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Wirtschaft Kultur

Der Kreativstandort Düsseldorf

Beim Barcamp des KomKuK diskutieren Kreativwirtschaft, Kulturwirtschaft, Immobilienbranche, Politik und Verwaltung über das Thema Raumbedarf


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Ob inspirierende Büroflächen, Ladenlokale für Pop-Up-Stores oder Ausstellungen, Veranstaltungsorte, Hallen für Konzerte, Clubs, Ateliers, Proberäume oder Werkstätten, Wände für Urban Art, Leerstände für Performances, Präsentationen, Dreharbeiten oder Photoshootings - der Raumbedarf der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Landeshauptstadt ist so vielfältig wie die Branche selbst. Dabei spielen neben kreativen, zeitlichen und wirtschaftlichen Bedürfnissen und Vorstellungen die Erwartungen und Anforderungen der Raumgeber, der Verwaltung und oftmals auch der Nachbarschaft, in der etwas stattfinden soll, eine Rolle.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft (KomKuK) widmet sich in einem Barcamp im Jungen Schauspielhaus am heutigen Donnerstag, 27. Juni, unter dem Titel "Kreativ/Raum/Düsseldorf" einen Tag lang diesem komplexen Themengebiet.

Nach einer Einführung durch Lars Terlinden, dem Leiter des KomKuK, in die Thematik, werden noch bis in die Abendstunden hinein in 15 sogenannten "Sessions", kleinen Gesprächsrunden, Themen wie "Kreativstandort Düsseldorf", "Raumgeber Stadt" oder "Temporäre Nutzungen" vorgestellt und diskutiert. Für die Sessions wurden Impulsgeber eingeladen: Zu den Sprecherinnen und Sprechern zählen Jakob Sturm und Felix Hevelke ("RADAR - Kreativräume für Frankfurt"/"Basis e.V."), Alain Bieber (NRW-Forum), Stefan Fischer-Fels (Junges Schauspiel), Verena Meis und Annette Krohn (Rat der Künste), Andreas Knapp ("Küssdenfrosch"), Christian Fleischer ("ZackBumm GmbH") und Michael Schmidt ("tatraum projekte schmidt"). Darüber hinaus konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch selbst Themen setzen.

"Die Möglichkeit, sich zum Thema Raumbedarf auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und unterschiedliche Aspekte zu diskutieren, ist auf großes Interesse gestoßen. Rund 150 Akteure der Kreativwirtschaft, Kulturwirtschaft, Immobilienbranche, Politik und Verwaltung haben über den Tag verteilt am Barcamp teilgenommen. Vor allem die Themen Vernetzung, Kommunikation untereinander und mit der Verwaltung, langfristig verfügbare Räume und natürlich auch Zwischennutzung sind von großem Interesse", sagt Lars Terlinden, Leiter des KomKuK. "Die Offenheit und das große Interesse an unterschiedlichen Lösungsansätzen haben viele Gespräche in kleinen und großen Runden belebt und getragen. Für uns war das Barcamp allein deshalb schon ein voller Erfolg."

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