommentierte Lesung von Prof. Dr. Winfrid Halder und Dr. Katja Schlenker (in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus)