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Jugend Bildung Soziales
Ergebnisse der Kita-Elternbefragung:
Eltern sind überwiegend mit der Betreuungssituation in den Kitas zufrieden
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Insgesamt 80 Prozent aller Eltern sind mit dem Stundenkontingent ihrer Kinder an Düsseldorfer Kitas zufrieden. Und rund 70 Prozent der Eltern sind auch mit den Bring- und Abholzeiten zufrieden. Das sind die zentralen Ergebnisse der Kita-Elternbefragung, die vom 8. November bis 12. Dezember 2017 online durchgeführt wurde. Eltern von rund 8.100 Kita-Kindern haben an der Befragung teilgenommen, was einer Beteiligungsquote von 40,6 Prozent entspricht. "Ich freue mich über die guten Ergebnisse und die hohe Repräsentativität der Befragung", stellt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche fest, der die detaillierten Ergebnisse in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 29. Mai vorstellen wird.
Bei den Stundenkontingenten ist im Ergebnis festzustellen, dass für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren tendenziell weniger 45-Stunden-Plätze, dafür aber bei den Kindern über drei Jahren mehr 45-Stunden-Plätze benötigt werden. Bei der 35-Stunden-Betreuung ist den Eltern eine Übermittagsbetreuung wichtig, da das zwischenzeitliche Abholen und erneute Bringen der Kinder Probleme bereiten kann.
Tendenziell brauchen Eltern heute längere Kita-Öffnungszeiten als bei der letzten Elternbefragung im Jahr 2008. Waren es 2008 noch sieben Prozent der Eltern, die einen Betreuungsbedarf vor 7.30 Uhr reklamierten, waren es jetzt bereits 14 Prozent aller Eltern. Für die Zeit nach 17 Uhr stieg der Betreuungsbedarf von sechs auf 17 Prozent. Auch wenn bereits jede vierte Kita vor 7.30 Uhr öffnet und jede zehnte Kita auch nach 17 Uhr geöffnet hat, hilft das den Eltern wenig, wenn der eigene Bedarf nicht in der Kita des Kindes abgebildet wird. Ferner bereitet der verkürzte Freitag in einigen Einrichtungen den Eltern teilweise Probleme.
"Die Elternbefragung stellt der Kinderbetreuung hinsichtlich der Stundenkontingente und Öffnungszeiten der Kitas ein gutes Zeugnis aus. Doch wir haben durch die Befragung auch Aufschlüsse über Optimierungspotentiale erhalten, um den Bedürfnissen der Eltern noch weiter entgegen zu kommen. Daran arbeiten wir", betont Hintzsche.