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Stadtentwicklung
Dritte Bürgerveranstaltung zur städtebaulichen Neugliederung des ehemaligen Outokumpu Areals
Die im Januar aufgrund des Sturms abgesagte Veranstaltung wird nun am 20. März nachgeholt/Ergebnisse der 2. Phase des Wettbewerbs
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In einer dritten Bürgerveranstaltung im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens zur städtebaulichen Neugliederung des ehemaligen Outokumpu Areals an der Hildener Straße in Düsseldorf Benrath werden am Dienstag, 20. März, von 18 bis 20.30 Uhr in der Aula des Schloß-Gymnasiums Benrath, Hospitalstraße 45, die überarbeiteten Konzepte der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die ursprünglich im Januar 2018 geplante Veranstaltung musste aufgrund eines Sturms leider kurzfristig abgesagt werden und wird somit nun am 20. März nachgeholt.
Die Vorstellung der Konzepte geschieht durch die bearbeitenden Stadtplaner und Landschaftsarchitekten selbst. Ergänzend sind in einer kleinen Ausstellung die eingereichten Pläne und die zugehörigen Modelle zu sehen. Bevor am folgenden Tag die Wettbewerbsjury über die Preisverteilung entscheidet, haben die Benrather Bürgerinnen und Bürger bei dieser Veranstaltung die Gelegenheit, die überarbeiteten Planungen kennenzulernen und zu diskutieren.
Zur Vorstellung und Diskussion ist auch das Preisgericht eingeladen. Die Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen Cornelia Zuschke ist gespannt auf die überarbeiteten Entwürfe aus der ersten Phase: "Nach dem schnellen Start des Wettbewerbes freue ich mich nun auf die vier überarbeiteten städtebaulichen und freiraumplanerischen Entwurfe der Büros. Durch die aktive Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess sind viele Anregungen und Ideen eingebracht worden - die überarbeiteten Entwürfe werden nun erneut der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf dieser Grundlage kann anschließend die beste Lösung für das zukünftige Quartier ausgewählt werden."
Outokumpu hat als Eigentümerin, in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Düsseldorf, einen städtebaulichen-freiraumplanerischen Wettbewerb ausgelobt und dafür Preisgelder zur Verfügung gestellt. Stadtplanungsbüros aus ganz Deutschland haben sich seither zusammen mit Landschaftsarchitekten unter Berücksichtigung der angrenzenden Nutzungen Gedanken über die Bebauungsmöglichkeiten des früheren Werkgeländes gemacht. Als Nutzungen kommen zum Beispiel ein Mix aus Wohnhäusern, gewerbliche Nutzungen oder auch soziale Infrastruktur wie eine Kindertagesstätte in Frage. Gleichzeitig sollen der Grünzug entlang der Itter und die Fuß- und Radwegeverbindungen zum Düsseldorfer und Hildener Stadtwald gestärkt werden. Ziel ist es außerdem, das neue Quartier an das Stadtteilzentrum Benrath anzubinden. Beim Wettbewerb zur Umstrukturierung der Industriefläche werden auch die angrenzenden Areale mitbetrachtet, um die zukünftigen Bedürfnisse der angrenzenden Betriebe in die Planungen einfließen zu lassen. Das Plangebiet ist insgesamt 21,8 ha groß.
Am 1. September 2017 und am 19. Oktober 2017 wurden die Aufgabe, das Wettbewerbsverfahren und zuletzt vier ausgewählte Entwürfe der interessierten Öffentlichkeit in der Aula des Schloss-Gymnasiums Benrath vorgestellt. Seither haben die Stadtplaner und Landschaftsarchitekten ihre teilweise sehr unterschiedlichen Konzepte für die Zukunft des ehemaligen Kaltwalzwerks der Firma Outokumpu in Düsseldorf-Benrath überarbeitet.
Bei der öffentlichen Präsentation am 20. März 2018 haben Bürgerinnen und Bürger somit zum dritten Mal Gelegenheit, ihre Wünsche und Anregungen den planenden Büros, dem Auslober und der Landeshauptstadt Düsseldorf mitzuteilen. Auf Basis des Siegerentwurfs soll im Anschluss an den Wettbewerb für das neue Wohn- und Gewerbequartier ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt werden.