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Gesundheit
Depression, die unterschätzte Krankheit
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Depression ist eine oft unterschätzte und nicht ernst genommene Erkrankung. Nahezu jeder Erwachsene bekommt entweder selbst im Laufe des Lebens eine Depression oder ist durch eine Erkrankung im Familien- oder Freundeskreis direkt betroffen. Depression zählt mit vier Millionen erkrankten Menschen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland, europaweit geht man von 50 Millionen Betroffenen aus.
Die frühe Erkennung und die Verhinderung der Erkrankung durch Prävention hat deshalb eine hohe Bedeutung. Die European Depression Association (EDA) hat dazu bereits 2004 den europäischen "Tag der Depression" ins Leben gerufen, der 2018 am 1. Oktober stattfindet. Unter dem Motto "Depression - die unterschätzte Krankheit" können sich Betroffene und Interessierte an diesem Tag von 15 bis 18 Uhr durch Fachvorträge im Bürgerhaus im Statteilzentrum Bilk, Bachstraße 145, informieren über die verschiedenen Gesichter der Depression, Möglichkeiten der Früherkennung und den Zusammenhang zwischen Arbeit und Depression. Auch berichten Betroffene über ihre eigene Erkrankung. Der Eintritt ist frei. Den Flyer mit dem Programm finden Sie unter www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt53/gesundheitsamt/aktuelles/pdf/depression.pdf.
"Depression berührt viele von uns – entweder persönlich oder durch betroffene Freunde oder Angehörige. Doch es gibt auch Wege aus der Krankheit. Diese für Betroffene, Angehörige und Interessierte aufzuzeigen, ist ein wichtiges Ziel der Veranstaltung", so Prof. Dr. Andreas-Meyer Falcke, Beigeordneter für Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Veranstalter ist die Abteilung Sozialpsychiatrie des Gesundheitsamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf, die bereits seit 2016 unter dem Titel "Gesundheitsamt vor Ort - Stadtteilgespräche zu Gesundheitsthemen" Informationsveranstaltungen - auch zum Thema Depression - in verschiedenen Stadtteilen anbietet.