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Kultur Veranstaltungen
Die Spur der Steine
Ausstellung im Rathaus zur Düsseldorfer Ziegelproduktion und -architektur
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Backsteingebäude wie das Wilhelm-Marx-Haus, der Ehrenhof oder die Matthäikirche prägen das Düsseldorfer Stadtbild und gehören zum überregionalen Kanon des Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre. Die Ausstellung "Die Spur der Steine" des Vereins "Förderkreis Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim e.V." widmet sich der Ziegelproduktion und der Ziegelarchitektur in Düsseldorf. Erstmals werden diese beiden Themen gemeinsam betrachtet und in einen Zusammenhang gebracht. Fotografien, Stelen und Informationstexte zeigen, wie der Backstein sieben Jahrhunderte hindurch die Düsseldorfer Architektur geprägt hat und wie die Ziegel verwendet wurden. Bürgermeister Günter Karen-Jungen hat die Ausstellung am Mittwoch, 8. März, im Rathaus, Marktplatz 2, eröffnet. Besucherinnen und Besucher können sie ab sofort bis zum 29. März montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr erkunden. Der Eintritt ist frei.
Hintergrund
Obwohl der Backstein häufig "als der Baustoff der Region" bezeichnet wird und er massiv das Stadtbild prägte und es noch bis heute macht, wurde die Düsseldorfer Ziegelindustrie, die diesen Baustoff vor Ort produzierte, fast vergessen. Ganze Stadtteile sind auf dem Gelände ehemaliger Lehmgruben errichtet worden. Der Ringofen an der Bergischen Landstraße ist der letzte sichtbare Vertreter dieser Industrie.
Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens findet die Ausstellung des Förderkreises "Industriepfad Düsseldorf" im Düsseldorfer Rathaus statt. Dr. Peter Henkel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und maßgeblicher Initiator des "Industriepfades Düsseldorf", hat sie gemeinsam mit Prof. Jürgen Wiener, ausgewiesener Experte der Düsseldorfer Backsteinarchitektur, geplant.
