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Demenz-Netzwerk informiert zur Pflege speziell von Migranten
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Bei Angeboten für demenzkranke Migrantinnen und Migranten müssen Herkunft, Sprache, Religion und Tradition berücksichtigt werden, sonst werden sie nicht angenommen. Welche interkulturellen Demenzangebote es in Düsseldorf gibt, wird bei der Fachveranstaltung "Unterstützung für Menschen mit Demenz und Migrationserfahrung" am Montag, 26. November, ab 14.30 Uhr, im "zentrum plus"/DRK in Reisholz, Potsdamer Straße 41, vorgestellt. Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen. Als Referentin konnte Professorin Dr. Hürrem Tezcan-Güntekin von der Alice Salomon Hochschule Berlin gewonnen werden. Sie wird insbesondere die Pflegesituation türkeistämmiger Menschen thematisieren. Veranstalter ist das Interkulturelle Demenz-Netzwerk Düsseldorf. Der Eintritt ist frei. Interessierte können sich unter 0211-8922228 oder per Mail an hosai.jabari@drk-duesseldorf.de anmelden.
Das Interkulturelle Demenz-Netzwerk Düsseldorf ist eine Kooperation verschiedener Träger, Vereine und Institutionen in Düsseldorf. Gemeinsames Ziel ist es, die Versorgungssituation für demenzerkrankte Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Düsseldorf zu verbessern. Das Netzwerk organisiert Informationsveranstaltungen und hält Informationen für Ratsuchende in vielen Sprachen bereit. Die Koordination des Interkulturelles Demenz-Netzwerks erfolgt über Peter Tonk, Demenz-Servicezentrum Region Düsseldorf, Amt für Soziales.